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Verband der ErnÀhrungswirtschaft E. V. / ErnÀhrungswirtschaft ...

Veröffentlicht am: 28.08.2026 um 10:51 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

ErnĂ€hrungswirtschaft Sachsen-Anhalt: Durchbruch in den Tarifverhandlungen / Historisches Ergebnis fĂŒr alle Beteiligten Hannover - ErnĂ€hrungswirtschaft Sachsen-Anhalt: Durchbruch in den Tarifverhandlungen.

Historisches Ergebnis fĂŒr alle Beteiligten.

- VdEW und NGG erzielen Einigung in Sachsen-Anhalt: Verbindlicher Plan zur Angleichung der Löhne Ost-West

- Tarifvertrag mit Laufzeit bis zum 31. Dezember 2032

- Sofortige Lohnerhöhung von 3,5 % + weitere 1,2 bis 2,2 % zum 1. Dezember 2026

- Ab 2027: Übernahme der Ergebnisse des Tarifgebiets Obst/GemĂŒse/Mineralwasser

Niedersachsen/Bremen zzgl. 1,75 % festem Angleichwert fĂŒr Betriebe in Sachsen-Anahlt

- Angleichung Ost-West mit letzter Erhöhung zum 1. Juli 2032

- Ergebnis der Schwarz Produktion wird in die FlÀchenlösung Sachsen-Anhalt integriert

Der Verband der ErnĂ€hrungswirtschaft e. V. (VdEW) und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-GaststĂ€tten (NGG) haben in der Tarifrunde der ErnĂ€hrungswirtschaft in Sachsen-Anhalt einen Tarifabschluss erreicht. Nach mehreren Verhandlungsrunden ist der Durchbruch gelungen. Die Tarifparteien haben ein historisches und in dieser Form einmaliges Ergebnis fĂŒr BeschĂ€ftigte und Unternehmen vereinbart: Einen langfristigen Tarifvertrag, an dessen Ende die verbindliche Angleichung der Löhne Ost-West fĂŒr die Tarifpartner in Sachsen-Anhalt steht.

Ein sehr guter Abschluss fĂŒr BeschĂ€ftigte und Unternehmen

Der Tarifabschluss sieht fĂŒr das Jahr 2026 eine Erhöhung der Löhne um 3,5 % vor. Zum 1. Dezember 2026 steigen die Löhne zusĂ€tzlich um 1,2 bis zu 2,2 %. Damit erhalten die BeschĂ€ftigten bereits 2026 eine deutliche Lohnsteigerung. Ab 2027 werden die Ergebnisse aus dem Tarifgebiet Obst/GemĂŒse/Mineralwasser Niedersachsen/Bremen ĂŒbernommen. ZusĂ€tzlich wird ein fester Angleichwert von 1,75 % vereinbart. Die letzte Erhöhung mit diesem festen Angleichwert erfolgt zum 1. Juli 2032. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2032. SpĂ€testens bis dahin ist die Angleichung der Löhne an Westniveau erfolgt.

"Mit diesem Tarifabschluss ist der Durchbruch gelungen. Wir haben ein historisches Ergebnis verhandelt", sagt Vehid Alemic, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des VdEW. "DafĂŒr sind die Arbeitgeber bis an die Schmerzgrenze des wirtschaftlich Vertretbaren gegangen. FĂŒr einige Unternehmen bedeutet dieser Abschluss eine zusĂ€tzliche Belastung in Millionenhöhe. Aber im Ergebnis erhalten die BeschĂ€ftigten nun deutliche und verlĂ€ssliche Lohnerhöhungen. Gleichzeitig schafft der Abschluss fĂŒr die Unternehmen einen klaren und planbaren Rahmen."

Schrittweise Angleichung an das vergleichbare Westniveau

Mit der Übernahme der Ergebnisse aus Bremen/Niedersachsen und dem zusĂ€tzlichen festen Angleichwert von 1,75 % wird die Angleichung der Löhne in Sachsen-Anhalt Schritt fĂŒr Schritt fortgesetzt. Die letzte Erhöhung mit dem festen Angleichwert zum 1. Juli 2032 markiert den Abschluss dieses vereinbarten Angleichungswegs.

Die Lösung verbindet eine deutliche Entwicklung der Löhne mit der notwendigen langfristigen Planbarkeit. Die Unternehmen der ErnĂ€hrungswirtschaft stehen weiterhin vor hohen Rohstoff-, Energie- und Logistikkosten sowie einem starken Wettbewerbsdruck. Der Tarifabschluss berĂŒcksichtigt diese Rahmenbedingungen und eröffnet zugleich eine verlĂ€ssliche Perspektive fĂŒr die BeschĂ€ftigten.

Ein Erfolg fĂŒr die gesamte Tarifgemeinschaft

"Dieser Abschluss ist ein starkes Signal fĂŒr die BeschĂ€ftigten, fĂŒr die Unternehmen und fĂŒr die Tarifpartnerschaft in Sachsen-Anhalt. Alle Beteiligten haben Verantwortung ĂŒbernommen und ein Ergebnis erreicht, das langfristig trĂ€gt.", so Alemic.

Der VdEW dankt allen Beteiligten, vor allem den Mitgliedern in der Tarifkommission, fĂŒr die konstruktive Arbeit und die Bereitschaft, gemeinsam eine tragfĂ€hige Lösung zu verhandeln. Der Abschluss stĂ€rkt die Tarifgemeinschaft und schafft eine belastbare Grundlage fĂŒr die weitere Entwicklung der ErnĂ€hrungswirtschaft in Sachsen-Anhalt.

Pressekontakt:

Verband der ErnÀhrungswirtschaft e.V. (VdEW) Mengendamm 16 D, 30177 Hannover Tel. +49 511 6262 946 | Fax +49 511 6262 9470 E-Mail: mailto:vdew@vdew.online | https://vdew.online

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