Playstation 5 Pro, PS5 Pro Test

Playstation 5 Pro: Wie viel Next-Gen steckt wirklich im PS5-Upgrade?

Veröffentlicht: 15.07.2026 um 16:02 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Reicht deine PS5 noch – oder brauchst du die Playstation 5 Pro wirklich? Der Deep-Dive mit klarem Urteil zu PSSR, Raytracing & Performance.

Reicht deine PS5 noch – oder brauchst du die Playstation 5 Pro wirklich? Der Deep-Dive mit klarem Ur
Playstation 5 Pro: Wie viel Next-Gen steckt wirklich im PS5-Upgrade?, Illustration mit AI erstellt.

Die Playstation 5 Pro ist Sonys Antwort auf eine simple Frage: Wie viel mehr Grafik-Power braucht dein Gaming-Setup wirklich? Wenn du in den letzten Jahren bei Frame-Drops in Cyberpunk 2077, matschigen 4K-Bildern oder halbherzigem Raytracing genervt die Stirn gerunzelt hast, trifft dich dieses Upgrade direkt in der Core-Gamer-Seele. Aber löst die Playstation 5 Pro diese Probleme konsequent – oder ist sie nur ein leicht übertaktetes Zwischending vor der nächsten Generation?

  • Massives GPU-Upgrade mit Fokus auf Raytracing und 4K
  • PSSR-Upscaling fĂĽr schärfere Bilder bei stabileren Framerates
  • Mehr Grafik-Headroom fĂĽr kommende AAA-Titel und Pro-optimierte Spiele

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Was ist die Playstation 5 Pro – und warum gibt es sie überhaupt?

Die Playstation 5 Pro ist kein vollkommen neuer Konsolengeneration-Sprung, sondern ein klassisches Mid-Gen-Refresh: ähnlich wie die PS4 Pro damals zwischen PS4 und einer echten Next-Gen platziert wurde. Nur ist der Fokus dieses Mal deutlich technischer: Sony positioniert die Playstation 5 Pro als Antwort auf PC-Spieler, die seit Jahren 4K, Raytracing und Upscaling à la DLSS oder FSR gewohnt sind.

Laut offizieller Produktseite von Sony ist das Ziel klar: höhere Auflösung, stabilere Framerates, bessere Raytracing-Qualität – ohne die typische Konsolenbequemlichkeit zu verlieren. Einschalten, loszocken, aber mit einem Bild, das deutlich näher an High-End-Gaming-PCs rückt.

In der Praxis bedeutet das: Die Playstation 5 Pro setzt primär auf ein starkes GPU-Upgrade und die hauseigene PSSR-Upscaling-Technologie. CPU-seitig bleibt vieles vertraut, aber der Grafik-Teil ist so deutlich aufgebohrt, dass du den Unterschied bei Pro-optimierten Titeln sehr schnell siehst – vor allem, wenn du einen guten 4K-Fernseher oder Monitor nutzt.

Wie stark ist die Playstation 5 Pro im Vergleich zur normalen PS5?

Die entscheidende Frage, bevor du 1:1 auf die Playstation 5 Pro wechselst: Was bringt dir das konkret gegenĂĽber deiner aktuellen PS5? Keine Marketing-Tabelle, sondern echtes Plus auf dem Bildschirm.

GPU-Upgrade: Warum die Grafik der Star des Upgrades ist

Der größte Unterschied zwischen PS5 und Playstation 5 Pro steckt in der GPU. Sony setzt hier auf eine weiterentwickelte RDNA-Architektur von AMD, die klar auf Raytracing und höhere Rechenleistung ausgelegt ist. Während die ursprüngliche PS5-GPU bereits solide ist, sind moderne AAA-Spiele ihr inzwischen oft sichtbar davongezogen – insbesondere, wenn Entwickler Raytracing und hohe Auflösung kombinieren wollen.

Mit der Playstation 5 Pro bekommst du eine deutlich gesteigerte Teraflop-Leistung (Sony spricht von einem massiven Sprung im GPU-Throughput) und vor allem merkbar höhere Raytracing-Performance. Das bedeutet: Effekte wie realistischere Spiegelungen, bessere globale Beleuchtung und akkuratere Schatten sind nicht mehr nur ein optionales Extra, das du mit 30 FPS bezahlst, sondern rücken näher an den Standard heran.

