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R+V Versicherung AG / R+V setzt ertragsorientierten Wachstumskurs fort ...

Veröffentlicht am: 05.08.2026 um 10:47 Uhr | dpa.de

R+V setzt ertragsorientierten Wachstumskurs fort (FOTO) Wiesbaden - Die R+V Versicherung erzielte im 1.

Halbjahr 2026 in der deutschen Erstversicherung Beitragseinnahmen in Höhe von 10,6 Milliarden Euro. Damit setzt der genossenschaftliche Versicherer seinen ertragsorientierten Wachstumskurs weiter fort.

Die R+V Gruppe hat ihren Umsatz in der deutschen Erstversicherung in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres ĂŒber alle Sparten um 5,0 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro gesteigert. Geopolitische Krisen wie etwa der Iran-Krieg sorgen fĂŒr ein wirtschaftlich angespanntes Umfeld. "Vor diesem Hintergrund sind wir mit der aktuellen Entwicklung unseres GeschĂ€fts sehr zufrieden", sagt der R+V-Vorstandsvorsitzende Norbert Rollinger. FĂŒr 2026 zeigt sich der R+V-Chef ebenfalls optimistisch: "FĂŒr das Gesamtjahr gehen wir davon aus, die gute Entwicklung des ersten Halbjahres fortzusetzen. Wir hoffen dabei auf eine Stabilisierung der Wirtschaft. Mit ersten Reformen hat auch die Bundesregierung positive Signale gesendet: Sie ist handlungsfĂ€hig und geht große und wichtige Themen wie die Rentenreform und auch den Abbau von BĂŒrokratie ernsthaft an."

"Es ist uns im 1. Halbjahr 2026 gelungen, den ertragsorientierten Wachstumskurs im Sinne unserer Strategie NextLevel weiter fortzusetzen", ergĂ€nzt Dragica Mischler, VorstĂ€ndin fĂŒr Finanzen und Risikomanagement (CFO/CRO) der R+V. "Dabei fokussieren wir uns auf GeschĂ€ft, das unsere Ertragskraft und RisikotragfĂ€higkeit weiter stĂ€rkt."

Ein strategisches Ziel der R+V ist insbesondere, das große GeschĂ€ftspotenzial in der genossenschaftlichen Finanzgruppe noch stĂ€rker zu heben. Hier erzielte der genossenschaftliche Versicherer im 1. Halbjahr Beitragseinnahmen von 6,7 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 5,2 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr.

Betriebliche Altersvorsorge und Neue Garantien stark im Plus

In der Lebens- und Pensionsversicherung verzeichnete die R+V insgesamt ein Plus von 4,7 Prozent auf ein Beitragsvolumen von 4,5 Milliarden Euro. Dabei legten die laufenden BeitrÀge um 3,7 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro zu, die EinmalbeitrÀge wuchsen um 6,1 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro. Wachstumstreiber waren insbesondere die betriebliche Altersversorgung mit einem Zuwachs von 12,9 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro sowie die Neuen Garantien, die um 4,9 Prozent auf 901 Millionen Euro zulegten. Das zeigte sich auch im NeugeschÀft: Der Neubeitrag in der betrieblichen Altersvorsorge stieg um 20,1 Prozent auf 951 Millionen Euro. Bei den Neuen Garantien wuchs dieser um 7,0 Prozent auf 746 Millionen Euro. Insgesamt wÀchst der Bedarf der Menschen an betrieblicher und privater Vorsorge, um im Alter eine auskömmliche Absicherung zu haben. Besonders gefragt sind dabei Produkte, die attraktive Renditechancen durch die Kapitalanlage an den AktienmÀrkten in Kombination mit Sicherheit bieten.

Gesundheitsversicherung weiter auf Wachstumskurs

Die R+V Krankenversicherung setzte ihr kontinuierliches Wachstum auch im ersten Halbjahr 2026 weiter fort. Die BeitrÀge legten um 12,4 Prozent auf 588 Millionen Euro zu. Dazu trugen sowohl die Voll- als auch die Zusatzversicherungen bei.

Schaden-/Unfallversicherung wÀchst in allen Sparten

In der Schaden- und Unfallversicherung verzeichnete die R+V einen Zuwachs bei den Beitragseinnahmen von 4,5 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro. In ihrer grĂ¶ĂŸten Sparte, der Kfz-Versicherung, erhöhten sich die BeitrĂ€ge ebenfalls um 4,5 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Damit ist die R+V der drittgrĂ¶ĂŸte Kfz-Versicherer auf dem deutschen Markt.

Im FirmenkundengeschĂ€ft erreichte die R+V in der ersten HĂ€lfte des Jahres ein Beitragsvolumen von 1,8 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 5,3 Prozent. Hier war beispielsweise in der Agrarversicherung der Schutz gegen Tierseuchen stark nachgefragt. Die R+V gehört zu den grĂ¶ĂŸten Landwirtschaftsversicherern in Deutschland. Auch im PrivatkundengeschĂ€ft wuchsen die Einnahmen um 3,4 Prozent auf 930 Millionen Euro.

5 Jahre nach Ahrtalflut: "Zu PrÀvention gibt es keine Alternative"

FĂŒnf Jahre nach der verheerenden Flutkatastrophe an der Ahr und in der Eifel ist das Risiko fĂŒr extreme Wetterereignisse unverĂ€ndert hoch. Auch wenn der Elementarschadenaufwand im bisherigen Verlauf dieses Jahres moderat war, nehmen die Unwettergefahren infolge des Klimawandels weiter zu. Daher mahnt R+V-Chef Rollinger: "PrĂ€vention ist von zentraler Bedeutung, um das Ausmaß der SchĂ€den nach einem Unwetter möglichst gering zu halten. Zu mehr PrĂ€vention in Verbindung mit dem passenden Versicherungsschutz gibt es keine Alternative. Hier ist der Staat in der Pflicht, aber auch jeder Einzelne kann seinen Teil dazu beitragen, damit die Folgen des Klimawandel beherrschbar bleiben."

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Tanja Heeren Konzern-Kommunikation Raiffeisenplatz 1 65189 Wiesbaden Tel.: 0611 533-6712 E-Mail: mailto:tanja.heeren@ruv.de

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