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Porsche Holding: 45%-Stake an HOF Capital

Veröffentlicht: 29.04.2026 um 06:41 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Porsche verkauft seine Beteiligungen an Bugatti Rimac und der Rimac Group, um sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren und die Profitabilität zu steigern.

Porsche Holding: 45%-Stake an HOF Capital Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de
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Porsche Holding zieht die Reißleine im Segment der elektrischen Superwagen. Nach einem schwachen Geschäftsjahr 2025 trennt sich das Unternehmen von seinen Beteiligungen an Bugatti Rimac und der Rimac Group. Der Fokus liegt nun wieder voll auf dem Kerngeschäft.

Fokus auf das Kerngeschäft

Ein Konsortium um die Investmentfirmen HOF Capital und BlueFive Capital übernimmt die Anteile. Konkret verkauft Porsche 45 Prozent an Bugatti Rimac sowie 20,6 Prozent an der Rimac Group. Der Abschluss der Transaktion ist für Ende 2026 geplant. Marktbeobachter bewerten Bugatti Rimac dabei mit mehr als einer Milliarde US-Dollar.

Konzernchef Oliver Blume reagiert damit auf den massiven Ergebnisdruck. Im vergangenen Jahr sanken das operative Ergebnis und die Margen deutlich. Das Management will nun Kosten senken und die Strukturen vereinfachen. Das Ziel: die Profitabilität stabilisieren.

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Parallel dazu kämpft die gesamte deutsche Automobilindustrie mit hohen Kosten für die Elektrifizierung. Schwankende Nachfrage auf den Weltmärkten belastet die Bilanzen zusätzlich. Porsche konzentriert seine Mittel deshalb künftig auf die eigenen Kernmodelle.

Druck durch den Markt

Die Börse quittiert den bisherigen Kurs mit Skepsis. Seit Jahresanfang verlor die Aktie rund 23,5 Prozent an Wert. Mit einem aktuellen Kurs von 3,06 Euro notiert das Papier nur knapp über seinem Jahrestief. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt bei 15,5 — ein Wert, der technisch auf einen stark überverkauften Zustand hindeutet.

Klarheit über den Erfolg der Neuausrichtung dürften die Zahlen zum ersten Quartal 2026 bringen. Diese Ergebnisse werden zeigen, wie effektiv die Sparmaßnahmen bereits greifen. Anleger warten insbesondere auf Details zur künftigen Kapitalallokation. Der Termin für den Quartalsbericht steht bereits fest.

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