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MTU Aero Engines Aktie: Cashflow-Sorgen

24.02.2026 - 10:00:55 | boerse-global.de

Der Triebwerkhersteller MTU Aero Engines meldet starkes Umsatz- und Gewinnwachstum fĂŒr 2025, doch die niedrige Cash Conversion Rate belastet die Aktie trotz einer ĂŒberraschend hohen Dividendenerhöhung.

MTU Aero Engines Aktie: Cashflow-Sorgen - Foto: ĂŒber boerse-global.de

Die GeschĂ€ftszahlen von MTU Aero Engines fĂŒr 2025 klingen auf den ersten Blick beeindruckend. Doch die Börse reagiert heute mit Kursverlusten von 3,4 Prozent auf 384 Euro. Der Triebwerkhersteller hatte am Dienstag zwar deutliches Wachstum bei Umsatz und Gewinn prĂ€sentiert, doch ein Detail trĂŒbt das Bild erheblich.

Starke Zahlen, schwacher Cashflow

Der bereinigte Umsatz kletterte 2025 um 18 Prozent auf 8,76 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) legte sogar um 29 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro zu, die entsprechende Marge verbesserte sich auf 15,5 Prozent. Damit erreichte MTU bereits das obere Ende der eigenen Margenprognose fĂŒr 2030 – vier Jahre frĂŒher als geplant.

Die Analysten von Barclays und Jefferies stören sich jedoch am freien Cashflow. Dieser verdoppelte sich zwar von 183 Millionen auf 378 Millionen Euro, doch das VerhĂ€ltnis zwischen ausgewiesener ProfitabilitĂ€t und tatsĂ€chlich ankommenden Barmitteln stimmt nicht. Die Cash Conversion Rate lag bei nur 39,1 Prozent – eine strukturelle Diskrepanz, die Fragen aufwirft.

Dividendensprung verpufft

Die AktionĂ€re sollen eine Dividende von 3,60 Euro erhalten, nach 2,20 Euro im Vorjahr. Die Erhöhung fĂ€llt damit deutlich stĂ€rker aus als von Analysten erwartet. Dennoch half auch diese positive Überraschung nicht, um die Verluste zu verhindern.

Das GeschÀftsmodell von MTU zeigt seine StÀrken: Das TriebwerksgeschÀft (OEM) steuerte 2,88 Milliarden Euro bei, die lukrative Wartungssparte (MRO) sogar 5,96 Milliarden Euro. Gerade das Ersatzteil- und InstandhaltungsgeschÀft gilt als besonders margenstark und konjunkturunabhÀngig.

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Optimistische Prognose fĂŒr 2026

FĂŒr das laufende Jahr 2026 stellt CEO Johannes Bussmann weiteres Wachstum in Aussicht. Der Umsatz soll auf 9,2 bis 9,7 Milliarden Euro steigen, das bereinigte EBIT zwischen 1,35 und 1,45 Milliarden Euro liegen. Entscheidend dĂŒrfte die Verbesserung der Cash Conversion Rate sein, die auf 45 bis 55 Prozent klettern soll.

Technisch steht nun die 21-Tage-Linie unter Beobachtung, die knapp ĂŒber dem aktuellen Kursniveau verlĂ€uft. Das kĂŒrzlich erreichte Rekordhoch ĂŒber 400 Euro rĂŒckt damit vorerst in weite Ferne. Die Anleger warten offenbar darauf, dass MTU nicht nur auf dem Papier glĂ€nzt, sondern die starke ProfitabilitĂ€t auch in echte MittelzuflĂŒsse ĂŒbersetzt.

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