Russland spricht mit anderen LĂ€ndern ĂŒber Treibstofflieferungen
Veröffentlicht am: 30.06.2026 um 15:43 Uhr | dpa, AD HOC NEWSKremlsprecher Dmitri Peskow stellte dies der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge in Aussicht, wenn Vereinbarungen zu annehmbaren Preisen erreicht wĂŒrden. Das wĂ€re ein weiterer Schritt auf dem Weg, den Markt zu stabilisieren und ziele darauf, PanikkĂ€ufe abzuwehren. Konkrete LĂ€nder nannte er nicht. Aber es bestĂŒnden Kontakte, sagte Peskow.
Auch Vize-Regierungschef Alexander Nowak hatte Importe als mögliche MaĂnahme genannt, um StabilitĂ€t auf dem heimischen Treibstoffmarkt zu sichern.
Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten als Teil ihres Abwehrkampfes gegen die russische Invasion ihre Angriffe auf russisches Hinterland stark ausgeweitet. Immer wieder brennen etwa Raffinerien. Kiew will damit den Treibstoffnachschub fĂŒr die russische Armee stören und Moskaus Einnahmen aus dem EnergiegeschĂ€ft, die wichtig zur Kriegsfinanzierung sind, schmĂ€lern.
In zahlreichen Regionen der Rohstoffmacht Russland und in den besetzten Gebieten ist inzwischen Benzin knapp geworden. Auch Kremlchef Wladimir Putin hatte zuletzt Probleme infolge ukrainischer Drohnenangriffe insbesondere auf die Energieinfrastruktur eingerÀumt. Man beobachte einen gewissen Mangel, aber keinen kritischen, sagte er.
