ROUNDUPAktien, Frankfurt

Frankfurt Eröffnung: TrÀge - Thyssenkrupp Nucera enttÀuscht

25.11.2025 - 10:12:48 | dpa.de

Nach der moderaten Erholung zum Wochenauftakt hat sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstagvormittag etwas in die Defensive begeben.

Der Dax DE0008469008 bĂŒĂŸte zuletzt 0,2 Prozent auf 23.195 Punkte ein. Ein Versuch, die 200-Tage-Linie zu ĂŒberwinden, bleibt dem Dax damit zunĂ€chst verwehrt, er bleibt also eher angeschlagen. Die Linie gilt unter Investoren als lĂ€ngerfristiger Trendindikator.

FĂŒr den MDax DE0008467416 mit den mittelgroßen deutschen Werten ging es am Dienstagvormittag um 0,5 Prozent abwĂ€rts auf 28.475 ZĂ€hler. Der Eurozonen-Index EuroStoxx 50 EU0009658145 sank um 0,1 Prozent.

"Es fehlt weiterhin an AnschlusskĂ€ufern, die auch in eine Erholung hinein kaufen", konstatierte Analyst Thomas Altmann von QC Partners. "Damit hĂ€lt sich der Dax weiterhin nicht an das klassische Drehbuch. Historisch hat die Jahresendrally ĂŒberwiegend im November stattgefunden. Dabei ist der November in der langfristigen Betrachtung einer der besten Monate des Jahres. Von den vergangenen 29 Novembern endeten 21 positiv und nur 8 negativ. Diesmal liegt der Dax im November allerdings bislang im tiefroten Bereich", betonte Altmann.

Die wĂ€hrend des Krieges stark gelaufenen RĂŒstungswerte bleiben wegen der GesprĂ€che ĂŒber einen Friedensplan fĂŒr die Ukraine im Anlegerfokus. Die Aktie von Rheinmetall DE0007030009 legte als Dax-Spitzenreiter um 2,2 Prozent zu. Die Anteilsscheine von Hensoldt DE000HAG0005 und Renk DE000RENK730 unternahmen mit plus 1,5 beziehungsweise plus 3,9 Prozent einen Stabilisierungsversuch.

Die Papiere von Bayer DE000BAY0017 fielen als Dax-Schlusslicht um zwei Prozent. Tags zuvor waren sie um fast 11 Prozent nach oben geschnellt und waren damit so teuer wie seit Anfang 2024 nicht mehr. Der Pharma- und Agrarchemiekonzern hatte starke Studienergebnisse mit dem Gerinnungshemmer Asundexian zur Vorbeugung von SchlaganfÀllen veröffentlicht.

Der Kurs von Thyssenkrupp Nucera DE000NCA0001 sackte um 7,1 Prozent ab und liegt damit nur wenig ĂŒber dem Rekordtief bei 6,86 Euro vom April. Das Jahresminus wuchs auf knapp 29 Prozent an. Der Elektrolysespezialist hatte am Vorabend nach Börsenschluss enttĂ€uschende Eckdaten fĂŒr das Ende September abgeschlossene GeschĂ€ftsjahr vorgelegt. Schwerwiegender ist laut dem Citigroup-Experten Martin Wilkie jedoch der unerwartet trĂŒbe Umsatzausblick auf das neue GeschĂ€ftsjahr/edh/mis

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