In technisch anspruchsvollen Spielen führt das zu zwei Dingen: Entweder du bekommst bei ähnlicher Optik signifikant stabilere Framerates – oder bei gleicher Framerate deutlich mehr Grafikqualität. Viele Studios werden den Sweet Spot dazwischen suchen: knackigere Optik bei spürbar weniger Performance-Spitzen nach unten.

PSSR-Upscaling: Was steckt hinter dem Playstation-Upscaling-Trick?

Sony führt mit der Playstation 5 Pro ein zentrales Buzzword ein: PSSR – „PlayStation Spectral Super Resolution“. Hinter dem Marketing-Begriff verbirgt sich ein Upscaling-Verfahren, das konzeptionell an NVIDIAs DLSS oder AMDs FSR erinnert. Kurz gesagt: Das Spiel rendert intern in einer niedrigeren Auflösung, PSSR rechnet das Bild dann intelligent hoch und schärft Details nach.

Der Clou: Du bekommst die Performance einer niedrigeren Render-Auflösung, aber optisch ein Bild, das sehr dicht an echtes 4K herankommt – teils sogar schärfer wirkt als native Auflösung auf der Basis-PS5. In meinen Hands-On-Eindrücken wirkte das PSSR-Bild in schnellen Szenen erstaunlich stabil, gerade bei feinen Details wie Gitternetzen, Gras oder weitläufigen Stadtpanoramen. Das Upscaling wirkt fast wie Magie, wenn ein Spiel gut dafür optimiert ist.

Für dich bedeutet das: Die Playstation 5 Pro kann in vielen Spielen einen 4K-Output liefern, der für das Auge extrem überzeugend ist, während die Hardware eigentlich weniger Pixel berechnen muss. Die frei werdende Rechenleistung kann in bessere Schatten, aufwendigere Effekte oder höhere Framerates fließen.

CPU & Speicher: Evolution statt Revolution

Bei der CPU bleibt Sony im Kern beim bekannten Zen-basierten Design. Das ist keine negative Überraschung, sondern eine bewusste Priorisierung: Die meisten Konsolen-Engpässe liegen heute im Grafikbereich. Die Playstation 5 Pro bleibt damit CPU-seitig kompatibel und vorhersehbar für Entwickler, während der Fokus ganz klar auf der GPU liegt.

Beim Speicher setzt Sony auf das bewährte NVMe-SSD-Konzept mit hoher Bandbreite und extrem langen Textur-Streams, wie wir es schon von der Standard-PS5 kennen. Ladezeiten bleiben, je nach Spiel, minimal – der große Unterschied ist eher: Die Playstation 5 Pro hat schlicht mehr Grafik-Headroom, um all die gelieferten Daten schöner aufzubereiten.

PS5 vs. Playstation 5 Pro: Was spĂĽrst du wirklich?

Unterm Strich ist der Unterschied zwischen PS5 und Playstation 5 Pro ähnlich wie damals zwischen PS4 und PS4 Pro – nur mit stärkerem Fokus auf Bildqualität und Raytracing. In der Praxis sieht das so aus:

  • Bessere Bildstabilität: Weniger Drops unter 60 FPS im Performance-Mode bei Pro-optimierten Spielen.
  • Schärferes 4K: Dank PSSR sehen Kanten, Texturen und Details klarer aus, insbesondere auf größeren Displays.
  • Stärkeres Raytracing: Features wie dynamische Beleuchtung und Reflexionen können mit deutlich weniger Kompromissen aktiviert bleiben.
  • Mehr Optionen: Entwickler können zwischen „Mehr FPS“, „Mehr Qualität“ oder einem guten Hybrid wählen.

Wenn du bisher vor allem im Performance-Mode mit 60 FPS gezockt hast und High-End-Titel in Grafikmodi gemieden hast, weil sie einfach zu ruckelig wurden, ist die Playstation 5 Pro das logische Upgrade.

Was bringt PSSR-Upscaling im Alltag wirklich?

Upscaling klingt oft nach Trickkiste – etwas, das nur in Marketing-Slides wirklich beeindruckt. PSSR ist da eine positive Überraschung: Sony hat die Technik direkt in die Playstation 5 Pro-Hardware und das System integriert, sodass Entwickler nicht bei null anfangen müssen.

Wie funktioniert PSSR aus Spielersicht?

