Microvast Aktie: Inventur-Schock!
15.04.2026 - 04:24:54 | boerse-global.deMicrovast meldet Rekordumsätze für das Gesamtjahr. Am Markt zählt derzeit allerdings vor allem die eingebrochene Marge des vierten Quartals. Massive Wertberichtigungen belasten das Ergebnis schwer. Parallel dazu treibt das Unternehmen die Expansion mit Partner Iveco voran.
Margen-Absturz belastet Bilanz
Die Zahlen für das vierte Quartal 2025 enttäuschten die Erwartungen der Analysten deutlich. Statt der prognostizierten 133,7 bis 136,4 Millionen US-Dollar flossen lediglich 96,4 Millionen US-Dollar in die Kassen. Das entspricht einem Rückgang von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Besonders die Bruttomarge schrumpfte massiv. Sie stürzte von ehemals 36 Prozent auf nur noch ein Prozent ab. Hohe Abschreibungen auf Lagerbestände verursachten diesen Einbruch. Trotz dieser Schwäche im Schlussquartal erreichte Microvast auf Jahressicht einen Rekordumsatz von 427,5 Millionen US-Dollar. Das ist ein Plus von 12,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
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Iveco-Allianz als operativer Anker
Im gleichen Schritt vertiefte Microvast die Kooperation mit der Iveco Group. Seit 2017 entwickeln beide Konzerne gemeinsam Batterielösungen für den europäischen Markt. Microvast liefert nun das „MV-I Gen 2“-Batteriesystem für Elektrobusse und die S-eWay-Lkw-Serie.
Die Montage erfolgt direkt im italienischen Turin. Diese Allianz sichert Microvast den Zugang zum kommerziellen Flottenmarkt in Europa. Das Unternehmen setzt darauf, dass die fortschreitende Elektrifizierung im Nutzfahrzeugsektor die Nachfrage nach seinen Komponenten stabilisiert.
Kurs unter Druck
Der Aktienkurs spiegelt die finanzielle Unsicherheit wider. Seit Jahresbeginn verlor das Papier rund 38,7 Prozent an Wert. Mit einem Schlusskurs von 1,47 Euro notiert die Aktie derzeit nur knapp über ihrem 52-Wochen-Tief von 1,23 Euro. Die hohe annualisierte Volatilität von über 100 Prozent verdeutlicht die Nervosität der Marktteilnehmer.
Das Management muss nun beweisen, dass der Margeneinbruch eine einmalige Folge der Lagerabschreibungen war. Eine Stabilisierung des Cashflows bleibt die Voraussetzung, um die operative Expansion in Europa dauerhaft zu finanzieren. Anleger achten in den kommenden Berichten vor allem auf die Entwicklung der Bruttomarge und die Fortschritte bei der Integration in neue Fahrzeugplattformen.
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