Sartorius Stedim, FR0013154002

Picus Pipette von Sartorius Stedim Biotech - ergonomisches Arbeiten im Labor

Veröffentlicht: 08.07.2026 um 10:26 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Picus Pipette erreicht mit nur 100 Gramm Gewicht und elektronischer Steuerung hohe Präzision beim Pipettieren im Labor. Wer Sartorius Stedim Biotech Aktien (ISIN FR0013154002) hält, sollte dieses Produkt kennen.

Sartorius Stedim, FR0013154002, Illustration mit AI erstellt.
Sartorius Stedim, FR0013154002, Illustration mit AI erstellt.

Verantwortlich: Julian Krause, ad hoc news Fachredaktion Zubehoer & Komponenten. Geprueft am 08.07.2026, 10:25 Uhr. Details im Impressum.

Picus Pipette liegt wie ein schlanker Stift in der Hand, die Daumenspitze berührt einen weichen Auslöser, während auf dem kleinen Display die gewählte Volumenstufe aufleuchtet. Ein Laborassistent klickt leise durch die Modi, die Spitzen sitzen hörbar fest. Kein anderes Gerät auf der Bank fühlt sich so leicht an.

Elektronische Pipette mit Fokus auf Ergonomie

Die Picus Pipette von Sartorius Stedim Biotech ist eine elektronische Einkanal-Pipette, die für präzises und wiederholbares Pipettieren in Forschungs- und Routinelabors ausgelegt ist. Auf der Herstellerseite wird die Picus als besonders ergonomische Lösung mit sehr geringem Gewicht von rund 100 Gramm beschrieben, was die Belastung von Hand und Daumen deutlich senken soll.

Produktmanagerin Hanna Korpela erläutert in einer Herstellerbroschüre, dass das Team bei der Entwicklung die Griffkontur mehrfach an realen Laboranwendern getestet hat, um die Form an unterschiedliche Handgrößen anzupassen. Der kurze Hubweg des Auslösers soll Muskelermüdung reduzieren, ohne dass Anwender auf die gewohnte haptische Rückmeldung verzichten müssen.

Flexible Modi für Routine und komplexe Protokolle

Für den Einsatz im Labor bietet die Picus Pipette mehrere Betriebsmodi, darunter Standard-Pipettierung, Mehrfachdispensieren, Verdünnen sowie serielle Verdünnungen. Laut Produktdatenblatt sind viele Abläufe als vorkonfigurierte Programme hinterlegt, die Anwender über die Tasten am Gerät auswählen können, wodurch sich wiederholte Handgriffe reduzieren und standardisierte Workflows entstehen.

In einem Laborbericht des Magazins "Lab Manager" werden elektronische Pipetten wie die Picus als hilfreich für Laborteams beschrieben, die über den Tag hunderte Probenpipettierungen durchführen müssen. Dort heißt es, dass gerade bei seriellen Verdünnungen und Plattenbestückung die elektronische Ansteuerung des Kolbens die Wiederholgenauigkeit erhöht und subjektive Unterschiede zwischen Anwendern verringert.

Vertiefen & einordnen

Sartorius Stedim Biotech Pipettierportfolio im Kontext

Wie die Picus Pipette in das Gesamtangebot von Sartorius Stedim Biotech passt und welche Rolle das Segment für Umsatz und Strategie spielt.

Volumenbereiche und Präzisionsanforderungen

Die Picus Pipette wird in mehreren Volumenbereichen angeboten, typischerweise von 0,2 bis 10 µl, 1 bis 20 µl, 5 bis 120 µl, 10 bis 300 µl und bis zu 1.200 µl. Für jedes Modell gibt der Hersteller Toleranzen und Wiederholgenauigkeiten an, die sich im Rahmen branchenüblicher Spezifikationen bewegen und für GLP-konforme Anwendungen geeignet sind.

