Lenzing, Millionen

Lenzing: 24 Millionen Euro Nettogewinn im Q1

08.05.2026 - 06:46:42 | boerse-global.de

Lenzing erzielt nach Verlustserie wieder einen Gewinn von 24 Millionen Euro, trotz rĂŒcklĂ€ufiger UmsĂ€tze und Sondereffekten.

Lenzing: 24 Millionen Euro Nettogewinn im Q1 - Foto: ĂŒber boerse-global.de
Lenzing: 24 Millionen Euro Nettogewinn im Q1 - Foto: ĂŒber boerse-global.de

Lenzing meldet fĂŒr das erste Quartal 2026 die RĂŒckkehr in die Gewinnzone. Nach drei verlustreichen Quartalen im Vorjahr steht unter dem Strich ein Plus von 24 Millionen Euro. Dennoch bleibt die Lage beim österreichischen Faserhersteller fragil, da der Umsatz deutlich nachgab.

Der Konzernumsatz sank im ersten Quartal um 10,8 Prozent auf 615,7 Millionen Euro. Niedrigere Verkaufsmengen und gesunkene Faserpreise belasteten das GeschÀft. Parallel dazu steuerte das Management die Produktion aktiv und fuhr weniger profitable Linien temporÀr herunter.

Sondereffekte stĂŒtzen das Ergebnis

Das operative Ergebnis (EBITDA) belief sich auf 116,3 Millionen Euro. Ein signifikanter Teil davon resultiert aus Einmaleffekten in Höhe von 25,7 Millionen Euro. Diese stammen aus dem Verkauf von Emissionszertifikaten und der Erstkonsolidierung einer Mehrheitsbeteiligung im Bereich Spezialfasern.

Ohne diese Sondereffekte wĂ€re der RĂŒckgang gegenĂŒber dem Vorjahreswert von 156,1 Millionen Euro noch deutlicher ausgefallen. Die EBITDA-Marge verschlechterte sich entsprechend von 22,6 auf 18,9 Prozent. Indes zeigt das laufende Sparprogramm Wirkung beim Cashflow.

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Cashflow verbessert sich deutlich

Der Free Cashflow kletterte auf 33,8 Millionen Euro, nach 14,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Dazu trug eine disziplinierte Steuerung des Working Capital und konsequentes Kostenmanagement bei. Die LiquiditÀt des Konzerns lag zum Ende des Quartals bei rund 690 Millionen Euro.

An der Börse legte die Aktie auf Wochensicht um gut vier Prozent zu. Mit einem Schlusskurs von 24,10 Euro notiert das Papier allerdings weiterhin unter dem langfristigen Durchschnitt von 24,60 Euro. Der Relative-StĂ€rke-Index signalisiert mit einem Wert von 27,2 eine technisch ĂŒberverkaufte Lage.

Unsicherheit verhindert Jahresprognose

Trotz der operativen Stabilisierung verzichtet der Vorstand auf einen konkreten Ausblick fĂŒr das Gesamtjahr. Geopolitische Spannungen im Nahen Osten und drohende Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen erschweren verlĂ€ssliche SchĂ€tzungen. Das Management verweist darauf, dass erst eine nachhaltige Beruhigung des Marktumfelds eine Prognose zulasse.

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Steigende Kosten fĂŒr Vorprodukte könnten die gerade erst gewonnene ProfitabilitĂ€t bereits im nĂ€chsten Quartal wieder gefĂ€hrden. Lenzing setzt daher weiterhin auf sein Performance-Programm, das bereits im vergangenen Jahr Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe ermöglichte. Ob diese Effizienzgewinne ausreichen, um den Gegenwind bei den Absatzpreisen dauerhaft auszugleichen, bleibt die zentrale Herausforderung fĂŒr die kommenden Monate.

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