Agilent Technologies, US00846U1016

Mit schneller LC/ MS-Analytik im Laboralltag: Agilent 1260 Infinity II LC-System im Detail

Veröffentlicht am: 16.06.2026 um 07:58 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Das Agilent 1260 Infinity II LC-System gehört zu den meistgenutzten HPLC-Plattformen in Routine- und Forschungslaboren. Hohe ProbenkapazitĂ€t, robuste Hardware und flexible Konfigurationen machen das System fĂŒr QualitĂ€tskontrolle, Pharma und Umweltanalytik interessant.

Agilent Technologies, US00846U1016, Illustration mit AI erstellt.
Agilent Technologies, US00846U1016, Illustration mit AI erstellt.

Verantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Neuheiten & Launch. Vor der Veroeffentlichung am 16.06.2026, 07:56 Uhr geprueft. Details im Impressum.

In vielen Analytik-Laboren weltweit gehört das Agilent 1260 Infinity II LC-System inzwischen zur StandardausrĂŒstung, wenn es um robuste HochleistungsflĂŒssigkeitschromatografie (HPLC) mit hoher ProbenkapazitĂ€t geht. Das modulare System ist Teil der Infinity-II-Familie und adressiert vor allem Routineanwendungen in Pharma, Lebensmittel- und Umweltanalytik, bei denen ZuverlĂ€ssigkeit und Reproduzierbarkeit wichtiger sind als maximale High-End-Performance. Laut Hersteller erreicht das System standardisierte Flussraten bis 5 ml/min bei bis zu 600 bar Systemdruck und lĂ€sst sich mit verschiedenen Autosamplern, Detektoren und Pumpenkonfigurationen kombinieren, um unterschiedliche Laboranforderungen abzudecken. Eine detaillierte Übersicht der verfĂŒgbaren Module und Spezifikationen bietet die offizielle Produktseite von Agilent, die die Infinity-II-Plattform als Weiterentwicklung der 1200-Series-Generation positioniert und auf verbesserte Usability, Wartungsfreundlichkeit und Integration in modernste Labordaten-Software verweist. Die offizielle Produktseite von Agilent beschreibt Funktionen, Spezifikationen und typische Konfigurationen des 1260 Infinity II LC-Systems im Detail.

Routine-HPLC im Labor: Ausstattung und Einsatzfelder des 1260 Infinity II LC

Das 1260 Infinity II LC richtet sich nicht primĂ€r an Forschung im Grenzbereich der Trennleistung, sondern an Labore mit klar definierten Methoden, hohem Probendurchsatz und standardisierten Workflows. Typische Module sind binĂ€re oder quaternĂ€re Pumpen, ein Autosampler mit KapazitĂ€t fĂŒr mehrere 100 Proben sowie variable UV/Vis- oder DAD-Detektoren, die sich bei Bedarf durch Fluoreszenz- oder Refraktivindexdetektoren ergĂ€nzen lassen. Viele Anwender kombinieren das System zudem mit Massenspektrometrie, etwa in Form eines gekoppelten LC/MS-Setups, wenn höhere SelektivitĂ€t oder niedrigere Nachweisgrenzen gefordert sind, beispielsweise bei der Bestimmung von Spurenkontaminanten in Wasserproben oder der StabilitĂ€tsprĂŒfung pharmazeutischer Wirkstoffe.

