EQS-Adhoc: RCM Beteiligungs AG: GeschĂ€ftszahlen fĂŒr das erste Halbjahr 2026 (HGB, untestiert) - SonderertrĂ€ge aus 2022 ausgebuchten russischen Wertpapieren - geplante Gewinnrealisierung aus dem Immobilienbestand (deutsch)
Veröffentlicht am: 28.07.2026 um 22:33 Uhr | dpa.deRCM Beteiligungs AG: GeschĂ€ftszahlen fĂŒr das erste Halbjahr 2026 (HGB, untestiert) - SonderertrĂ€ge aus 2022 ausgebuchten russischen Wertpapieren - geplante Gewinnrealisierung aus dem Immobilienbestand
EQS-Ad-hoc: RCM Beteiligungs AG / Schlagwort(e): GeschÀftszahlen /
Halbjahr/KapitalmaĂnahmen / Kapitalherabsetzung
RCM Beteiligungs AG: GeschĂ€ftszahlen fĂŒr das erste Halbjahr 2026 (HGB,
untestiert) - SonderertrÀge aus 2022 ausgebuchten russischen Wertpapieren -
geplante Gewinnrealisierung aus dem Immobilienbestand
28.07.2026 / 22:33 CET/CEST
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GeschĂ€ftszahlen fĂŒr das erste Halbjahr 2026 (HGB, untestiert) -
SonderertrÀge aus 2022 ausgebuchten russischen Wertpapieren - geplante
Gewinnrealisierung aus dem Immobilienbestand - Einziehung eigener Aktien
vorgesehen
* Konzernumsatzerlöse um ca. 32 % auf ca. 1,45 Mio. EUR, MietertrÀge um
ca. 26 % auf ca. 0,73 Mio. EUR gestiegen
* Konzernjahresergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter ca. + 0,35 Mio.
EUR (Vorjahreshalbjahr: ca. + 0,11 Mio. EUR)
* Einzelgesellschaft RCM AG mit Ergebnis nach Steuern von ca. + 0,22 Mio.
EUR (Vorjahreshalbjahr: ca. + 0,31 Mio. EUR)
* darin enthalten SonderertrÀge aus russischen Wertpapieren von ca. + 0,17
Mio. EUR
* BautrÀgerprojekt einer Tochtergesellschaft in Stuttgart
(Steinhaldenfeld) gestartet, Vertriebsstart in den nÀchsten Wochen
erwartet
* Vorstand plant Gewinnrealisierung aus dem eigenen Immobilienbestand in
Dresden mit erwartetem VerĂ€uĂerungsgewinn oberhalb von 2 Mio. EUR
* Einziehung von bis zu 300.000 eigenen Aktien vorgesehen
* Vorstand plant nach Gewinnrealisierung weitere AktienrĂŒckkĂ€ufe
Ergebnis
Die RCM Beteiligungs Aktiengesellschaft (nachfolgend "RCM") weist fĂŒr das
erste Halbjahr des GeschÀftsjahres 2026 auf Konzernebene ein Ergebnis nach
Steuern und Anteilen Dritter von ca. + 0,35 Mio. EUR (Vorjahreshalbjahr: ca.
+ 0,11 Mio. EUR) aus. Das Ergebnis der Einzelgesellschaft RCM nach Steuern
betrÀgt ca. + 0,22 Mio. EUR (Vorjahreshalbjahr: ca. + 0,31 Mio. EUR).
Beide Konzernwerte enthalten SonderertrÀge aus russischen Wertpapieren von
insgesamt ca. + 0,17 Mio. EUR, die im zweiten Quartal 2026 auf Ebene der
Einzelgesellschaft angefallen sind.
Die Konzernumsatzerlöse stiegen um ca. 32 % auf ca. 1,45 Mio. EUR
(Vorjahreshalbjahr: ca. 1,10 Mio. EUR).
Die Konzernbilanzsumme betrÀgt zum 30. Juni 2026 ca. 37,6 Mio. EUR (31.
Dezember 2025: ca. 38,1 Mio. EUR) bei einer Eigenkapitalquote des Konzerns
von 49,4 % (31. Dezember 2025: 48,5 %); die Eigenkapitalquote der
Einzelgesellschaft betrÀgt 69,0 % (31. Dezember 2025: 68,0 %).
Die RCM hatte im GeschÀftsjahr 2022 sÀmtliche russischen Aktien und Anleihen
aufwandswirksam ausgebucht, nachdem ihre VerfĂŒgungsgewalt ĂŒber diese
Wertpapiere infolge der Sanktionen und der russischen GegenmaĂnahmen
entfallen war.