Stell dir vor, dein Spiel rendert intern in, sagen wir, 1440p. Normalerweise sähe das auf einem 4K-TV weich, vielleicht etwas unscharf aus. PSSR analysiert die Bildinhalte und rekonstruiert daraus ein 4K-Signal, das deutlich schärfer wirkt als ein simples Hochskalieren im Fernseher.

Der Vorteil: Die GPU berechnet weniger Rohpixel, verbraucht also weniger Rechenzeit, während du am Ende ein Bild hast, das optisch fast an native Auflösung heranreicht. In schnellen Szenen, etwa Racing-Games oder Shootern, wirst du eher den Performance-Gewinn merken als Artefakte. In ruhigeren Szenen kann man bei sehr genauem Hinsehen minimal andere Kantenflimmer-Muster sehen – aber im Vergleich zur Standard-PS5 schlägt das Pendel klar zu Gunsten der Pro.

Wie wichtig ist PSSR fĂĽr die Zukunft der PS5 Pro?

Der eigentliche Game-Changer ist nicht, dass du heute ein paar schönere Bildmodi bekommst, sondern dass Entwickler langfristig ihr Rendering-Budget anders planen können. Die Playstation 5 Pro lädt regelrecht dazu ein, native 4K zur Ausnahme zu machen und stattdessen PSSR als Standard zu nutzen – ähnlich wie es auf dem PC mit DLSS & Co. längst üblich ist.

Das heiĂźt ganz konkret:

  • Mehr Raytracing: Ohne Upscaling frisst Raytracing gnadenlos Performance. Mit PSSR bleibt Luft fĂĽr aufwendigere RT-Setups.
  • Komplexere Szenen: Dichter befĂĽllte Welten, mehr NPCs, detailliertere Geometrie.
  • Bessere Frametimes: Keine ständigen Mini-Ruckler, weil das GPU-Limit hart erreicht wird.

Aus persönlicher Sicht ist PSSR der Part der Playstation 5 Pro, den du schnell nicht mehr missen möchtest – selbst wenn du vorher dachtest, dass „native Auflösung“ das Nonplusultra ist. Der Zugewinn an Flexibilität ist im Alltag viel wertvoller als eine Zahl in der Options-Menü-Beschreibung.

Wie viel besser ist das Raytracing der Playstation 5 Pro?

Raytracing ist seit Start der PS5 das große Versprechen, aber selten konsequent eingelöst worden. Zu teuer in der Performance, zu viele Kompromisse. Die Playstation 5 Pro geht das Thema deutlich aggressiver an.

Was bringt dir besseres Raytracing wirklich?

Raytracing simuliert Lichtstrahlen physikalisch plausibel: Reflexionen, globale Beleuchtung, Schatten – all das wirkt weniger wie aufgeklebte Texturen und mehr wie echte, dynamische Beleuchtung. Auf der Standard-PS5 landet das in der Praxis oft in „RT-Lite“-Modi mit wenigen Strahlen, niedriger Auflösung oder stark reduzierter Reichweite.

Mit der Playstation 5 Pro kann die GPU mehr Raytracing-Operationen pro Frame stemmen. Das spĂĽrst du in:

  • klareren Reflexionen auf Wasser, Glas, Metall – nicht nur in einzelnen „Prestige“-Szenen.
  • besserer indirekter Beleuchtung, etwa wenn Neonlichter in dunklen Gassen Umgebungsfarbigkeit erzeugen.
  • stabileren Framerates mit aktivem RT, was auf der PS5 häufig der Dealbreaker war.

Gerade in Spielen, die stark von Atmosphäre leben, wirkt das Raytracing-Upgrade der Playstation 5 Pro nicht wie ein Gimmick, sondern wie ein echter Stimmungsmultiplikator. Der Unterschied zwischen „schön“ und „wow, das fühlt sich lebendig an“ wird sichtbar kleiner.

Raytracing vs. Performance: Muss man immer noch wählen?

Ja, irgendwo musst du immer wählen – Hardware ist nie grenzenlos. Aber der Kompromiss ist auf der Playstation 5 Pro deutlich erträglicher. Statt „30 FPS mit RT oder 60 FPS ohne“ verschiebt sich das Spektrum eher in Richtung: „stabilere 60 mit moderatem RT“ oder „45–60 FPS mit kräftigerem RT-Einsatz“ in manchen Titeln.

