Sabotage: TÀter deponierten 'raketenÀhnliche GegenstÀnde'
Veröffentlicht am: 02.09.2026 um 11:34 Uhr | dpa, AD HOC NEWSNach jetzigem Stand habe nur einer von mehr als einem Dutzend "raketenÀhnlichen GegenstÀnden, die einen Treibsatz hatten", sein Ziel erreicht, sagte der CDU-Politiker im Innenausschuss des Landtages. Ein Geschoss habe es am Dienstagmorgen geschafft, ein Kabel in die Höchstspannungsleitung zu transportieren, um eine leitende Verbindung mit dem Erdboden herzustellen.
Es seien keine handelsĂŒblichen Silvesterraketen gewesen, aber durchaus vergleichbar, so Redmann. Die TĂ€ter hĂ€tten die Geschosse direkt unter den Leitungen in der NĂ€he des Umspannwerks Turnow-Preilack an der Grenze zu Sachsen positioniert, unweit des Kraftwerks JĂ€nschwalde.
TĂ€ter schon Tage zuvor vor Ort gewesen
Nach TatverdĂ€chtigen werde weiter gesucht - die Ermittlungen liefen in alle Richtungen. Die TatausfĂŒhrung sei anders als bei bisherigen AnschlĂ€gen auf die Stromversorgung, die der linksextremistischen Szene zugeordnet werden, stellte Redmann klar. Bislang gebe es auch kein Bekennerschreiben. Ebenso wenig gebe es bisher aber einen Hinweis darauf, "dass eine auslĂ€ndische Macht dahintersteht und mit geheimdienstlichen Mitteln agiert wurde".
"Wir mĂŒssen gegenwĂ€rtig davon ausgehen, dass die TĂ€ter schon mehrere Tage vorher dort vor Ort unterwegs waren und die entsprechenden Anlagen installiert haben", sagte der Minister. Der Bau und die Installation der Vorrichtungen setze einiges "an technischem Know-how" voraus.
