Linde Roadster Gabelstapler: vielseitiger Elektro-Klassiker für den Lageralltag
14.06.2026 - 06:31:03 | ad-hoc-news.deVerantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Klassiker & Longseller. Vor der Veroeffentlichung am 14.06.2026, 06:29:39 Uhr geprueft. Details im Impressum.
Mit dem Elektro-Gegengewichtsstapler Linde Roadster auf Basis der Baureihe E20-E35 rückt ein bewährter Klassiker aus dem KION-Portfolio in den Fokus. Der Roadster verzichtet auf die A-Säule der Kabine und setzt stattdessen auf eine Panorama-Frontscheibe, um dem Fahrer eine besonders freie Sicht auf Last und Umgebung zu geben. Die Fahrzeuge decken Tragfähigkeiten von rund 2 bis 3,5 Tonnen ab und sind für den intensiven Einsatz in Lager- und Produktionsumgebungen ausgelegt. Für deutsche Kunden ist der Roadster über das Linde-Händlernetz bundesweit verfügbar; je nach Konfiguration liegen die Listenpreise typischer E20-E35-Modelle im mittleren fünfstelligen Euro-Bereich, genaue Konditionen werden projektbezogen kalkuliert.
Linde Roadster im Detail: Sichtkonzept, Performance und Varianten
Technische Basis des Linde Roadster sind die Elektro-Gegengewichtsstapler der Baureihe E20-E35, die in zahlreichen Varianten mit unterschiedlichen Hubhöhen, Masttypen und Batterieausstattungen angeboten werden. Die Nenntragfähigkeit reicht modellabhängig von etwa 2.000 bis 3.500 Kilogramm, womit der Stapler sowohl klassische Palettenlogistik als auch schwerere Transportaufgaben in der Fertigung abdeckt. Linde setzt bei der Baureihe auf die markentypische Doppelpedalsteuerung und hydrostatische Lenkung, was präzise Fahrmanöver auf engem Raum ermöglichen soll. In Kombination mit feinfühlig regelbaren Elektroantrieben ist der Roadster damit vor allem für häufige Richtungswechsel und kurze Fahrstrecken im Schichtbetrieb ausgelegt.
Das besondere Merkmal des Roadster ist das Kabinendesign ohne A-Säule: Der obenliegende Neigezylinder macht die herkömmliche Frontsäule überflüssig, sodass sich eine große, durchgehende Frontscheibe einbauen lässt. Linde betont, dass der Fahrer dadurch eine nahezu ungehinderte Sicht auf Gabelzinken, Last und Fahrweg erhält, was das Handling im Regal oder an der Rampe erleichtert. In vielen klassischen Lagerhallen mit dicht gestellten Regalen und beengten Verkehrsflächen kann dieser bessere Blickwinkel helfen, Kollisionen mit Regalen, Toren oder anderen Flurförderzeugen zu vermeiden. Der Hersteller weist zugleich darauf hin, dass zusätzliche Schutzaufbauten oder Dachscheiben-Optionen je nach Einsatzumgebung verfügbar sind, um den Schutz des Fahrers vor herabfallenden Gegenständen sicherzustellen.
Bei der Energieversorgung setzt die E20-E35-Baureihe traditionell auf Blei-Säure-Batterien, inzwischen stehen jedoch für zahlreiche Modelle optional Lithium-Ionen-Batteriepacks zur Verfügung. Diese ermöglichen gegenüber der klassischen Blei-Technologie in der Regel kürzere Zwischenladungen, eine höhere Energiedichte und weniger Wartungsaufwand, sind aber in der Anschaffung teurer. In vielen Drei-Schicht-Betrieben wird die Wirtschaftlichkeit daher über Gesamtbetriebskosten über mehrere Jahre kalkuliert, inklusive Energieverbrauch, Wartung und Batteriewechsel-Logistik. Für Kunden, die vom Verbrennerstapler auf Elektro-Flurförderzeuge umsteigen, bietet Linde nach eigenen Angaben Beratung zu Ladeinfrastruktur und Energiemanagement an.
Beim Fahrkomfort zielt der Linde Roadster auf lange Schichten mit möglichst geringer Belastung für den Fahrer. Die Kabine verfügt je nach Ausführung über gefederte Sitze, ergonomisch angeordnete Bedienelemente und optional eine vollverglaste Tür. Linde verweist auf das Zusammenspiel aus Chassis, Mast und Antriebsstrang, das zusammen Vibrationen und Stöße reduzieren soll. In Verbindung mit den Elektroantrieben, die im Vergleich zu Diesel- oder Treibgas-Staplern deutlich leiser arbeiten, eignet sich der Roadster besonders für lärmsensible Bereiche wie Logistikzentren in Nähe von Wohnbebauung oder innerstädtische Produktionsstandorte. Für Außeneinsätze stehen Ausstattungsoptionen wie beheizbare Kabinen, unterschiedliche Reifentypen und Wetterschutzpakete zur Verfügung.
Im Portfolio von Linde Material Handling positioniert sich der Roadster als Variante innerhalb einer der volumenstärksten Staplerbaureihen und zielt damit auf ein breites Kundenspektrum ab. Typische Anwender sind Handelslogistiker, Industrieunternehmen mit eigener Intralogistik sowie Dienstleister, die für Drittanbieter Lager- und Umschlagprozesse übernehmen. Linde betont, dass sich das Roadster-Konzept besonders dort anbietet, wo Sicht auf die Last gegenüber maximaler Dachstruktur priorisiert wird, etwa beim Ein- und Auslagern in höhere Regale ohne massive Belastung durch herabfallende Güter. Für Unternehmen, die sowohl drinnen als auch draußen arbeiten, kann der Roadster in Kombination mit witterungsgeschützten Kabinenvarianten und passenden Reifen ein Kompromiss sein, der Indoor-Komfort mit Basis-Outdoortauglichkeit verbindet.
Im Gesamtkontext der KION Group gehört Linde Material Handling zu den wesentlichen Marken, die mit Gabelstaplern, Lagertechnik und Serviceleistungen einen erheblichen Teil des Konzernumsatzes beitragen. Der Roadster auf Basis der Elektrobaureihe E20-E35 adressiert als etablierte Produktlinie den Kernmarkt der elektrischen Gegengewichtsstapler, der im Zuge von Emissions- und Lärmvorgaben weiter an Bedeutung gewinnt. Die Aktie von KION Group AG (DE000KGX8881) notiert am 14.06.2026 auf Xetra; zuletzt wurden in Finanzportalen Kurse im mittleren zweistelligen Euro-Bereich ausgewiesen, genaue Intraday-Werte liefern die jeweiligen Handelsplätze.
Linde Roadster kompakt: die Eckdaten
- Produkt: Linde Roadster (Elektro-Gegengewichtsstapler E20-E35)
- Hersteller: KION Group AG
- Kategorie: Klassiker/Longseller
- Markteinfuehrung: Baureihe E20-E35 seit mehreren Jahren im Markt, Roadster-Variante als etablierte Option
- UVP / Preis: projektabhaengig, typischerweise mittlerer fuenfstelliger Euro-Bereich pro Fahrzeug
- Verfuegbarkeit: bundesweit ueber das Linde-Haendlernetz, Konfiguration nach Kundenanforderung
- Zielgruppe: Logistik- und Industrieunternehmen mit Indoor-Schwerpunkt und hohem Anspruch an Sicht und Bedienkomfort
- Besonderheit / USP: Kabinendesign ohne A-Saeule mit Panorama-Frontscheibe fuer besonders freie Sicht auf Last und Fahrweg
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