Im ersten Halbjahr 2026 sind hierauf erstmals wieder ErtrÀge angefallen. Auf
zwei russische Staatsanleihen gingen erfreulicherweise Zinszahlungen fĂŒr die
Jahre 2022 bis 2024 von insgesamt ca. 0,11 Mio. EUR ein. Aus der Verwertung
von 15.000 ADR auf Aktien der PJSC Sberbank durch die Depotbank des
ADR-Programms ist der RCM ein Anspruch auf Auskehrung von ca. 0,06 Mio. EUR
entstanden, der mit diesem Betrag ergebniswirksam eingebucht wurde. Der
dabei zugrunde gelegte Preis lag aufgrund eines nach russischen Vorschriften
vorgegebenen Abschlags ca. 70 % unter dem Kurs der Stammaktie an der
Moskauer Börse. Der Vorstand geht daher davon aus, dass die AnsprĂŒche der
RCM aus den hinterlegten Stammaktien mit dieser Zahlung nicht abschlieĂend
abgegolten sind; auf den weiteren Verlauf hat die RCM jedoch keinen
Einfluss.
Vermietung
Die Kaltmieten des Konzerns stiegen im ersten Halbjahr 2026 um rund 26 % auf
ca. 0,73 Mio. EUR (Vorjahreshalbjahr: ca. 0,58 Mio. EUR). Der Anstieg beruht
im Wesentlichen auf den BestÀnden der Tochtergesellschaften; die MietertrÀge
der Einzelgesellschaft erhöhten sich auf ca. 0,30 Mio. EUR
(Vorjahreshalbjahr: ca. 0,29 Mio. EUR). Annualisiert ergeben sich auf
Konzernebene ca. 1,5 Mio. EUR bei einer konzernweiten Vermietungsquote von
ca. 95 %. Wesentliche MietausfÀlle waren im ersten Halbjahr 2026 nicht zu
verzeichnen.
BautrÀgerprojekte
Beim BautrĂ€gerprojekt ZuckerbergstraĂe 80 in Stuttgart (Steinhaldenfeld) hat
die Tochtergesellschaft SM Wirtschaftsberatungs Aktiengesellschaft
(nachfolgend "SMW") mit dem Bau begonnen. Der Vertriebsstart der
Eigentumswohnungen wird in den nÀchsten Wochen erwartet.
Beim zweiten Projekt in Bietigheim-Bissingen hat die SMW Gestaltung und
Aufteilung der ReihenhĂ€user ĂŒberarbeitet und lĂ€sst den Bauantrag derzeit
fertigstellen. Die daraus folgende Verschiebung des fĂŒr den Sommer 2026
angekĂŒndigten Vertriebsstarts nimmt die SMW zugunsten einer besseren
Vermarktbarkeit in Kauf.
Geplante Gewinnrealisierung aus dem Immobilienbestand
Die RCM bietet derzeit ein verkaufsreifes Objekt aus dem eigenen
Immobilienbestand in Dresden zum Verkauf an. Bei planmĂ€Ăiger Umsetzung
rechnet der Vorstand mit einem VerĂ€uĂerungsgewinn in einer GröĂenordnung
oberhalb von 2 Mio. EUR; ob, wann und zu welchen Bedingungen eine
VerĂ€uĂerung zustande kommt, steht derzeit jedoch nicht fest.
Marktumfeld
Das fĂŒr die RCM maĂgebliche Marktumfeld hat sich im ersten Halbjahr 2026
zweigeteilt entwickelt. Auf der Preisseite hat sich der AufwÀrtstrend
fortgesetzt. Der Immobilienpreisindex des Verbands deutscher
Pfandbriefbanken lag im ersten Quartal 2026 um 2,2 % ĂŒber dem
Vorjahreszeitraum, fĂŒr Wohnimmobilien um 2,3 % und fĂŒr selbstgenutztes
Wohneigentum um 2,5 %. Die Neuvertragsmieten bei MehrfamilienhÀusern stiegen
im gleichen Zeitraum um 3,0 %. Der HĂ€userpreisindex des Statistischen
Bundesamtes weist fĂŒr das erste Quartal 2026 einen Anstieg um 1,4 %
gegenĂŒber dem Vorjahresquartal aus.
