Stellantis, Aktie

Stellantis Aktie: 65 Milliarden für FaSTLAne 2030

01.06.2026 - 20:14:01 | boerse-global.de

Stellantis investiert 65 Milliarden Dollar in die Zukunft. Neue Plattformen und Modelle sollen den Umsatz bis 2030 massiv steigern.

Stellantis Aktie: 65 Milliarden für FaSTLAne 2030 - Bild: über boerse-global.de
Stellantis Aktie: 65 Milliarden für FaSTLAne 2030 - Bild: über boerse-global.de

Stellantis schaltet in den Angriffsmodus. Mit der neuen Strategie "FaSTLAne 2030" plant der Autogigant eine milliardenschwere Transformation. Das Ziel ist klar: mehr Effizienz und deutlich höhere Umsätze bis zum Ende des Jahrzehnts.

Der Konzern nimmt dafür rund 65 Milliarden US-Dollar in die Hand. Bis 2030 soll der Jahresumsatz auf 206 Milliarden Dollar steigen. Im vergangenen Jahr lag dieser Wert noch bei etwa 167 Milliarden Dollar.

Effizienz durch neue Plattformen

Das Herzstück der Pläne ist die universelle Plattform "STLA One". Sie soll 2027 Premiere feiern. Bis 2035 will Stellantis darauf jährlich über zwei Millionen Fahrzeuge produzieren.

Der Umstieg soll die Produktionskosten um ein Fünftel senken. Parallel dazu verkürzt das Management die Entwicklungszeiten für neue Modelle massiv. Statt bisher 40 Monate sollen künftig nur noch 24 Monate vergehen.

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Fokus auf Nordamerika

In Nordamerika plant Stellantis bis 2030 elf neue Modelle. Die Marke Chrysler bringt drei Fahrzeuge für unter 40.000 Dollar auf den Markt. Dazu gehören das SUV Airflow sowie die Kompaktmodelle Arrow und Arrow Cross.

Auch die Performance-Marke SRT kehrt zurück. Geplant sind sieben neue Fahrzeuge, darunter der Ram SRT TRX im zweiten Halbjahr 2026. Jeep erweitert das Portfolio unter anderem um den elektrischen Recon und einen neuen Cherokee.

Kahlschlag in Europa

Während Stellantis in den USA expandiert, schrumpft das Geschäft in Europa. Die Kapazitäten sinken jährlich um 800.000 Einheiten. In diesem Zuge steht das Werk im französischen Poissy vor dem Aus.

In Italien investiert der Konzern hingegen 41 Millionen Euro in den Standort Termoli. Dort startet im September 2026 die Produktion von Hybrid-Getrieben. Für das autonome Fahren setzt Stellantis auf Partner wie Qualcomm und Wayve.

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Die Börse reagiert verhalten auf die neue Strategie. Die Aktie verliert heute 2,42 Prozent auf 6,70 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus damit auf über 31 Prozent.

Der Fokus liegt nun auf der Umsetzung der Kostenziele. Erste Ergebnisse der neuen Software-Strategie werden für 2028 erwartet. Dann sollen die ersten Fahrzeuge mit Freihand-Technologie in Nordamerika ausrollen.

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