SKAN, Aktie

SKAN Aktie: Dividende halbiert

Veröffentlicht am: 25.03.2026 um 06:46 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Projektverzögerungen bei Impfstofflinien verursachen einen Gewinnrückgang von 57 Prozent bei der SKAN Group. Die Dividende wird daraufhin halbiert, während der Auftragsbestand Hoffnung für 2026 gibt.

SKAN Aktie: Dividende halbiert Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de
SKAN Aktie: Dividende halbiert Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Massive Projektverzögerungen bei Impfstofflinien haben die Bilanz der SKAN Group im vergangenen Geschäftsjahr verhagelt. Während der Umsatz moderat nachgab, brach der Reingewinn um mehr als die Hälfte ein – mit direkten Folgen für die Aktionäre.

Projektstau drückt auf die Marge

Der Spezialist für Reinraumtechnik aus Allschwil meldete für 2025 einen Gewinnrückgang auf 17,6 Millionen Schweizer Franken. Hauptverantwortlich für dieses Minus von 57 Prozent waren laut Unternehmensangaben Verschiebungen bei Großprojekten in einem außergewöhnlichen Ausmaß. Besonders das Geschäft mit Impfstofflinien geriet ins Stocken, was die EBITDA-Marge auf 11,6 Prozent drückte.

Diese operative Schwäche schlägt nun unmittelbar auf die Ausschüttung durch. Der Verwaltungsrat schlägt eine Dividende von 0,22 Schweizer Franken vor. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Halbierung der Zahlung.

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Auftragsbestand als Hoffnungsschimmer

Trotz der enttäuschenden Ertragszahlen bietet der Blick in die Auftragsbücher einen Lichtblick für das laufende Jahr. Die Auftragseingänge kletterten leicht auf gut 370 Millionen Schweizer Franken. Mit einem stabilen Auftragsbestand im Rücken strebt das Management für 2026 ein Umsatzwachstum im oberen Zehnprozentbereich an. Dabei soll die EBITDA-Marge wieder auf einen Zielwert zwischen 13 und 15 Prozent steigen.

An der Börse spiegeln die Kurse die jüngste Verunsicherung deutlich wider. Die Aktie markierte zuletzt bei 42,80 Schweizer Franken ein neues 52-Wochen-Tief. Auf Sicht von zwölf Monaten hat das Papier damit fast 42 Prozent an Wert verloren.

Fokus auf die Hauptversammlung

Die kommenden Monate müssen belegen, ob SKAN die verschobenen Projekte wie geplant realisieren kann, um die ambitionierten Ziele für 2026 zu erreichen. Eine personelle Weichenstellung erfolgt bereits auf der kommenden Hauptversammlung: Dr. Christian Schlögel ist für den Verwaltungsrat nominiert. Er soll auf Patrick Schär folgen, der dem Gremium nach 16 Jahren nicht mehr zur Verfügung steht.

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