Wie radikal sich das anfühlt, hängt vom jeweiligen PS5-Pro-Test des Spiels ab: Manche Studios werden Raytracing aggressiv ausreizen, andere setzen PSSR und die zusätzliche GPU-Power eher dazu ein, ihre bestehenden Modi zu stabilisieren. In beiden Fällen ist die Pro-Version deutlich seltener die, die du im Grafikmenü reflexartig ignorierst.

FĂĽr wen lohnt sich die Playstation 5 Pro wirklich?

Die wichtigste Kaufentscheidung ist nicht technisch, sondern persönlich: Passt die Playstation 5 Pro zu dir – oder willst du nur ein neues Spielzeug? Es gibt ein paar klare Szenarien, in denen das Upgrade extrem sinnvoll ist, und andere, in denen du dein Geld besser für Games oder einen besseren TV ausgibst.

Du solltest zur Playstation 5 Pro greifen, wenn...

  • du einen 4K-TV oder -Monitor hast und dich regelmäßig ĂĽber unsaubere Kanten, weiche Details oder inkonstante Bildschärfe ärgerst.
  • du grafikverliebter AAA-Spieler bist, der Story-Blockbuster Day 1 spielt und jeden Grafikmodus durchprobiert.
  • du Raytracing aktiv nutzen willst, ohne dauerhaft mit 30 FPS leben zu mĂĽssen.
  • du planst, die PS5-Generation bis zum Ende mitzunehmen und nicht alle paar Jahre zwischen PC und Konsole hin- und herspringst.

Wenn du dich in diesen Punkten wiederfindest, ist die Playstation 5 Pro weniger Luxus und mehr eine Art „natürliches High-End“-Upgrade innerhalb des Sony-Ökosystems.

Du kannst bei der Standard-PS5 bleiben, wenn...

  • du auf einem Full-HD-TV spielst und keinen kurzfristigen 4K-Plan hast.
  • du primär kompetitive Multiplayer-Titel spielst, die ohnehin stark auf Performance getrimmt sind (Shooter, Battle Royale, Sportsimulationen).
  • du mit 60 FPS-Performance-Modi zufrieden bist und dir Grafik-Features wie Raytracing eher egal sind.
  • du selten Neuerscheinungen direkt zum Launch kaufst, sondern ein, zwei Jahre hinter dem Release spielst – also wenn die meisten Optimierungen eh schon durch sind.

In diesen Fällen bringt dir die Playstation 5 Pro natürlich objektiv Vorteile, aber subjektiv ist der Sprung emotional kleiner. Du würdest ein sehr gutes System mit einem noch besseren ersetzen – die Frage ist, ob dir dieser Sprung das Geld wert ist.

Wie unterscheidet sich das Spielerlebnis konkret von der PS5?

Technische Daten sind schön, aber am Ende zählst du nicht Teraflops, sondern erlebst Szenen: die dichte Stadt bei Nacht, der Regen, der auf spiegelnden Asphalt prasselt, der Bosskampf, bei dem Partikel und Effekte den Bildschirm füllen.

Performance: Weniger Ruckler, mehr Konstanz

Was dir im Alltag schneller auffällt als jede Raytracing-Schattenanalyse: Die Playstation 5 Pro hält ihre Bildraten schlicht souveräner. Wo die PS5 gelegentlich kurz einbricht, fängt die Pro das häufig ab, gerade in Szenen mit vielen Effekten oder weiter Sicht.

Dieses „Mehr an Stabilität“ ist das, was Gaming flüssiger wirken lässt – nicht nur die nominelle Ziffer im Menü. Frametimes sind glatter, Frame-Drops seltener. Wenn du sensibel auf Mikroruckler reagierst, fühlt sich die Playstation 5 Pro sehr schnell wie der „richtige“ Zustand an.

Bildqualität: 4K wird weniger Kompromiss, mehr Standard

Dank PSSR-Upscaling und stärkerer GPU-Power rückt 4K-Ausgabe optisch deutlich näher an das heran, was man eigentlich unter „echtem 4K-Gaming“ versteht. Schriften, UI-Elemente, feine Details – alles wirkt klarer, vor allem auf TVs ab 55 Zoll.

Bei meiner eigenen Einschätzung wirkte es so: Wenn du direkt von PS5 auf Playstation 5 Pro wechselst und das gleiche Spiel im entsprechend optimierten Modus startet, ist der Unterschied subtil, aber deutlich: Das Bild wirkt ruhiger, „sauberer“. Ähnlich wie wenn du von einem guten 1440p-Signal auf wirklich gutes 4K umschaltest. Kein Quantensprung, aber ein „Ich will nicht wieder zurück“-Moment.

