Lufthansa Aktie: Vierte Streikwelle rollt
13.04.2026 - 10:09:58 | boerse-global.deDie Piloten der deutschen Lufthansa-Gruppe legen heute und morgen die Arbeit nieder â zum vierten Mal in diesem Jahr. Hinter dem 48-stĂŒndigen Ausstand steckt ein verhĂ€rteter Tarifstreit, der nach den Osterfeiertagen eskalierte, weil von Unternehmensseite offenbar kein neues Verhandlungsangebot auf dem Tisch lag.
Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat bei der Kernmarke Deutsche Lufthansa, Lufthansa Cargo und Cityline zum Streik aufgerufen. Bei Eurowings sind nur heute alle AbflĂŒge von deutschen FlughĂ€fen betroffen. Die Ausfallquoten könnten laut VC zwischen 70 und 80 Prozent liegen, bei Cityline nahezu 100 Prozent. Ăber 500 KurzstreckenflĂŒge tĂ€glich stehen still, auf der Langstrecke fallen rund 60 bis 70 Verbindungen pro Tag aus.
Was die Fronten so verhÀrtet
Im Kern streiten Gewerkschaft und Arbeitgeber um die betriebliche Altersversorgung und die VergĂŒtung bei der Regionaltochter Cityline. Die VC wirft der Lufthansa vor, seit vier Wochen kein verhandlungsfĂ€higes Angebot vorgelegt zu haben â der bewusste Streikverzicht ĂŒber Ostern habe daran nichts geĂ€ndert.
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Das Unternehmen kontert scharf: Die Altersversorgung bei Lufthansa und Cargo liege bereits im europĂ€ischen Spitzenfeld; eine Verdoppelung sei weder begrĂŒndbar noch wirtschaftlich tragbar. Bei Cityline ist die Lage noch komplizierter â die Regionaltochter gilt intern als hochdefizitĂ€r. Personalvorstand Michael Niggemann stellte klar, dass StreikmaĂnahmen dort die WettbewerbsfĂ€higkeit weiter untergraben.
GroĂflughĂ€fen mit AusfĂ€llen, eine Ausnahme gilt
Von Hamburg ĂŒber Berlin-BER, DĂŒsseldorf und Stuttgart bis Leipzig und Dresden sind Verbindungen nach Frankfurt und MĂŒnchen gestrichen oder stark ausgedĂŒnnt. Eurowings versucht, mithilfe von Partner-Airlines und dem Schwesterunternehmen Eurowings Europe einen Teil des Flugprogramms aufrechtzuerhalten.
Eine bemerkenswerte Ausnahme: FlĂŒge in den Nahen Osten â darunter Ziele wie Tel Aviv, Dubai oder Riad â sind vom Streikaufruf ausgenommen. VC verweist auf die angespannte Lage in der Region als BegrĂŒndung.
FĂŒr Anleger bleibt das Bild ungemĂŒtlich. Die wiederholten Arbeitsniederlegungen belasten das operative GeschĂ€ft in der laufenden Reisesaison â und ein Ende des Tarifstreits ist vorerst nicht in Sicht.
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