Legal & General: 25-Millionen-Kreditlinie für Sozialwohnungen
30.04.2026 - 15:18:54 | boerse-global.deLegal & General treibt den Ausbau im britischen Wohnungssektor voran. Während der Versicherer neue Kreditlinien für Sozialwohnungen sichert, läuft das Rückkaufprogramm für Aktionäre auf Hochtouren. Die Strategie zielt darauf ab, strukturelle Lücken im Markt zu schließen und parallel dazu die Kapitalrendite zu steigern.
Kreditlinie für sozialen Wohnraum
Die Tochtergesellschaft für bezahlbaren Wohnraum hat sich eine neue revolvierende Kreditfazilität bei der HSBC UK gesichert. Das Volumen liegt anfangs bei 25 Millionen Pfund. Über eine sogenannte Accordion-Option kann der Rahmen flexibel auf bis zu 100 Millionen Pfund erweitert werden.
Diese Mittel fließen direkt in den Affordable Housing Fund der Gruppe. Das Ziel ist konkret definiert: Bis zum Jahr 2030 sollen mehr als 5.000 neue Wohnungen entstehen. L&G positioniert sich hierbei als institutioneller Partner für Kommunen und Wohnungsbaugesellschaften, um das Defizit an günstigem Wohnraum im Vereinigten Königreich zu verringern.
Indes setzt der Konzern sein Programm zur Kapitalrückgabe fort. Allein im April 2026 wurden über 11 Millionen Aktien eingezogen. Die Rückkäufe erfolgten zu Preisen zwischen 255 und 270 Pence über den Broker Barclays.
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Kapitalmanagement und operative Neuausrichtung
Die Zahl der umlaufenden Aktien sinkt durch diese Maßnahmen auf rund 5,66 Milliarden Stück. Das Management zielt darauf ab, durch die Verknappung den Gewinn je Aktie nachhaltig zu erhöhen. Die Marktkapitalisierung beläuft sich aktuell auf etwa 14,7 Milliarden Pfund.
An der Börse notiert das Papier derzeit bei 2,94 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet die Aktie ein Minus von rund 3,4 Prozent. Mit einem Relative-Stärke-Index von knapp 40 nähert sich der Titel einer technisch überverkauften Zone.
Hinter den Kulissen baut die Gruppe ihre Vermögensverwaltung um. Neue Führungskräfte für die Bereiche Investment und Risiko sollen die internationale Präsenz stärken. Derzeit wird fast die Hälfte des verwalteten Vermögens von 1,2 Billionen Pfund außerhalb Großbritanniens generiert.
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Im Mai steht die Hauptversammlung an, bei der Scott Wheway offiziell den Vorsitz von John Kingman übernimmt. Die Aktionäre stimmen dort zudem über die Vergütungspolitik und eine geplante Kapitalherabsetzung ab.
Die Schlussdividende für das abgelaufene Geschäftsjahr ist bereits bestätigt. Im Juni 2026 erfolgt die Auszahlung von 15,67 Pence je Aktie. Damit summiert sich die Dividende für das Jahr 2025 auf insgesamt 21,79 Pence. Dies entspricht einer leichten Steigerung im Vergleich zum Vorjahr.
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