SPD-Fraktion, WehrdienstplÀne

SPD-Fraktion will WehrdienstplÀne intensiv beraten

14.10.2025 - 15:57:40 | dpa.de

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch ist auch nach einer schwarz-roten Grundsatzeinigung zum kĂŒnftigen Wehrdienst offen fĂŒr Änderungen im nun erwarteten Verfahren im Bundestag.

"Ich bin sehr froh, dass es in einem solchen wichtigen Themenfeld (.) jetzt Eckpunkte gibt, die meines Erachtens eine gute Diskussionsgrundlage fĂŒr die parlamentarischen Beratungen darstellen", sagte Miersch vor einer Fraktionssitzung in Berlin. "FĂŒr uns war immer wichtig, dass wir auf das Element der Freiwilligkeit setzen." Es sei zentral, dass die Menschen auch motiviert seien. Die Frage mĂŒsse sein: "Wie kann man das so gerecht wie möglich machen?"

SPD will Anhörung auswerten

Auch mit Blick auf das vorgeschlagene Losverfahren verwies der SPD-Fraktionsvorsitzende darauf, dass voraussichtlich eine Expertinnen- und Expertenanhörung im Bundestag erfolgen werde. Dann werde ausgewertet, "wie wir in die zweite und dritte Lesung gehen".

Nach den Fraktionssitzungen wollen sich die Fachpolitikerinnen und -politiker der Koalitionsfraktionen Union und SPD am Nachmittag in einer Pressekonferenz ĂŒber den Verhandlungsstand berichten.

Zehntausende zusÀtzliche Soldaten gebraucht

Das geplante Wehrdienstgesetz soll der Bundeswehr zu Zehntausenden zusĂ€tzlichen Soldaten verhelfen. Hintergrund ist, dass die Nato eine GrĂ¶ĂŸenordnung von 260.000 fĂŒr erforderlich hĂ€lt, um einem Angriff etwa Russlands standzuhalten. Etwa 80.000 Soldatinnen und Soldaten werden daher zusĂ€tzlich benötigt.

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