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Oxford Square Capital: Cohen und Rosenthal kaufen 290.000 Aktien

22.05.2026 - 04:16:32 | boerse-global.de

Trotz Quartalsverlusten und sinkendem Nettoinventarwert kaufen CEO und PrÀsident massiv eigene Aktien. Die hohe Dividende gilt als gefÀhrdet.

Oxford Square Capital: Cohen und Rosenthal kaufen 290.000 Aktien - Foto: ĂŒber boerse-global.de
Oxford Square Capital: Cohen und Rosenthal kaufen 290.000 Aktien - Foto: ĂŒber boerse-global.de

Der Kurs bricht ein, die Dividende wackelt. Dennoch greift die FĂŒhrungsetage von Oxford Square Capital jetzt massiv zu. CEO Jonathan Cohen und PrĂ€sident Saul Rosenthal kauften fast 290.000 Aktien des eigenen Unternehmens. Das ist ein starkes Signal inmitten eines steilen AbwĂ€rtstrends.

Absturz nach Quartalszahlen

Die Insider-KĂ€ufe fallen in eine turbulente Phase. Am Mittwoch markierte die Aktie ein neues 52-Wochen-Tief bei 1,11 Euro. Auf Monatssicht steht ein Minus von rund 25 Prozent auf der Kurstafel.

Der jĂŒngste Quartalsbericht löste diesen Preisverfall aus. Der Nettoinventarwert rutschte bis Ende MĂ€rz drastisch auf 1,32 US-Dollar ab. Zuvor lag dieser Wert noch bei 1,69 US-Dollar. Das Unternehmen verbuchte im ersten Quartal realisierte Nettoverluste von knapp 31 Millionen US-Dollar.

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Dividende frisst Kapital

Marktbeobachter sorgen sich nun um die ĂŒppige AusschĂŒttung. Oxford Square zahlt monatlich 3,5 US-Cent je Aktie. Das summiert sich auf 10,5 Cent im Quartal.

DemgegenĂŒber stehen schwache Einnahmen. Das Nettozinsergebnis deckte im ersten Quartal gerade einmal 5 Cent je Aktie ab. Die Folge: Das Management schĂŒttet womöglich Substanz aus. Nur so lĂ€sst sich die optisch hohe Dividendenrendite von aktuell 32 Prozent halten.

Warnsignale und Ausblick

Externe Analysemodelle stuften die Aktie kĂŒrzlich auf die niedrigste Stufe ab. Sie kritisieren den schmelzenden Portfoliowert und negative operative Cashflows. Parallel dazu verkauft der Konzern weiterhin neue Aktien ĂŒber den Markt, um die LiquiditĂ€t zu stĂ€rken.

Die monatliche Dividende ist vorerst bis September 2026 beschlossen. Mit ihren KÀufen zu durchschnittlich 1,15 US-Dollar positionieren sich die Chefs nun klar gegen den Markttrend. Am 29. Mai zahlt das Unternehmen die nÀchste Tranche an die AktionÀre aus.

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