Im Praxisbetrieb spielt die Bedienbarkeit eine zentrale Rolle: Frontseitig zugĂ€ngliche Verschleißteile wie Lampen und Dichtungen lassen sich ohne lange Stillstandszeiten wechseln, statusanzeigende LEDs unterstĂŒtzen die Fehlerdiagnose, und durch vorgefertigte Methoden-Templates können selbst weniger erfahrene Nutzer schnell reproduzierbare Analysen fahren. Dazu kommt die enge Integration in Agilents eigene Labordaten-Plattform OpenLab CDS sowie in andere gĂ€ngige Chromatografie-Datensysteme, wodurch Audit-Trails und 21-CFR-Part-11-KonformitĂ€t fĂŒr regulierte Branchen wie Pharma ermöglicht werden. Unterm Strich zielt das System auf möglichst geringe Kosten pro Probe, indem es Ausfallzeiten reduziert, Wartungszyklen planbar macht und sich flexibel auf neue Methoden anpassen lĂ€sst, ohne die vorhandene Hardware komplett austauschen zu mĂŒssen. Fachmedien heben daher vor allem die Kombination aus etabliertem Design und moderner Software-Anbindung hervor, was sich in Testberichten und Anwenderstories widerspiegelt, in denen robuste Performance und die FĂ€higkeit, bestehende 1200-Methoden relativ einfach zu ĂŒbertragen, als praktische Vorteile genannt werden. Eine technische Einordnung mit Anwenderfeedback liefert etwa ein Beitrag des Fachportals Labcompare, der die Infinity-II-Reihe als typischen ArbeitstrĂ€ger fĂŒr Routine-HPLC beschreibt und sich dabei insbesondere auf standardisierte QualitĂ€tskontroll-Labore konzentriert. Ein Labcompare-Artikel ordnet das Agilent-Portfolio fĂŒr Routine-HPLC ein und benennt die Infinity-II-Systeme als gĂ€ngige Wahl in QualitĂ€tssicherungslaboren.

FĂŒr Anwender im deutschsprachigen Raum ist relevant, dass das 1260 Infinity II LC ĂŒber die europĂ€ischen Vertriebsstrukturen von Agilent verfĂŒgbar ist, typischerweise inklusive Installation, Anwenderschulung und ServicevertrĂ€gen durch zertifizierte Techniker. Die Preisgestaltung variiert je nach Konfiguration erheblich: Ein Basissystem fĂŒr einfache isokratische Trennungen liegt deutlich unter einem voll ausgestatteten Gradientensystem mit hochauflösender Diode-Array-Detektion und automatisierten Probenhandlingsoptionen. Konkrete Listenpreise kommuniziert der Hersteller in der Regel nicht öffentlich, stattdessen werden Angebote projektbezogen erstellt, was bei grĂ¶ĂŸeren Laboren mit mehreren Systemen und WartungsvertrĂ€gen hĂ€ufig zu Paketpreisen fĂŒhrt. FĂŒr kleinere Laboratorien oder Hochschulen spielen Finanzierungsmöglichkeiten, Leasingangebote und die KompatibilitĂ€t mit bereits vorhandenen SĂ€ulen und Methoden eine wichtige Rolle, da ein Plattformwechsel immer auch Validierungsaufwand nach sich zieht. In der Praxis wird das 1260 Infinity II LC nicht selten als Ersatz oder ErgĂ€nzung fĂŒr Ă€ltere 1100- oder 1200-Systeme eingesetzt, um bestehende Methoden auf eine moderne, supportete Plattform zu migrieren, ohne den Grundcharakter der Trennungen zu verĂ€ndern.

Ein weiterer Aspekt ist der Trend zu Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz im Labor. Das 1260 Infinity II LC lĂ€sst sich in der Regel so konfigurieren, dass geringere Lösungsmittelvolumina und kĂŒrzere Laufzeiten möglich werden, etwa durch Einsatz schmalerer SĂ€ulen mit kleinerer PartikelgrĂ¶ĂŸe oder optimierte Gradientenprofile. Dadurch sinken nicht nur die Kosten fĂŒr Eluenten, sondern auch die Abfallmengen. Gleichzeitig erfordert die höhere Leistungsdichte eine sorgfĂ€ltige Temperaturkontrolle und Kolonnenwahl, um reproduzierbare Trennungen zu gewĂ€hrleisten, gerade wenn Methoden aus Ă€lteren Systemen ĂŒbertragen werden. Viele Labore nutzen diesen Anlass, um ihre Methoden grundlegend zu ĂŒberprĂŒfen und gegebenenfalls auf UHPLC-fĂ€hige Protokolle umzustellen, wofĂŒr das 1260 Infinity II LC als BrĂŒckentechnologie zwischen klassischer HPLC und hochauflösender UHPLC dienen kann. ErgĂ€nzend bietet Agilent ein Portfolio aus Applikationsnoten und Validierungs-Templates an, die spezifische Branchenanforderungen adressieren, von der Bestimmung von Vitaminen in Lebensmitteln bis zur Quantifizierung von Verunreinigungen in pharmazeutischen Wirkstoffen, was den Einstieg in die Plattform insbesondere fĂŒr Labore ohne große Methodenentwicklungsabteilung erleichtern soll.