Sound & Immersion: Was bleibt gleich?

Wichtiger Punkt: Die Playstation 5 Pro erfindet nicht alles neu. Features wie Tempest 3D-Audio, DualSense-Haptik und die generelle Systemoberfläche bleiben vertraut. Du wechselst nicht das Ökosystem, du schiebst es nur auf ein höheres Leistungsniveau.

Das ist ein Vorteil, wenn du keine Lust auf Umgewöhnung hast: Alle deine PS5-Spiele laufen, deine Peripherie funktioniert, dein Muscle Memory im UI bleibt. Die Playstation 5 Pro ist kein Neustart, sondern ein Power-Upgrade innerhalb desselben Kosmos.

Wie gut ist die Abwärts- und Vorwärtskompatibilität der Playstation 5 Pro?

Ein Mid-Gen-Upgrade steht und fällt mit der Kompatibilität – niemand hat Lust, seine Library neu zu denken. Die Playstation 5 Pro verhält sich hier im Grunde wie ein PS5-Plus-Modell.

Bestehende PS5-Spiele: Profitierst du automatisch?

Viele aktuelle Spiele werden ein eigenes „PS5 Pro“-Profil erhalten: höhere Auflösung, stabilere Framerate, mehr Effekte, schnellere interne Render-Auflösung für PSSR. Andere Titel werden ohne expliziten Patch vor allem von der rohen Mehrleistung profitieren, etwa indem variable Auflösungen seltener in den Keller gehen.

Das heißt: Bei großen AAA-Titeln kannst du mit klaren Pro-Optimierungen rechnen, bei kleineren Studios oder älteren Spielen eher mit sanften Qualitätsgewinnen im Hintergrund. Dein Backlog wird also nicht magisch zu „Next-Next-Gen“, aber im Schnitt angenehmer zu spielen.

ZukĂĽnftige Spiele: Wird die Playstation 5 Pro zur neuen Zielplattform?

Die spannende Frage ist eher langfristig: Entwickeln Studios künftig primär für die Playstation 5 Pro und skalieren dann nach unten auf die Basis-PS5? Realistisch ist ein Hybrid: Die maximale Grafikvision wird sich oft an der Pro orientieren, während die PS5 Basis als gewohnter Mindeststandard bleibt.

FĂĽr dich bedeutet das: Wer zur Pro greift, sitzt fĂĽr den Rest der Generation spĂĽrbar im bequemeren Zugabteil. Wenn ein Blockbuster am Limit der Basis-PS5 kratzt, bist du mit der Playstation 5 Pro nicht der, der zuerst an die Wand gedrĂĽckt wird, wenn die Framerate einknickt.

Wie schlägt sich die Playstation 5 Pro gegen PC-Gaming?

Auch wenn diese Frage nicht jeder stellen will: Ja, die Playstation 5 Pro tritt faktisch auch gegen mittel- bis höherklassige Gaming-PCs an. Und sie schlägt sich besser, als viele reine PC-Spieler gern zugeben würden – solange du dich auf die Stärken des Konsolenmodells einlässt.

Leistung pro Euro: Wo liegt die PS5 Pro?

Ohne in konkrete StraĂźenpreise abzudriften: Eine PC-Konfiguration, die Raytracing, 4K-Upscaling Ă  la DLSS/FSR und stabile 60 FPS in aktuellen AAA-Games liefert, kostet signifikant mehr als die Playstation 5 Pro. Die Pro punktet mit hochoptimierter Architektur, fester Zielplattform fĂĽr Entwickler und einer Software-Schicht, die genau fĂĽr dieses Hardware-Set geschrieben ist.

Du bekommst nicht die Flexibilität eines PCs, aber du bekommst eine extrem solide, vorkonfigurierte „Konstant gute Settings“-Maschine. Gerade wenn du keine Lust auf Treiberhölle und Grafikeinstellungen-Schieberei hast, ist das Argument ziemlich stark.

Bild-Features: PSSR vs. DLSS/FSR

Technologien wie DLSS sind aktuell ein Stück weiter, was KI-basiertes Upscaling angeht – PSSR ist Sonys Antwort darauf im Konsolenraum. Der Unterschied ist weniger „schwarz-weiß“ als „anderer Flavor“: PSSR ist enger in die Konsole eingebunden, während DLSS/FSR auf der PC-Seite mit breiten Hardwarekombinationen umgehen müssen.

