Maschinenbau: EU muss US-Zölle nachverhandeln
Veröffentlicht am: 29.10.2025 um 08:53 Uhr | dpa, AD HOC NEWSGrund sind zusĂ€tzliche Zölle auf den Stahl- und Aluminiumanteil der exportierten Maschinen: Neben dem Basiszoll von 15 Prozent mĂŒssten bereits jetzt fĂŒr rund 40 Prozent der Maschinen und Anlagen nach einem komplizierten Verfahren zusĂ€tzliche Einfuhrzölle entrichtet werden. Diese Praxis solle nach einer Erweiterungsrunde im Dezember auf weitere Produkte der Branche angewendet werden, warnt der Verband.
Damit wĂ€ren nach VDMA-Berechnungen rund 56 Prozent der deutschen Maschinen-Exporte von den hohen Stahl- und Aluminiumzöllen betroffen, was so gut wie alle Fachzweige des Maschinenbaus treffe. "Es steht zu befĂŒrchten, dass die USA dieses Foulspiel weiterfĂŒhren", sagt VDMA-PrĂ€sident Bertram Kawlath. Deshalb dĂŒrfe die EU nicht lockerlassen. Kawlath warnte auch die USA vor negativen Folgen fĂŒr deren RĂŒstungsproduktion, die auf in Europa hergestellte Maschinen angewiesen sei.
