Salesforce, Unisys

Salesforce: Unisys baut Agentforce auf 120 Länder

27.04.2026 - 15:07:48 | boerse-global.de

Trotz branchenweitem Abverkauf treibt Salesforce seine KI-Strategie mit Google-Deal voran und lockt mit günstiger Bewertung.

Salesforce: Unisys baut Agentforce auf 120 Länder - Foto: über boerse-global.de
Salesforce: Unisys baut Agentforce auf 120 Länder - Foto: über boerse-global.de

Starke KI-Allianzen, schwache Kurse. Bei Salesforce klaffen operative Fortschritte und Marktreaktion derzeit weit auseinander. Ein massiver Branchenabverkauf überschattet wichtige strategische Erfolge des Softwarekonzerns.

Panikverkauf drückt den Kurs

Letzte Woche stürzten Software-Aktien auf breiter Front ab. Auslöser war der Konkurrent ServiceNow. Dessen Management warnte vor sinkenden Margen nach einer Übernahme. Die Folge: ein branchenweiter Panikverkauf. Salesforce verlor im Tagesverlauf neun Prozent an Wert. Dabei gab es keine negativen Nachrichten aus dem eigenen Haus.

Aktuell erholt sich die Aktie leicht und notiert bei 151,68 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf knapp 30 Prozent.

Mit einem RSI von 20,1 gilt das Papier technisch als stark überverkauft. Der Abstand zum 52-Wochen-Tief beträgt nur noch gut acht Prozent.

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Google-Deal stärkt KI-Sparte

Dabei treibt Salesforce seine KI-Strategie massiv voran. Auf der Cloud Next Messe verkündete das Unternehmen eine erweiterte Partnerschaft mit Google Cloud. KI-Agenten sollen künftig nahtlos über beide Plattformen hinweg arbeiten.

Kernstück ist der sogenannte Zero-Copy-Datenzugriff. Agentforce-Agenten können Daten im Google Lakehouse direkt verarbeiten. Ein Verschieben der Informationen entfällt. Das spart Zeit und erhöht die Sicherheit.

Parallel dazu integriert Salesforce die Gemini-Modelle nativ in sein System. Nutzer setzen die KI-Agenten bald direkt in Slack oder Google Workspace ein.

Unisys zeigt das Potenzial

Wie das in der Praxis aussieht, zeigt der IT-Dienstleister Unisys. Das Unternehmen baut den Einsatz von Agentforce 360 für seinen technischen Support aus.

Unisys verwaltet damit weltweit 7,4 Millionen Geräte. Das System plant 70 Prozent der monatlichen Service-Termine vollautomatisch. Menschliches Eingreifen ist hier nicht mehr nötig.

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Bewertung auf historischem Tief

Der jüngste Kursrutsch drückt die Bewertung auf ein niedriges Niveau. Salesforce wird aktuell mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 14 gehandelt. Konkurrent ServiceNow kommt auf ein Vielfaches von 25.

Das finanzielle Fundament des Softwarekonzerns bleibt stabil. Salesforce erwirtschaftet einen freien Cashflow von 14,4 Milliarden US-Dollar. Ein laufendes Aktienrückkaufprogramm über 50 Milliarden US-Dollar stützt den Kurs. Insider nutzen das gedrückte Niveau bereits für Einstiege. Zuletzt registrierte der Markt 88 Netto-Käufe aus der Führungsetage.

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