Lumentum Aktie: 400 Jobs, ein Geheimnis
15.04.2026 - 04:09:17 | boerse-global.deWer hinter dem explosiven Kursanstieg von Lumentum steckt, wird beim Blick auf die Auftragsbücher schnell fündig. Das Unternehmen baut seine Produktionskapazitäten in einem Tempo aus, das selbst für den aufgeheizten KI-Infrastrukturmarkt ungewöhnlich ist — und legt jetzt mit einem neuen Werk in North Carolina nach.
240.000 Quadratfuß für Indiumphosphid
In Greensboro entsteht eine 240.000 Quadratfuß große Fabrik, die ausschließlich auf die Herstellung von Indiumphosphid-basierten (InP) optischen Bauteilen ausgerichtet ist. Diese Komponenten sind das Rückgrat schneller Datenverbindungen in modernen KI-Rechenzentren. Mehr als 400 Arbeitsplätze sollen entstehen, der Produktionsstart ist für Mitte 2028 geplant.
Das ist kein isolierter Schritt. Lumentum hat seine japanische Fabrik innerhalb von zwei Jahren auf das Zwölffache skaliert und stellt weitere 250 Millionen Dollar für zusätzliche Kapazitätserweiterungen bereit. Das Management rechnet damit, dass der aktuelle KI-Infrastrukturzyklus mindestens fünf Jahre anhält.
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Ausgebucht — und das bis 2028
CEO Michael Hurlston bestätigte, dass die Produktionskapazitäten bis 2028 voraussichtlich innerhalb der nächsten zwei Quartale vollständig ausgebucht sein werden. Treiber sind die anhaltend hohen Investitionen der großen US-amerikanischen Hyperscaler in ihre Rechenzentrumsinfrastruktur.
Besonderes Gewicht haben die Mehrjahresverträge mit Nvidia. Diese umfassen substanzielle Volumina an optischer Hardware und sind durch Nvidias eigene Milliarden-Investitionen in US-Produktionsstandorte abgesichert — ein klares Signal, dass die Lieferkette für KI-Konnektivität langfristig aufgebaut wird.
Kurs weit über dem Jahresschnitt
Die Aktie spiegelt die Dynamik wider: Mit einem Plus von rund 118 Prozent seit Jahresbeginn notiert Lumentum deutlich über seinem 200-Tage-Durchschnitt von 284,59 Euro. Der jüngste Rückgang von knapp sechs Prozent in den vergangenen sieben Tagen bringt den Kurs auf 717,70 Euro — und damit noch rund sieben Prozent unter das Allzeithoch von 768,90 Euro, das erst Anfang April markiert wurde.
Das neue Werk in Greensboro ist letztlich die physische Antwort auf eine simple Frage: Kann Lumentum liefern, was Nvidia und die Hyperscaler bestellen? Mit der Fabrik, den Langzeitverträgen und dem bereits zwölffach erweiterten Japan-Standort setzt das Unternehmen alles daran, diese Frage mit Beton und Kapital zu beantworten — spätestens ab Mitte 2028.
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