Belastend wirkt dagegen die Zinsentwicklung. Die EuropÀische Zentralbank hat
am 11. Juni 2026 ihre Leitzinsen erstmals seit September 2023 um 25
Basispunkte angehoben; der Einlagesatz liegt seit dem 17. Juni 2026 bei 2,25
%. FĂŒr 2026 erwartet das Eurosystem eine Inflationsrate von 3,0 % und hat
seine Wachstumsprognose gesenkt; es bestehen AufwĂ€rtsrisiken fĂŒr die
Inflation. Die Zinsen fĂŒr zehnjĂ€hrige Immobilienfinanzierungen bewegen sich
im Juli 2026 nahe der Vier-Prozent-Marke. Höhere und volatile
Finanzierungskosten verlÀngern die Entscheidungsprozesse auf Erwerberseite
und begrenzen die durchsetzbaren Kaufpreise. Auch der Ankauf neuer Objekte
ist unter diesen Bedingungen anspruchsvoller geworden, da sich die
Preiserwartungen von VerkÀufern und die auf Basis aktueller
Finanzierungskosten kalkulierbaren Kaufpreise weiter auseinanderentwickeln.
VerÀnderungen des Zinsniveaus, der Börsenkurse oder zentraler
Bewertungsparameter können sich wesentlich auf das Bilanzbild der RCM, die
BeteiligungsertrÀge sowie auf die Transaktionsmöglichkeiten auswirken.
Eigene Aktien
Die RCM hielt zum 27. Juli 2026 insgesamt 299.829 eigene Aktien. Sobald der
Bestand eigener Aktien aus dem laufenden AktienrĂŒckkaufprogramm mindestens
300.000 StĂŒck erreicht, beabsichtigt der Vorstand, von der ErmĂ€chtigung der
Hauptversammlung vom 13.08.2024 zur Einziehung erworbener eigener Aktien
Gebrauch zu machen und bis zu 300.000 eigene Aktien einzuziehen. Die
Einziehung soll mit einer Kapitalherabsetzung verbunden werden, so dass sich
das Grundkapital entsprechend auf bis zu 12.800.000,00 EUR vermindert und
der anteilige Betrag je StĂŒckaktie unverĂ€ndert 1,00 EUR betrĂ€gt. Eines
weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf die Einziehung nicht. Umfang
und Zeitpunkt der DurchfĂŒhrung richten sich nach den handelsrechtlichen
Voraussetzungen. Ăber den Vollzug wird die Gesellschaft gesondert
informieren.
Nach Vollzug der geplanten VerĂ€uĂerung der Dresdner Immobilie beabsichtigt
der Vorstand das AktienrĂŒckkaufprogramm im Rahmen der rechtlichen und
wirtschaftlichen Möglichkeiten in verstĂ€rktem Umfang fortzufĂŒhren und
anschlieĂend weitere eigene Aktien in Verbindung mit einer
Kapitalherabsetzung einzuziehen. Ăber Umfang und Zeitpunkt weiterer
RĂŒckkĂ€ufe entscheidet der Vorstand zu gegebener Zeit.
Kontakt IR und PR und mitteilende Person:
Martin Schmitt, Vorstand
RCM Beteiligungs Aktiengesellschaft
FronĂ€ckerstraĂe 34, 71063 Sindelfingen
Tel.: +49 (0) 7031 469 09 60
E-Mail: info@rcm-ag.de
Impressum:
RCM Beteiligungs Aktiengesellschaft
FronĂ€ckerstraĂe 34, 71063 Sindelfingen
www.rcm-ag.de, info@rcm-ag.de
Tel.: +49 (0) 7031 469 09 60
HRB-Nr. 245448 AG Stuttgart, USt.-IdNr.: DE215058656
Vorstand: Martin Schmitt (Vors.), Steve Möhler
Aufsichtsratsvorsitzender: Reinhard Voss
Disclaimer:
Sofern in dieser Mitteilung zukunftsbezogene, also Absichten, Erwartungen,
Annahmen oder Vorhersagen enthaltende Aussagen gemacht werden, basieren
diese auf den gegenwÀrtigen Erkenntnissen der RCM Beteiligungs AG.
Zukunftsbezogene Aussagen sind naturgemÀà Risiken und Unsicherheitsfaktoren
unterworfen, die dazu fĂŒhren können, dass die tatsĂ€chliche Entwicklung
erheblich von der erwarteten abweicht. Diese Mitteilung stellt keine
Aufforderung zum Kauf der Aktie der RCM Beteiligungs AG dar. Die Aktien der
RCM Beteiligungs AG dĂŒrfen nicht in den Vereinigten Staaten oder 'U.S.
persons' (wie in Regulation S des U.S. amerikanischen Securities Act of 1933
in der jeweils gĂŒltigen Fassung (der 'Securities Act') definiert) oder fĂŒr
Rechnung von U.S. persons angeboten oder verkauft werden.
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