St George Mining Aktie: Rinehart hÀlt 6,2 Prozent
28.05.2026 - 10:57:57 | boerse-global.deSt George Mining rĂŒckt in den Fokus, weil Gina Rinehart ihr Engagement im Bereich kritischer Rohstoffe weiter ausbaut. Ăber Hancock Prospecting baut Australiens reichste MineninvesÂtorin ein Portfolio mit Seltenen Erden und Niob auf. FĂŒr St George Mining ist das ein wichtiges Signal. Der kleinste Explorer wirkt plötzlich deutlich gröĂer.
Hancock Prospecting hĂ€lt inzwischen 6,2 Prozent an St George Mining und ist damit gröĂter AktionĂ€r. Der Einstieg erfolgte ĂŒber eine strategische Platzierung ĂŒber 22,5 Millionen Australische Dollar. Zuvor hatte Rinehart auch Arafura Rare Earths mit 85 Millionen Australischen Dollar unterstĂŒtzt, Teil einer gröĂeren Kapitalerhöhung ĂŒber 375 Millionen Australische Dollar.
AraxĂĄ als KernstĂŒck
Im Zentrum der Investmentstory steht das zu 100 Prozent kontrollierte AraxĂĄ-Projekt in der brasilianischen Region Minas Gerais. Dort lagert ein karbonatithaltiges Vorkommen mit Niob und hochgradigen Seltenen Erden. Das Projekt liegt direkt neben den Niob-AktivitĂ€ten von CBMM, einem der weltweit fĂŒhrenden Produzenten.
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Diese Lage ist ein klarer Vorteil. St George Mining profitiert dort von vorhandenen Transportwegen, Energieinfrastruktur und erfahrenen ArbeitskrĂ€ften. Bohrungen haben auĂerdem gezeigt, dass die Mineralisierung direkt an der OberflĂ€che beginnt. Das erhöht die Chancen auf einen gĂŒnstigen Tagebau.
Vom Explorer zum Entwickler
St George Mining bewegt sich damit weg vom reinen Suchunternehmen hin zu einem aktiven Projektentwickler. DafĂŒr hat die Firma Worley Engenharia als technischen Berater verpflichtet. Die Tochter des Ingenieurkonzerns Worley soll die wirtschaftlichen und technischen Studien fĂŒr das brasilianische Projekt vorantreiben.
Hinzu kommt die geopolitische Komponente. Westliche Industrien und RĂŒstungszulieferer suchen nach alternativen Lieferketten fĂŒr kritische Rohstoffe. Eine Kooperation mit REalloys, einem mit der US-Verteidigungslieferkette verbundenen Unternehmen, passt genau in dieses Bild. Das macht AraxĂĄ fĂŒr den Markt strategisch interessant.
Der Kurs spiegelt diese Mischung aus Fantasie und Risiko nur teilweise wider. Die Aktie notiert bei 0,07 Euro und liegt damit seit Monatsfrist rund 18 Prozent hinten. Seit Jahresbeginn steht aber noch ein Plus von 13,56 Prozent zu Buche. Mit einer annualisierten VolatilitÀt von 49,09 Prozent bleibt der Titel klar ein Nervenspiel.
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