Aktien, Frankfurt

Aktien Frankfurt Ausblick: Aus der Regierung in Frankreich belastet etwas

09.09.2025 - 08:15:40 | dpa.de

Nach dem freundlichen Start in die Börsenwoche dürften Anleger sich am Dienstag zunächst wieder einmal eher zurückhalten.

Die politische Hängepartie in Frankreich nach dem Aus der Regierung von Premier François Bayrou drückte am Morgen im vorbörslichen Handel ein wenig auf die Indikation für den Leitindex Dax DE0008469008. Der X-Dax DE000A0C4CA0 signalisierte ein Minus von 0,3 Prozent auf 23.745 Punkte. Auch der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 dürfte zum Auftakt leicht nachgeben.

Nach dem Sturz der Mitte-Rechts-Regierung in Paris will Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron nun zügig einen neuen Premier ernennen. Stratege Timothy Graf vom Vermögensverwalter State Street sieht in der politischen Instabilität Frankreichs ein "ernstes lokales Problem, das jedoch wahrscheinlich keine unmittelbare existenzielle Frage für Europa darstellt". Die Eurozone befinde sich politisch in einer anderen Lage als während der Krisenjahre Anfang der 2010er Jahre und sei besser imstande, diese Herausforderungen zu meistern.

Mit Blick auf einzelne Aktien bestimmten Analystenkommentare den vorbörslichen Handel. So fielen Commerzbank DE000CBK1001 auf Tradegate um 1,3 Prozent, belastet von einer Abstufung auf "Neutral" durch JPMorgan. Rheinmetall DE0007030009 legten leicht zu, gestützt von der neuen Empfehlung "Overweight" durch die Barclays Bank.

Unter den Nebenwerten fielen die Papiere von Deutz DE0006305006 auf Tradegate um mehr als 3 Prozent. Der Motorenbauer will zur Finanzierung einer Übernahme im Drohnengeschäft das Grundkapital um rund 13,9 Millionen neue Aktien aufstocken.

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