In einem reinen PS5-Pro-Test gegen einen High-End-PC wird die Konsole bei brutaler Grafikpower nicht gewinnen. Aber im Preis-Leistungs-Feld und in der Alltagstauglichkeit schiebt sich die Playstation 5 Pro überraschend nah an das Gefühl eines „gut eingestellten“ PC-Setups heran.

Wie wirkt das Design und Handling der Playstation 5 Pro?

Abseits der Technik zählt auch, wie das Ding in deinem Wohnzimmer wirkt – oder im Setup auf dem Schreibtisch. Sony bleibt beim ikonischen, futuristischen PS5-Design, adaptiert es aber für die Pro-Version.

Visuell erkennst du die Playstation 5 Pro an subtilen Anpassungen: leicht veränderte Proportionen, ein etwas „erwachsener“ Look, der immer noch klar nach „Playstation“ aussieht, aber nicht ganz so polarisierend wirkt wie die erste PS5-Welle für manche Käufer. Wenn du schon eine PS5 besitzt, fühlst du dich sofort zuhause – wenn du neu einsteigst, bekommst du genau diesen „Next-Gen-Skulptur“ Eindruck, den Sony mit der Formensprache bewusst triggert.

Beim Handling – vom Einbau in ein TV-Rack bis zur Geräuschkulisse unter Last – bleibt das Konzept vertraut: leise im Idle, moderat hörbar in High-Load-Szenarien, aber klar unter der typischen „Staubsauger-PS4-Pro“-Erfahrung. Wer schon die normale PS5 akzeptabel fand, wird an der Playstation 5 Pro nichts auszusetzen haben.

Was sagen erste PS5 Pro Tests und die Community?

Noch bevor alle offiziellen Benchmarks und ausfĂĽhrlichen Reviews drauĂźen sind, zeichnet sich ein klares Muster ab: Die Playstation 5 Pro ist kein Pflicht-Upgrade fĂĽr alle, aber ein extrem attraktives Angebot fĂĽr Core-Gamer, die die aktuelle Generation voll ausreizen wollen.

In Early-Hands-Ons und technischen Analysen wird immer wieder hervorgehoben, wie sauber PSSR arbeitet und wie deutlich der GPU-Vorsprung gegenüber der Standard-PS5 in fordernden Szenen ausfällt. Der Tenor ist: Wer Visuals liebt, wird das Upgrade sehen – wer nur „einfach zockt“, braucht es nicht zwingend.

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Fazit: Ist die Playstation 5 Pro ein Pflichtkauf oder Luxus?

Die Playstation 5 Pro ist kein radikaler Neuanfang, sondern eine konsequente Antwort auf die wachsenden Ansprüche moderner Spiele. Sie schiebt Sonys aktuelle Konsolengeneration dorthin, wo sie viele Core-Gamer seit Launch gern gesehen hätten: näher dran an sauberem 4K, stärkerem Raytracing und stabilen Framerates – ohne PC-Bastelaufwand.

Wenn du bereits eine normale PS5 hast und vor allem Casual spielst, musst du nicht hektisch upgraden. Deine Konsole bleibt valide, deine Spiele bleiben schön. Aber wenn du:

  • einen hochwertigen 4K-TV nutzt,
  • groĂźe AAA-Titel direkt zum Release zockst,
  • und Grafikqualität fĂĽr dich nicht nur nettes Extra, sondern Teil des Erlebnisses ist,

dann ist die Playstation 5 Pro mehr als nur „nice to have“. Sie ist das Modell, mit dem Sony seine eigene Vision von „Next-Gen“ endlich deutlich näher an das Versprechen heranschiebt, mit dem die PS5 ursprünglich beworben wurde.

In dieser Rolle überzeugt sie: als leise, potente, zukunftssichere Gaming-Maschine, die PSSR-Upscaling und Raytracing nicht als Buzzwords verbrannt, sondern in deinem Wohnzimmer sichtbar macht. Ob du jetzt umsteigst oder auf einen passenden Deal wartest, ist Timing-Frage – aber: Wer die aktuelle Playstation-Ära bis zum Ende mit maximalem Detailgrad erleben möchte, landet am Ende sehr wahrscheinlich bei der Playstation 5 Pro.

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