Procter, Gamble

Procter & Gamble: 400 Millionen Zollkosten belasten Marge

01.05.2026 - 04:58:25 | boerse-global.de

Procter & Gamble steigert Umsatz und Absatz, leidet aber unter sinkenden Margen durch Zölle und höhere Rohstoffpreise.

Procter & Gamble: 400 Millionen Zollkosten belasten Marge - Foto: über boerse-global.de
Procter & Gamble: 400 Millionen Zollkosten belasten Marge - Foto: über boerse-global.de

Starkes Umsatzwachstum, erstmals seit einem Jahr steigende Absatzmengen — und trotzdem drücken Zölle und Rohstoffkosten auf die Ergebnisse. Procter & Gamble hat mit seinen Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 ein gemischtes Bild geliefert.

Der Umsatz kletterte um sieben Prozent auf 21,2 Milliarden Dollar. Das organische Wachstum lag bei drei Prozent. Das verwässerte Ergebnis je Aktie erreichte 1,63 Dollar — ein Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr, gestützt durch einen Einmaleffekt aus der Auflösung eines Joint Ventures. Das bereinigte EPS von 1,59 Dollar verfehlte die Analystenerwartung von 1,60 Dollar knapp.

Volumen wächst, Margen schrumpfen

Das Absatzvolumen stieg um zwei Prozent. Zum ersten Mal seit einem Jahr wuchs es konzernweit. Das zeigt, dass Verbraucher P&G-Produkte in Kategorien wie Beauty, Haushalts- und Körperpflege weiterhin nachfragen. Das Segment Beauty führte mit sieben Prozent organischem Wachstum.

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Die Kehrseite: Die Bruttomarge sank um 150 Basispunkte. Das Management nannte 150 Millionen Dollar an höheren Rohstoffkosten und 400 Millionen Dollar an Belastungen durch Zölle als Hauptursachen. Die Folge: Das bereinigte EPS dürfte am unteren Ende der Jahresprognose landen.

Dividende und Prognose bleiben stabil

P&G hält an seiner Jahresprognose fest. Organisches Umsatzwachstum und bereinigtes EPS-Wachstum sollen beide zwischen null und vier Prozent liegen. Im Quartal flossen 4,0 Milliarden Dollar aus dem operativen Geschäft. Davon gingen 2,5 Milliarden als Dividende an die Aktionäre, weitere 600 Millionen über Aktienrückkäufe.

Anfang April erhöhte P&G die Dividende um drei Prozent. Es war die 70. Erhöhung in Folge — ein Zeichen für die Verlässlichkeit des Konzerns, das Einkommensinvestoren schätzen.

An der Börse spiegelt sich die Unsicherheit wider. Die Aktie notiert bei 125,52 Euro und liegt damit rund 16 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Der RSI von knapp 30 deutet auf eine überverkaufte technische Lage hin. Ob das Zollumfeld im laufenden Quartal weiter belastet oder sich entspannt, wird maßgeblich bestimmen, ob P&G die Jahresprognose tatsächlich halten kann.

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