Snowflake Aktie: RPO klettert auf 9,77 Milliarden Dollar
10.05.2026 - 23:49:21 | boerse-global.deDie Aktie von Snowflake erholt sich – und bleibt doch ein Puzzle. Nach einem Kursverlust von 30 Prozent seit Jahresbeginn notiert das Papier bei 129 Euro. In den vergangenen sieben Tagen legte es um mehr als zehn Prozent zu. Das Spannungsfeld: starke operative Kennzahlen treffen auf eine Bewertung, die Anleger spaltet.
Bewertung: teuer, aber nicht extrem
Snowflake wird mit dem elffachen Jahresumsatz bewertet. Das ist weit mehr als der IT-Branchenschnitt von gut zwei. Aber es liegt unter dem Niveau direkter Konkurrenten. Eine Analyse der diskontierten Cashflows liefert zwei Extreme: Im optimistischen Szenario liegt der faire Wert bei 260 Dollar – ein Aufschlag von 40 Prozent zum aktuellen Kurs. Der konservative Fall kommt auf 79 Dollar. Die Spanne zeigt, wie stark die Unsicherheit über die künftige Margenentwicklung ist.
Institutionelle zeigen Vertrauen – Insider verkaufen
Die niederländische Fondsgesellschaft ASR Vermogensbeheer stockte ihr Snowflake-Paket im vierten Quartal um ein Drittel auf. Solche Käufe signalisieren Vertrauen – trotz des jüngsten Kursrutsches. Parallel dazu meldeten Führungskräfte und Aufsichtsräte Aktienverkäufe. Das ist bei Snowflake oft Teil der Vergütungsstruktur. Dennoch verfolgen Marktteilnehmer diese Bewegungen genau.
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Operativer Motor läuft
Die Geschäftszahlen geben Grund zur Zuversicht. Der Produktumsatz stieg im vierten Quartal um 30 Prozent auf 1,23 Milliarden Dollar. Die vertraglich gebundenen Erlöse (RPO) erreichten 9,77 Milliarden Dollar. Der Free Cashflow betrug 765 Millionen Dollar – eine Marge von 60 Prozent. Solche Werte sind in der Cloud-Branche selten.
Allerdings wächst der Wettbewerbsdruck. Konkurrenten wie Databricks drängen mit offenen Datenformaten wie Apache Iceberg in Snowflakes Kernmarkt. Die Frage ist, ob Snowflake seine Premium-Bewertung halten kann, während die Investitionen in KI-Infrastruktur steigen.
Die Aktie notiert 27 Prozent unter ihrer 200-Tage-Linie. Der RSI von 69 deutet auf eine abkühlende Erholung hin. Sollte Snowflake die operative Marge verteidigen und das Umsatzwachstum fortsetzen, könnte die aktuelle Bewertungslücke schließen. Gelingt das nicht, droht weiterer Druck.
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