Nintendo Aktie: Pictonico am 31. Mai gestartet
01.06.2026 - 12:54:43 | boerse-global.deNintendo sorgt für Aufsehen – mit einem Schachzug, den kaum jemand erwartet hatte. Der japanische Gaming-Konzern veröffentlichte am Wochenende völlig überraschend ein neues Handyspiel. Gleichzeitig wächst die Software-Pipeline für die Switch 2. Die Aktie reagiert verhalten positiv.
Der Markt zeigt sich am Montag leicht erholt. Das Papier notiert bei 38,97 Euro, ein Plus von 1,47 Prozent. Auf Jahressicht bleibt der Absturz jedoch dramatisch: minus 33 Prozent seit Januar.
„Pictonico" – Nintendos mobile Rückkehr
„Pictonico" heißt der Titel, der seit dem 31. Mai in den App-Stores verfügbar ist. Die App nutzt Fotos der Nutzer und verwandelt sie in rasante Minispiele. Kenner ziehen Vergleiche zur „WarioWare"-Reihe. Branchenbeobachter werten den Launch als Signal: Nintendo scheint sein Mobile-Engagement wiederzubeleben – nachdem sich der Konzern zuletzt aus diesem Segment zurückgezogen hatte.
Allerdings gibt es bereits Diskussionen. Das Spiel verlangt umfangreiche Datenberechtigungen. Das wirft Fragen zur künftigen Datenstrategie des Traditionsunternehmens auf.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nintendo?
Switch 2: Star Fox kehrt zurück
Klarer im Fokus steht die nächste Konsolengeneration. Die Switch 2 kam im Juni 2025 auf den Markt. Nun verdichten sich die Software-Ankündigungen.
Am 31. Mai endete die Vorbestellungsaktion für das neue „Star Fox". Der Titel erscheint exklusiv für die Switch 2 am 25. Juni 2026. Es ist der erste Hauptableger seit einem Jahrzehnt. Hinzu kommt „Order of the Sinking Star", ein narrativer Puzzle-Ableger von Jonathan Blow. Das Spiel soll über 1.000 handgefertigte Rätsel bieten – Release im Laufe des Jahres.
Prognose eingetrübt
Trotz des Newsflows bleibt der Ausblick angespannt. Für das abgelaufene Geschäftsjahr meldete Nintendo einen Nettogewinn von 424 Milliarden Yen – ein Plus von 52 Prozent. Die Switch 2 verkaufte sich 19,86 Millionen Mal.
Nintendo vor dem Wendepunkt? Diese Analyse zeigt, was Anleger jetzt wissen müssen.
Doch der Blick nach vorne trübt das Bild. Für das Geschäftsjahr bis März 2027 rechnet Nintendo mit einem Gewinneinbruch von 27 Prozent auf 310 Milliarden Yen. Analysten verweisen auf steigende Komponentenkosten, insbesondere bei Speicherchips. Nintendo reagierte mit einer Preiserhöhung in Japan auf 59.980 Yen – ein Plus von 20 Prozent. In Nordamerika und Europa sollen ab September ähnliche Anpassungen folgen.
Ein Polster bleibt: Rund 14 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln erlauben weitere Expansionen in Film und Freizeitparks. Den Kurseinbruch der vergangenen Monate konnte das bislang nicht stoppen. Der RSI liegt bei 76,2 – die Aktie gilt kurzfristig als überkauft.
Nintendo-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nintendo-Analyse vom 1. Juni liefert die Antwort:
Die neusten Nintendo-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nintendo-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 1. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Nintendo: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
So schätzen die Börsenprofis Nintendo Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.
