RWE, Amprion

RWE: Amprion plant 42,1 Milliarden Investitionen

22.04.2026 - 01:37:59 | boerse-global.de

RWE setzt sein Rückkaufprogramm fort, profitiert von der wachsenden Netztochter Amprion und hat langfristige Ziele für Ergebnis je Aktie und Dividendenwachstum vorgelegt.

RWE: Amprion plant 42,1 Milliarden Investitionen - Foto: über boerse-global.de
RWE: Amprion plant 42,1 Milliarden Investitionen - Foto: über boerse-global.de

Rund 70 Prozent Kurszuwachs in zwölf Monaten — und das Programm läuft weiter. RWE kauft eigene Aktien zurück, profitiert still von einem boomenden Übertragungsnetz und hat langfristige Gewinnziele ausgegeben, die sich gewaschen haben.

Rückkaufprogramm zieht Tempo an

Das laufende 1,5-Milliarden-Euro-Rückkaufprogramm soll bis Mitte 2026 abgeschlossen sein. Allein in der Woche vom 7. bis 10. April erwarb RWE knapp 284.000 eigene Aktien. Seit dem Start der dritten Tranche im Dezember 2025 summieren sich die Rückkäufe auf gut 6,73 Millionen Aktien — ein kontinuierlicher Entzug von Angebot aus dem Markt.

Die Aktie notiert aktuell bei 58,26 Euro, rund 24 Prozent über dem Jahresanfangsniveau und knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 59,18 Euro.

Amprion als stiller Wachstumstreiber

Weniger beachtet, aber zunehmend relevant: RWEs 25,1-Prozent-Beteiligung am Übertragungsnetzbetreiber Amprion, die vollständig konsolidiert wird. Die Zahlen sprechen für sich. Der Amprion-Umsatz stieg um neun Prozent auf 6,1 Milliarden Euro, das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern legte um gut 72 Prozent auf 672 Millionen Euro zu.

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Amprion will seine Netzinvestitionen im laufenden Jahr auf 7,3 Milliarden Euro ausweiten. Bis 2030 sind Gesamtinvestitionen von 42,1 Milliarden Euro geplant. Der strukturelle Rückenwind ist dabei eingebaut: Im ersten Quartal 2026 deckten Wind- und Solar bereits 53 Prozent des deutschen Stromverbrauchs — fast sechs Prozentpunkte mehr als ein Jahr zuvor. Mehr Ökostrom bedeutet höhere Transportvolumina im Hochspannungsnetz und damit steigende Erträge für Amprion und seine Anteilseigner.

Gewinnziele und Dividendenfahrplan

RWE schloss 2025 mit einem bereinigten EBITDA von 5,1 Milliarden Euro ab. Für 2026 peilt der Konzern eine Bandbreite von 5,2 bis 5,8 Milliarden Euro an. CEO Markus Krebber hat das Ziel ausgegeben, das bereinigte Ergebnis je Aktie von derzeit 2,48 Euro auf 4,40 Euro im Jahr 2031 zu steigern — zwölf Prozent jährliches Wachstum.

Beim Dividendenfahrplan ist die Richtung klar definiert. Das jährliche Wachstumsziel wurde auf konstant zehn Prozent angehoben. Für 2026 ist eine Erhöhung auf 1,32 Euro je Aktie geplant.

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Zunächst steht die Hauptversammlung am 30. April an, auf der Aktionäre über die Dividende von 1,20 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 abstimmen. Ex-Tag ist der 4. Mai, Auszahlung am 6. Mai. Am 13. Mai folgen dann die Quartalszahlen — der nächste Datenpunkt, der zeigen wird, wie stark das höhere Preisniveau an den Energiemärkten operativ durchschlägt.

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