Powermax Minerals Aktie: 84% Minus trotz Hopkins-Studie
Veröffentlicht: 13.06.2026 um 17:17 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Sieben Explorationsziele auf dem Papier, fast 84 Prozent Kursverlust seit Jahresbeginn â bei Powermax Minerals klafft eine deutliche LĂŒcke zwischen geologischer ErzĂ€hlung und Marktreaktion. Das Unternehmen hat eine Desktop-Studie fĂŒr sein Hopkins-Seltene-Erden-Projekt in Ontario veröffentlicht. Ergebnisse aus dem Boden gibt es noch keine.
Sieben Ziele, ein Favorit
Die Studie kartiert das 6.145 Hektar groĂe Hopkins-Projekt im Cochrane District im Nordosten Ontarios. Sie wertet öffentlich zugĂ€ngliche geologische, geophysikalische und geochemische DatensĂ€tze aus. Das Ergebnis: sieben Explorationsziele in zwei Blöcken.
Block A mit rund 5.479 Hektar gilt als höchste PrioritĂ€t. Dort definiert die Studie fĂŒnf Zielzonen â A1 bis A5. Zone A1 nördlich des Kapuskasing River ragt heraus: Strukturelle Indikatoren, Radiometrie, Schwerkraftdaten und Geochemie fallen dort gĂŒnstig zusammen. Block B umfasst etwa 666 Hektar und enthĂ€lt zwei weitere Zielzonen mit niedrigerer PrioritĂ€t.
Die Studie empfiehlt ein mehrstufiges Programm. Es könnte Luftgeophysik, geologische Kartierung, Gesteinsproben und Bodengeochemie umfassen. Voraussetzung: Finanzierung, Genehmigungen und ein finales Programm-Design.
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FrĂŒhe Phase, breites Portfolio
Powermax hĂ€lt neben Hopkins weitere Optionen: das Cameron-REE-Projekt in British Columbia mit rund 2.984 Hektar, das Atikokan-Projekt in Nordwest-Ontario mit 455 SchĂŒrfrechten sowie das 5.178 Hektar groĂe Pinard-Projekt in Northern Ontario. Hinzu kommt eine hundertprozentige Beteiligung am Ogden Bear Lodge Projekt im US-Bundesstaat Wyoming.
FrĂŒher in 2026 veröffentlichte das Unternehmen integrierte geochemische und geophysikalische Ergebnisse vom Atikokan-Projekt. Alle Projekte befinden sich in einem frĂŒhen Stadium.
Kurs weit unter Jahresbeginn
Der Markt zeigt sich wenig beeindruckt. Die Aktie schloss am Freitag bei 0,19 Euro â ein Tagesplus von 2,73 Prozent, das den Trend kaum bricht. Seit Januar 2026 hat das Papier rund 84 Prozent verloren. Das 52-Wochen-Hoch von 1,56 Euro liegt weit zurĂŒck.
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Der RSI von 47,1 signalisiert ein neutrales technisches Bild. Weder ĂŒberkauft noch erholt. Die Aktie notiert knapp unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 0,20 Euro.
Die Hopkins-Studie ist ein Targeting-Dokument â kein Bohrergebnis. Bis Felddaten aus Zone A1 vorliegen und die Bedingungen einer nĂ€chsten Kapitalrunde bekannt sind, dĂŒrfte der Abstand zwischen geologischer Karte und KursrealitĂ€t bestehen bleiben.
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