Lies sieht in VW-Einigung 'zukunftsfÀhiges Konzept'
Veröffentlicht am: 03.09.2026 um 22:22 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDer SPD-Politiker, der auch Mitglied im VW DE0007664039-Aufsichtsrat ist, sagte, man investiere krĂ€ftig in die ZukunftsfĂ€higkeit und steigere die WettbewerbsfĂ€higkeit von Volkswagen. "Gleichzeitig werden wir fĂŒr alle Standorte langfristige Perspektiven entwickeln - mit neuen Fahrzeugen, wo dies wirtschaftlich ist, und mit neuen Formen industrieller Wertschöpfung", sagte Lies in einer Mitteilung der Staatskanzlei.
Der MinisterprĂ€sident sieht in der Einigung zudem einen Neubeginn. "Der heutige Beschluss ist dabei der Anfang eines gemeinsamen Weges, es liegt nun aber viel Arbeit vor allen Beteiligten", sagte Lies. Das gelte fĂŒr die Tarifpartner, fĂŒr die Politik und fĂŒr den Vorstand, "der ein klares Mandat erhĂ€lt, aber eben auch verbunden mit klar umrissenen Aufgaben." Lies sagte aber auch, die Herausforderungen fĂŒr Volkswagen und die deutsche Automobilindustrie seien angesichts des internationalen Wettbewerbs enorm.
50.000 weitere Stellen sollen wegfallen
Der MinisterprĂ€sident sitzt zusammen mit der Kultusministerin und stellvertretenden MinisterprĂ€sidentin Julia Willie Hamburg (GrĂŒne) als Vertreter des Landes Niedersachsen im VW-Aufsichtsrat. Niedersachsen ist mit 20 Prozent an dem Konzern beteiligt.
Das Sparpaket des Konzernvorstandes, dem der Aufsichtsrat einstimmig zugestimmt hatte, sieht vor, dass in den kommenden Jahren unter anderem weitere 50.000 Stellen wegfallen sollen. Vier Werke stehen auf der Kippe. FĂŒr die Standorte Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm könne keine wettbewerbsfĂ€hige Folgebelegung gestaffelt ab den Jahren 2031 bis 2034 gewĂ€hrleistet werden, erklĂ€rte VW. FĂŒr diese Werke wĂŒrden "parallel und ergĂ€nzend alternative Verwendungsmöglichkeiten geprĂŒft".
