Rolls-Royce Aktie: E-Strategie gekippt!
16.04.2026 - 16:50:19 | boerse-global.deRolls-Royce zieht bei seinen Elektroplänen die Reißleine. Der britische Traditionskonzern verabschiedet sich von seinem Ziel, bis 2030 eine reine Elektromarke zu werden. Ein massiver Einbruch bei den Auslieferungen zwingt das Management zum Umdenken.
Abkehr vom Elektro-Ziel
Den Anlass für die Kehrtwende liefert das neue „Project Nightingale“. Der auf 100 Stück limitierte Elektro-Roadster richtet sich exklusiv an ausgewählte Kunden. CEO Chris Brownridge nutzt die Präsentation für eine weitreichende Ankündigung. Das Ziel einer rein elektrischen Flotte bis 2030 ist vom Tisch.
Der Grund dafür liegt in den Verkaufszahlen. Die Auslieferungen des Elektro-Flaggschiffs Spectre brachen im Geschäftsjahr 2025 um 47 Prozent ein. Die Folge: Rolls-Royce baut künftig wieder verstärkt Verbrennermotoren. Das Management reagiert damit flexibel auf die tatsächliche Kundennachfrage und veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen.
Milliarden-Auftrag für die Atomsparte
Parallel dazu meldet die Industrie- und Rüstungssparte des Konzerns einen handfesten Erfolg. Rolls-Royce SMR hat einen finalen Vertrag mit Great British Energy-Nuclear unterzeichnet. Das Unternehmen baut drei kleine modulare Reaktoren am Standort Wylfa in Nordwales.
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Der Deal umfasst einen Kredit über 599 Millionen Pfund aus dem britischen National Wealth Fund. Die Anlagen sollen ab Mitte der 2030er Jahre rund drei Millionen Haushalte mit sauberem Strom versorgen. Das Projekt profitiert von bereits bewilligten staatlichen Mitteln in Höhe von 2,6 Milliarden Pfund.
Starke Zahlen stützen den Kurs
An der Börse reagieren Anleger heute leicht verstimmt. Die Aktie gibt um 2,24 Prozent auf 14,83 Euro nach. Auf Sicht von zwölf Monaten steht allerdings ein massives Plus von knapp 75 Prozent auf der Kurstafel. Der Kurs hält sich damit stabil über der 50-Tage-Linie von 14,60 Euro.
Aktionäre richten ihren Fokus nun auf den 23. April. An diesem Tag wird die Aktie ex-Dividende gehandelt. Die anstehende Ausschüttung liegt bei 5,0 Pence je Anteilsschein und fließt Anfang Juni auf die Konten.
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Analysten erwarten für das Gesamtjahr 2026 eine Gesamtdividende von 10,6 Pence. Diese Prognose stützt sich auf die verbesserte Nettoliquidität von 1,76 Milliarden Pfund. Am 30. April folgt mit der Hauptversammlung der nächste wichtige Termin. Dort wird das Management weitere Details zur stabilen Rüstungssparte und den Fortschritten bei umweltfreundlichen Flugzeugtriebwerken präsentieren.
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