Merz, Selenskyj

Merz und Selenskyj fordern Waffenruhe fĂŒr Energieanlagen

Veröffentlicht am: 12.10.2026 um 20:10 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj sehen Russland in der Pflicht, einem Waffenstillstand fĂŒr die gesamte Energieinfrastruktur zuzustimmen.

Das teilte der Sprecher der Bundesregierung, Stefan Kornelius, nach einem Telefonat der beiden Regierungschefs mit.

Selenskyj habe den Bundeskanzler ĂŒber die massiven russischen Luftangriffe auf zivile Ziele und die ukrainische Energieinfrastruktur am vergangenen Wochenende informiert. Merz habe die SolidaritĂ€t Deutschlands bekrĂ€ftigt, erklĂ€rte Kornelius. US-PrĂ€sident Donald Trump hatte zuvor behauptet, dass die Ukraine und Russland auf Angriffe auf den Energiesektor der jeweils anderen Kriegspartei verzichten wĂŒrden. Selenskyj hatte sich fĂŒr den Vorschlag offen gezeigt, allerdings betont, dass Russland darauf bislang nicht eingegangen sei.

Selenskyj bestĂ€tigte GesprĂ€che mit Merz und weiteren auslĂ€ndischen Spitzenpolitikern, darunter Nato-GeneralsekretĂ€r Mark Rutte und der polnische Regierungschef Donald Tusk. "Alle haben eine absolut klare Position: Die Ukraine muss unterstĂŒtzt werden und Russland darf keine Chance gegeben werden, die Ukraine und Europa zu brechen", sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. Er dankte fĂŒr die bereits gewĂ€hrte UnterstĂŒtzung: "Das Wichtigste ist, dass es Hilfspakete gibt, die unserer Verteidigung und unserem Schutz dienen."

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