Hitze kehrt ab Mitte der Woche zurĂŒck
23.06.2025 - 16:02:44 | dpa.deDer Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet am Dienstag mit Höchstwerten im Norden zwischen 20 und 24 Grad, direkt an der See um 18 Grad. Dort kann es mitunter regnen. Im Rest des Landes ist maximal mit 25 bis 31 Grad zu rechnen. In der SĂŒdhĂ€lfte zeigt sich zudem die Sonne hĂ€ufiger, es wird heiter und bleibt trocken.
Aus SĂŒdwesteuropa nĂ€hert sich laut DWD in der Nacht auf Mittwoch langsam ein Tief, das wieder heiĂe Luft mit ins Land bringt. So könnten am Mittwoch in der SĂŒdhĂ€lfte wieder verbreitet Temperaturen ĂŒber 30 Grad erreicht werden - am Oberrhein sind bis zu 35 Grad möglich. Gleichzeitig nimmt das Unwetter-Risiko wieder zu. "KrĂ€ftige Gewitter sagen dann spĂ€testens ab der Nacht zum Donnerstag zunĂ€chst in den westlichen Landesteilen und am Donnerstag schlieĂlich landesweit "Hallo"", sagte der Meteorologe Tobias Reinartz vom DWD.
Blitzeinschlag in Dresden, Unwetter in Bayern
Gewitter lösten in Bayern zahlreiche EinsĂ€tze von Polizei und Feuerwehr aus. In der Oberpfalz brannte nach einem Blitzeinschlag ein Feld nahe der Gemeinde Wald, wie ein Polizeisprecher am Sonntagabend mitteilte. In der Stadt Furth im Wald wurden Gullydeckel aus der StraĂe gedrĂŒckt, in der Gemeinde Pfakofen blockierten umgestĂŒrzte BĂ€ume die Fahrbahn.
Auch in Sachsens Landeshauptstadt Dresden zog ein Gewitter ĂŒber die Stadt: Ein Blitz lieĂ dort den Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Flammen aufgehen. Verletzt wurde niemand.
Seit Sonntagabend brennt ein WaldstĂŒck bei Goslar in Niedersachsen. Die brennende FlĂ€che habe sich ĂŒber Nacht von drei auf sieben bis acht Hektar vergröĂert, teilte die Feuerwehr mit. Inzwischen sei das Feuer eingedĂ€mmt, jedoch nicht komplett unter Kontrolle. Die Feuerwehr zeigte sich aber zuversichtlich, dass dies im Laufe des Tages passieren werde. Menschen seien nicht in Gefahr, auch HĂ€user gebe es nicht in der NĂ€he.
Bei dem GroĂbrand eines GeschĂ€ftshauses in der Innenstadt von Gifhorn in Niedersachsen erschwerte das Wetter am spĂ€ten Sonntagabend die Löscharbeiten, wie die Polizei mitteilte. Das Feuer brach demnach in einem Restaurant aus und schlug auch wegen des Windes auf den gesamten Dachstuhl ĂŒber, welcher schlieĂlich einstĂŒrzte. Auch hier wurde niemand verletzt.
SchwimmunfÀlle, Zoo geschlossen
Zudem gab es am Wochenende erneut SchwimmunfĂ€lle, etwa in Bayern. Im Lugenausee bei Böbing trieb ein 88 Jahre alter Schwimmer am Sonntag leblos im Wasser - der Mann wurde laut Polizei von Helfern reanimiert und kam per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Auf dem Staffelsee schaffte es ein 79-JĂ€hriger nicht mehr auf ein Tretboot zurĂŒck. Er war demnach im Wasser untergegangen. Auch nach stundenlanger Suche wurde der Mann nicht gefunden. Im Altrheinsee in Rheinland-Pfalz ertrank am Sonntagnachmittag ein 37-jĂ€hriger Mann.
In Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern schloss der Zoo am Montag angesichts der Vorhersage von Gewittern, Starkregen und Sturmböen.
Wetteraussichten ab Donnerstag
In der Nacht zum Donnerstag gibt es von SĂŒdwesten her eine Verdichtung der Bewölkung, aufkommende Schauer und teils krĂ€ftige Gewitter, wie der DWD mitteilte. Ăstlich der Elbe und im SĂŒdosten bleibt es voraussichtlich noch trocken und gering bewölkt. Es kĂŒhlt auf 21 Grad am Oberrhein und Werte um 12 Grad im Nordosten ab.
Der Donnerstag prÀsentiert sich vor allem wolkig. Von Westen nach Osten rechnen die Experten mit gewittrigem Regen und örtlich krÀftigen Gewittern mit Unwetter-Potenzial. Die Höchstwerte liegen im Nordwesten zwischen 22 und 26 Grad, ansonsten bei 27 bis 31 Grad.
"Mit Blick auf das Wochenende sieht es aktuell so aus, als ob sich im SĂŒden hoher Luftdruck durchsetzt bei sommerlicher WĂ€rme oder gar Hitze", sagte der Meteorologe. Im Norden bleibe es dagegen eher unbestĂ€ndig und etwas kĂŒhler.
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