Insgesamt positioniert Agilent das 1260 Infinity II LC-System als robuste, vielseitige Lösung im mittleren Leistungs- und Preissegment, die sich sowohl fĂŒr standardisierte QC-Umgebungen als auch fĂŒr anwendungsnahe Forschung eignet. Die modulare Bauweise erlaubt spĂ€tere Upgrades, etwa den Wechsel von isokratischer zu Gradienten-HPLC oder die Integration zusĂ€tzlicher Detektoren, ohne das gesamte System austauschen zu mĂŒssen. FĂŒr Labore, die auf HerstellerkontinuitĂ€t setzen und bereits Infrastruktur aus dem Agilent-Ökosystem nutzen, kann diese Plattformstrategie ein maßgebliches Argument sein, zumal sie Service, Ersatzteilversorgung und Softwareintegration aus einer Hand bĂŒndelt. Vor diesem Hintergrund ist das 1260 Infinity II LC eines der zentralen Produktangebote von Agilent im Bereich FlĂŒssigchromatografie und trĂ€gt dazu bei, die installierte Basis in akademischen und industriellen Laboren zu halten und auszubauen. Einen Einblick, wie wichtig insbesondere die Chromatografie-Sparte fĂŒr das GesamtgeschĂ€ft ist, geben UnternehmensprĂ€sentationen und Berichte aus der Finanzpresse, die das Segment "Life Sciences & Applied Markets" regelmĂ€ĂŸig als wesentlichen UmsatztrĂ€ger mit stabilen Margen hervorheben, insbesondere in Nordamerika, Europa und Asien. Ein aktueller Bericht von Reuters verweist dabei auf die Rolle von Verbrauchsmaterialien und Serviceleistungen rund um bestehende Instrumentenplattformen wie HPLC-Systeme als wichtigen Treiber wiederkehrender Erlöse. Eine Reuters-Analyse zu Agilent hebt die Bedeutung des Instrumenten- und ServicegeschĂ€fts im Segment Life Sciences & Applied Markets hervor.

Vor diesem Hintergrund ordnet sich das Agilent 1260 Infinity II LC-System als etabliertes Chromatografie-Arbeitspferd im Portfolio des Unternehmens ein, das durch modulare Erweiterbarkeit, Softwareintegration und einen starken Servicefokus gestĂŒtzt wird. FĂŒr Anwenderinnen und Anwender ist entscheidend, dass die Plattform nicht nur aktuelle analytische Anforderungen abdeckt, sondern sich mit vertretbarem Aufwand an zukĂŒnftige Methoden und regulatorische Vorgaben anpassen lĂ€sst, was sie fĂŒr viele Laborleiter zu einer mittel- bis langfristigen Investitionsoption macht. Die Aktie von Agilent Technologies Inc. (ISIN US00846U1016) notiert an der New York Stock Exchange in US-Dollar und spiegelt damit auch die Erwartungen des Kapitalmarkts an die Ertragskraft solcher installierten GerĂ€teplattformen wider.

Eckdaten zum Agilent 1260 Infinity II LC

  • Produkt: Agilent 1260 Infinity II LC-System
  • Hersteller: Agilent Technologies Inc.
  • Kategorie: Neuheit/Launch (HPLC-System)
  • Markteinfuehrung: Infinity-II-Plattform seit Mitte der 2010er-Jahre, kontinuierlich erweitert
  • UVP / Preis: projekt- und konfigurationsabhaengig, individuelle Angebote durch den Hersteller
  • Verfuegbarkeit: ueber Agilent-Vertriebsnetz in Europa, Nordamerika und Asien, inklusive Installation und Service
  • Zielgruppe: Routine- und QC-Labore, anwendungsnahe Forschung, pharmazeutische und chemische Industrie, Umwelt- und Lebensmittelanalytik
  • Besonderheit / USP: modulare HPLC-Plattform mit hoher Probenkapazitaet, guter Methodenkompatibilitaet zu frueheren Agilent-Systemen und enger Integration in Labordaten-Software

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