Silver Mountain: 75% der Aufbereitungsanlage fertig
15.05.2026 - 17:23:39 | boerse-global.deSilver Mountain Resources rückt im Reliquias-Projekt in Peru näher an den Produktionsstart. In der hauseigenen Aufbereitungsanlage sind die Arbeiten zu etwa 75 Prozent abgeschlossen. Für den Markt ist vor allem wichtig: Der Übergang vom Entwickler zum Silberproduzenten soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 gelingen.
Die Gesellschaft meldet zudem erfolgreich abgeschlossene Leerlauftests an zentralen Anlagenteilen. Geprüft wurden unter anderem die Brech-, Mahl- und Flotationskreisläufe. Dabei traten nach Angaben des Managements keine operativen Probleme auf. Das ist ein wichtiger Schritt vor der Inbetriebnahme.
Anlage rückt in die Schlussphase
Die Montage der großen Aufbereitungskomponenten ist weitgehend abgeschlossen. Nun verlagert sich der Fokus auf elektrische Systeme und Instrumentierung. Danach folgt die Trockeninbetriebnahme, bei der die Anlage ohne Erz zunächst technisch auf Herz und Nieren geprüft wird.
Die geplante Kapazität der Anlage liegt bei 2.000 Tonnen pro Tag. Parallel dazu hat das Unternehmen rund 12.000 Tonnen mineralisiertes Material auf Halde gelegt, das später als erster Zulauf dienen soll. Auch die Infrastruktur im Hintergrund ist weit fortgeschritten: Die Tailings-Anlage ist betriebsbereit, das Camp für 370 Personen und die Stromleitungen wurden saniert.
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Hinzu kommt der Untertagebereich. Dort sind inzwischen mehr als 3.000 Meter Entwicklung vorangekommen. Das verschafft Zugang für die kommenden Bergbauarbeiten und stützt den geplanten Produktionsanlauf.
Blick auf den Zeitplan
Silver Mountain bleibt auf Kurs für den angestrebten Produktionsstart im dritten Quartal 2026. Die Liquidität gilt als solide. In der Kasse liegen mehr als 30 Millionen US-Dollar, die nach Unternehmensangaben die restlichen Restart-Arbeiten und die Exploration vollständig finanzieren sollen.
Auch an anderer Stelle will die Gesellschaft wachsen. In der nahegelegenen Mine Caudalosa läuft derzeit ein 14.000 Meter umfassendes Bohrprogramm. Damit soll die Ressource erweitert und nach weiteren hochgradigen Zonen gesucht werden.
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Der Kurs spiegelt die Fortschritte bislang nur bedingt wider. Die Aktie notiert bei 2,50 Euro und damit unter dem gestrigen Schlusskurs von 2,70 Euro. Auf Sicht von sieben Tagen liegt sie 6,02 Prozent im Minus. Nach dem erfolgreichen Test der Anlagenkreisläufe richtet sich der Blick nun auf die Trockeninbetriebnahme als nächsten technischen Meilenstein.
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