Medien planen Aktionswoche fĂŒr unabhĂ€ngigen Journalismus
Veröffentlicht am: 01.09.2026 um 10:26 Uhr | dpa, AD HOC NEWSUnter dem Motto "Demokratie braucht viele Stimmen" sind vom 14. bis 19. September BeitrÀge und Veranstaltungen in ganz Deutschland geplant, wie die Initiatoren mitteilten.
Mit dabei sind unter anderem ARD, ZDF, RTL Deutschland und ProSiebenSat.1 sowie zahlreiche MedienverbÀnde. Dazu zÀhlen der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), der Medienverband der freien Presse (MVFP) und der Verband Privater Medien (Vaunet). Auch kostenlose Wochenzeitungen beteiligen sich.
Die Aktionswoche findet rund um den Internationalen Tag der Demokratie am 15. September statt. Geplant sind BeitrÀge in Zeitungen und Zeitschriften, Radio und Fernsehen, Podcasts und digitalen Angeboten. Zudem soll es Veranstaltungen und GesprÀche in Redaktionen geben. Wie genau sich die einzelnen Medien beteiligen, entscheiden die jeweiligen Redaktionen selbst.
Aktion nimmt Plattformen und KI in den Blick
Mit der Aktion wollen die beteiligten Medien und VerbĂ€nde auch auf VerĂ€nderungen durch groĂe Online-Plattformen und KĂŒnstliche Intelligenz aufmerksam machen. Immer mehr Inhalte verbreiteten sich schnell und ungeprĂŒft, hieĂ es. FĂŒr viele Menschen werde es dadurch schwieriger zu erkennen, welchen Aussagen, Texten oder Bildern sie vertrauen könnten.
Professioneller Journalismus könne in dieser Situation Orientierung bieten, argumentieren die Initiatoren. Informationen wĂŒrden recherchiert, ĂŒberprĂŒft und eingeordnet. Die Aktion solle dabei nicht fĂŒr einzelne MedienhĂ€user oder GeschĂ€ftsmodelle werben, sondern fĂŒr eine vielfĂ€ltige Medienlandschaft und die Bedeutung journalistischer Berichterstattung.
