MAKUS, Aktien

MAKUS: 261.255 Aktien für KRW 6,5 Mrd. zurückgekauft

Veröffentlicht: 28.04.2026 um 08:12 Uhr, Redaktion boerse-global.de

MAKUS beendet planmäßig den Rückkauf eigener Aktien. Die Maßnahme umfasste rund drei Prozent des Grundkapitals und zielte auf Stabilisierung ab.

MAKUS: 261.255 Aktien für KRW 6,5 Mrd. zurückgekauft Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de
MAKUS: 261.255 Aktien für KRW 6,5 Mrd. zurückgekauft Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

MAKUS setzt einen Haken hinter seine jüngste Kapitalmaßnahme. Der südkoreanische Halbleiter-Spezialist hat den Rückkauf eigener Aktien planmäßig beendet. Die Maßnahme diente der Stabilisierung in einem volatilen Marktumfeld und soll den Wert für die Anteilseigner steigern.

Rückkauf zur Kursstabilisierung

Insgesamt erwarb das an der KOSDAQ gelistete Unternehmen 261.255 Anteile. Dies entspricht einem Anteil von rund drei Prozent am Grundkapital. Für die gesamte Maßnahme wendete MAKUS etwa 6,5 Milliarden südkoreanische Won auf.

Das Programm startete Ende Januar 2026. In den letzten Aprilwochen flossen abschließend rund eine Milliarde Won in den Erwerb der letzten Tranche. Damit reagierte der Vorstand auf die Schwankungen im südkoreanischen Halbleitersektor, der zuletzt von einer wechselhaften globalen Nachfrage geprägt war.

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Fokus auf KI-Infrastruktur

Das Unternehmen agiert als spezialisierter Distributor für globale Technologieführer. Zu den wichtigsten Partnern gehören:

  • Xilinx (AMD): Plattformen für Prozessoren
  • Renesas: Breite Palette an Halbleiterlösungen
  • MACOM: Analoge RF- und optische Produkte
  • Pure Storage: Flash-Speicher für Unternehmen

Besonders die Spezialisierung auf programmierbare Logikbausteine (FPGAs) gilt als Wachstumstreiber. Diese Bauteile sind für den Ausbau von Rechenzentren und KI-Infrastruktur unverzichtbar. Marktbeobachter sprechen derzeit von einem Superzyklus für Speicher- und Logikchips, von dem MAKUS durch die steigende Nachfrage nach Netzwerk-Infrastruktur profitiert.

Im Mai folgen die Ergebnisse für das erste Quartal. Diese Zahlen geben Aufschluss darüber, wie stabil die Margen angesichts steigender Beschaffungskosten geblieben sind. Seit Jahresbeginn verzeichnet die Aktie einen positiven Trend.

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