Santacruz Silver Aktie: Doppelschlag aus Bolivien!
18.04.2026 - 04:19:09 | boerse-global.deBolivien liefert, Mexiko bremst — Santacruz Silver präsentiert zum Auftakt des Jahres 2026 ein gespaltenes Bild. Der Quartalsproduktionsbericht zeigt, wie stark ein einzelner Infrastrukturausfall die Gesamtentwicklung verzerren kann.
Bolivar zieht an, Zimapan fällt zurück
Die Bolivar-Mine in Bolivien war das klare Highlight des ersten Quartals. Die Silberproduktion sprang dort um 28% auf knapp 260.000 Unzen — getrieben von höheren Erzgehalten, nachdem die Mine ihre Erholung nach den Überflutungsereignissen von 2025 fortsetzte. Das ist bemerkenswert, zumal lokale Feiertage die Betriebstage verkürzten.
Ganz anders das Bild in Mexiko. Die Zimapan-Mine produzierte rund 363.000 Silberunzen — ein Rückgang von 10% gegenüber dem Vorquartal. Zink und Blei brachen sogar um je 19% ein. Als Ursachen nennt das Management häufige Stromausfälle durch den nationalen Versorger CFE sowie Verzögerungen beim Bau eines Belüftungsschachts. Beides zusammen drückte den Durchsatz spürbar.
Gesamtproduktion stabil, aber mit Schönheitsfehlern
Auf Konzernebene hielt sich die Silberproduktion im ersten Quartal 2026 mit rund 1,34 Millionen Unzen stabil gegenüber dem Schlussquartal 2025. Im Jahresvergleich steht allerdings ein Minus von 16%. Kupfer entwickelte sich positiv mit einem Plus von 7% zum Vorquartal, während Zink um 9% nachgab.
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Auffällig ist der Rückgang beim Silberäquivalent: Mit knapp 2,28 Millionen Unzen lag dieser Wert 21% unter dem Vorquartal. Santacruz erklärt das vor allem mit veränderten Metallpreisrelationen — und kündigt gleichzeitig einen Methodenwechsel an. Künftig will das Unternehmen statt Silberäquivalenten ein „Silber-Zink-Ko-Produkt-Modell" verwenden, das die tatsächlich geförderten Metallmengen transparenter abbilden soll.
Kurs mit starker Wochenbilanz, Bewertung im Blick
An der Torontoer Börse schloss die Aktie zuletzt bei 12,62 kanadischen Dollar — ein Wochenplus von knapp 14%. Auf Jahressicht hat sich der Kurs mehr als versechsfacht, wenngleich seit Jahresbeginn 2026 noch ein kleines Minus von rund 5% zu Buche steht. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 853 Millionen kanadischen Dollar.
Analysten schätzen das Kurs-Gewinn-Verhältnis für das laufende Geschäftsjahr auf 13,8 — eine Bewertung, die auf die Erwartung weiterer Margenverbesserungen hindeutet, obwohl die mexikanischen Probleme noch nicht gelöst sind.
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Infrastruktur als nächste Bewährungsprobe
Für die kommenden Monate bleibt Zimapan der kritische Punkt. Erst wenn der Belüftungsschacht fertiggestellt ist und die Stromversorgung verlässlicher läuft, kann die mexikanische Anlage wieder auf Volllast fahren. In Bolivien liegt der Fokus auf Kostendisziplin und stabiler Produktion an den Standorten Bolivar und Porco. Gelingt es dem Management, beide Baustellen gleichzeitig zu schließen, dürfte das zweite Quartal 2026 zeigen, ob das operative Potenzial des Konzerns tatsächlich in konsistenten Cashflow mündet.
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