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Pierer Mobility Aktie: 790 Duke für 2027

Veröffentlicht: 25.06.2026 um 12:58 Uhr, Redaktion boerse-global.de

KTM-Mutter Bajaj Mobility präsentiert überarbeitete 790 Duke und setzt Erholungskurs mit Kursziel 20 Euro fort.

Bajaj Mobility Aktie: Neue Modelloffensive treibt Erholung
Sonnenaufgang über Finanzviertel. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die Aktie der Bajaj Mobility AG (ehemals Pierer Mobility) setzt ihren Erholungskurs fort. Am Donnerstag legt das Papier um 3,19 Prozent auf 18,76 Euro zu — und das aus gutem Grund.

Bereits am Vortag hatte die Aktie ein technisches Signal gesetzt: Sie kreuzte die 38-Tage-Linie nach oben. Für Charttechniker gilt das als Kaufsignal. Seit Mitte April läuft eine stabile Erholungsphase, die dem Titel zweistellige Gewinne bescherte.

Mit 18,76 Euro notiert die Aktie zudem 14,66 Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt von 16,36 Euro. Das 52-Wochen-Hoch bei 21,50 Euro, erreicht im Mai 2026, rückt damit in Reichweite. Der RSI liegt bei neutralen 50,0 Punkten — die Aktie ist weder überkauft noch überverkauft.

Neue Motorräder für 2027

Die operative Basis stimmt ebenfalls. Kernmarke KTM hat Details zur neuen 790 Duke für das Modelljahr 2027 vorgestellt. Das Naked Bike, bekannt als „The Scalpel", wurde umfassend überarbeitet: zwei Kilogramm leichter, neues Design, optimierter Motor für Euro-5-Plus. Die Leistung bleibt bei 105 PS.

Für Branchenbeobachter ist die Modellvorstellung ein wichtiges Signal. Nach dem harten Sanierungsjahr 2025 und der Integration in den indischen Bajaj-Konzern nimmt KTM die Produktentwicklung wieder voll auf.

Fokus aufs Kerngeschäft

Seit Januar firmiert der Konzern als Bajaj Mobility AG. Der Rückzug aus dem Fahrrad- und E-Bike-Sektor ist abgeschlossen. Die Holding konzentriert sich ganz auf motorisierte Zweiräder der Marken KTM, Husqvarna und GASGAS.

Bajaj Auto hält rund 74,9 Prozent der Anteile und hat die finanzielle Basis stabilisiert. Die Serienproduktion läuft verstärkt in Indien, Forschung und Entwicklung sowie High-End-Fertigung bleiben in Österreich.

Der Markt honoriert die Strategie. Die Volatilität bleibt mit annualisiert 86,80 Prozent zwar hoch — das spiegelt aber auch das Erholungspotenzial nach dem Turnaround. Solange die Aktie über ihren kurzfristigen gleitenden Durchschnitten bleibt, ist der Weg in Richtung 20-Euro-Marke technisch intakt.

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