LVMH Aktie: Giorgio Armani 15 Prozent an Konsortium
10.05.2026 - 11:00:04 | boerse-global.deEin Konzern im Umbau: LVMH prüft den Verkauf mehrerer Marken, öffnet sich gleichzeitig für neue Partnerschaften und schaut nach Indien. Das alles geschieht in einem Jahr, in dem die Aktie rund 26 Prozent verloren hat.
Welche Marken auf dem Prüfstand stehen
Im Zentrum der Überlegungen steht ein möglicher Verkauf von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Einheiten. Konkret geht es um die 50-prozentige Beteiligung an Fenty Beauty. JP Morgan schätzt deren Wert auf 1,5 bis 2,5 Milliarden Euro. Hinzu kommen Make Up Forever, die Pflegemarke Fresh, der Rum Eminente und das Weingut Joseph Phelps.
Das wäre kein Neustart, sondern eine Fortsetzung. In den vergangenen 18 Monaten hat LVMH bereits Off-White verkauft, seinen DFS-Anteil reduziert und die Beteiligung an Stella McCartney abgegeben. Das Ziel: Kapital und Aufmerksamkeit auf Louis Vuitton und Dior konzentrieren.
Armani, Indien und ein schwaches Quartal
Parallel dazu beteiligt sich LVMH an einem ungewöhnlichen Partnerschaftsmodell. Giorgio Armani plant, 15 Prozent seiner Anteile zu veräußern— aufgeteilt je zu gleichen Teilen an LVMH, L'Oréal und EssilorLuxottica. Die Konstruktion soll die Unabhängigkeit der Marke langfristig sichern und Synergien in Beauty und Optik schaffen.
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Am 9. Mai traf LVMHs Direktor für internationale Beziehungen, Vincent Astoux, in Neu-Delhi Indiens Handelsminister Piyush Goyal. Thema: lokale Produktion und Talentförderung. L Catterton, der von LVMH unterstützte Private-Equity-Arm, hat bereits einen Indien-Fonds aufgelegt.
Das operative Umfeld bleibt herausfordernd. Im ersten Quartal 2026 wuchs der Umsatz um ein Prozent auf 19,1 Milliarden Euro— weniger als erwartet. Mode und Lederwaren gaben zwei Prozent nach. Uhren und Schmuck legten dagegen sieben Prozent zu, getragen von Tiffany.
Aktie weit unter Jahreshoch
An der Börse spiegelt sich die Unsicherheit wider. Mit rund 474 Euro notiert die Aktie knapp 27 Prozent unter ihrem Jahreshoch von 652,80 Euro vom Januar. Der 200-Tage-Durchschnitt liegt bei fast 549 Euro— der aktuelle Kurs bleibt deutlich darunter.
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CEO Bernard Arnault reist in den kommenden Tagen nach Seoul, um die regionale Präsenz des Konzerns zu überprüfen. Ob die Portfoliobereinigung und die Indien-Strategie das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte spürbar beschleunigen, wird sich spätestens bei den Halbjahreszahlen zeigen.
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