Stadler Rail Aktie: Soussan und Schöllhorn in Verwaltungsrat
29.04.2026 - 05:25:56 | boerse-global.deDrei Meldungen auf einmal — und alle drei haben Gewicht. Stadler Rail geht in die Generalversammlung am 5. Mai mit einem erneuerten Kontrollgremium, einer verdreifachten Dividende und einer frischen Betriebszulassung für den österreichischen Markt.
Zwei neue Gesichter im Verwaltungsrat
Christoph Franz und Wojciech Kostrzewa verlassen das Gremium. Als Nachfolger schlägt das Unternehmen Sabrina Soussan und Michael Schöllhorn vor. Soussan war früher Co-CEO von Siemens Mobility, Schöllhorn kommt von Airbus. Beide kennen das Geschäft mit komplexen Großprojekten aus erster Hand — relevant bei einem Auftragsbestand von über 32 Milliarden Schweizer Franken.
Dividende steigt, Cashflow bleibt negativ
Die vorgeschlagene Dividende klettert von 0,20 auf 0,50 Schweizer Franken je Aktie. Grundlage ist der Nettogewinn 2025, den Stadler auf 100,7 Millionen Franken mehr als verdoppelt hat. Ex-Tag ist der 7. Mai, Auszahlung folgt am 11. Mai.
Ein Wermutstropfen bleibt: Der freie Cashflow ist negativ. CFO Raphael Widmer erwartet auch für 2026 keine Trendwende. Das ist kein Alarmsignal, aber ein Punkt, den Investoren im Blick behalten.
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KISS-Zulassung öffnet ÖBB-Markt
Operativ kommt Stadler voran. Die doppelstöckigen KISS-Triebzüge haben die technische Zulassung für Österreich, Tschechien und die Slowakei erhalten. Die ÖBB startet ab Juni 2026 mit der schrittweisen Einbindung in ihre Cityjet-Flotte. Der zugrunde liegende Vertrag stammt aus 2022 und sieht bis zu 186 Züge vor.
Für die Jahresziele ist das relevant. Das Management peilt einen Umsatz deutlich über 5 Milliarden Franken und eine EBIT-Marge von über 5 Prozent an.
Stimmung bleibt gespalten
Die Aktie notiert bei 23,84 Euro — rund 5 Prozent unter dem April-Hoch. Laut UBS-Daten gehört Stadler Rail zu den am stärksten leerverkauften Titeln im Schweizer Markt. Von neun Analysten spricht derzeit nur einer eine Kaufempfehlung aus.
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Das Bild ist widersprüchlich: starker Auftragsbestand, verdreifachte Dividende, neue Zulassung — und dennoch erhebliche Skepsis unter professionellen Investoren. Der Halbjahresbericht im August 2026 wird zeigen, ob die laufenden Effizienzprogramme die Marge spürbar verbessern. Bis dahin gibt die Generalversammlung am 5. Mai die nächste Orientierung.
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