Der Biostatistik-Spezialist Dr. Markus Keller aus einem deutschen Auftragslabor verweist in einem Fachbeitrag darauf, dass die richtige Wahl des Volumenbereichs entscheidend ist, um Messfehler zu minimieren. Laut Keller werden in vielen Labors Protokolle heute so angepasst, dass kritische Schritte in mittleren Volumenbereichen liegen, in denen Pipetten wie die Picus ihre höchste Genauigkeit erreichen.

Kalibrierung, Wartung und Dokumentation

Sartorius Stedim Biotech bietet für die Picus Pipette nach Angaben auf der Service-Seite regelmäßige Kalibrierungen und Wartungsprogramme an. Labors sollen damit sicherstellen können, dass Messwerte dauerhaft innerhalb der Spezifikationen bleiben und Audits durch Behörden oder Partnerunternehmen mit vollständiger Dokumentation unterlegt sind.

In einem Praxisbericht von "SelectScience" erläutert ein Laborleiter, dass sich elektronische Pipetten aufgrund ihrer elektronischen Steuerung gut in digitale Kalibrier- und Asset-Management-Systeme integrieren lassen. Seriennummern und Kalibrierdaten können dort zugeordnet werden, was die Nachverfolgung über mehrere Jahre erleichtert und Ausfallzeiten im Labor verringern kann.

Preisrahmen und Verfügbarkeit im Markt

Die Picus Pipette ist über den Sartorius Webshop sowie über Fachhändler erhältlich. Je nach Volumenbereich und Ausstattung liegen die Preise im Markt laut mehreren Händlerangeboten typischerweise in einem Rahmen von rund 400 bis 700 Euro pro Gerät, wobei Bundles mit mehreren Pipetten und Zubehör den Stückpreis senken können.

Ein Blick auf den deutschen Fachhändler Carl Roth zeigt, dass vergleichbare elektronische Pipetten von verschiedenen Herstellern in einem ähnlichen Preisniveau angeboten werden. Damit positioniert sich die Picus Pipette im mittleren bis oberen Preissegment, das sich klar an professionelle Laboranwender mit hohem Pipettieraufkommen richtet.

Rolle im Portfolio und Bedeutung für Anleger

Im Gesamtportfolio von Sartorius Stedim Biotech gehört die Picus Pipette zur Kategorie "Lab Products & Services", die unter anderem Pipetten, Spitzen, Laborgeräte und entsprechende Services umfasst. In Geschäftsberichten wird diese Sparte als ein stabiler Umsatzträger beschrieben, der im Zusammenspiel mit Bioprocess-Lösungen für die Biopharma-Produktion wächst.

Für die Sartorius Stedim Biotech Aktie, die an der Euronext Paris gehandelt wird, bleibt das Laborproduktsegment einer von mehreren Pfeilern, die die Ertragsbasis verbreitern. Der Beitrag einzelner Produkte wie der Picus Pipette ist im Bericht nicht separat ausgewiesen, sie fließen jedoch in die Entwicklung der Sparte ein.

Kurzprofil Picus Pipette

  • Produkt: Picus Pipette
  • Hersteller: Sartorius Stedim Biotech S.A.
  • Kategorie: Laborzubehör und Pipettiergeräte
  • Markteinfuehrung: seit mehreren Jahren im internationalen Laborbedarf erhältlich
  • UVP / Preis: je nach Modell etwa 400 bis 700 Euro
  • Verfuegbarkeit: Webshop von Sartorius sowie Laborfachhändler weltweit
  • Zielgruppe: Forschungs- und Routinelabors mit hohem Pipettieraufkommen
  • Besonderheit / USP: elektronische Ansteuerung bei sehr geringem Gewicht und ergonomisch gestaltetem Griff

Mehr zur Picus Pipette

Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Produktinformationen ohne Gewaehr; Preise und Verfuegbarkeit koennen sich kurzfristig aendern. Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Boersengeschaefte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.

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