GNW-News: EU-Phosphor-Index: EU importiert Phosphor im Wert von fast 900 Millionen Euro aus Russland
16.02.2026 - 07:06:05 | dpa.deSTOCKHOLM, Feb. 16, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Trotz Russlands Krieg in der Ukraine importiert die EU weiterhin groĂe Mengen Phosphor aus Russland. Dies zeigt eine neue Analyse des schwedischen Umweltunternehmens Ragn-Sells. Im Jahr 2025 importierte die EU russische Phosphorprodukte im Wert von fast 900 Millionen Euro. Damit ist Russland einer der gröĂten Lieferanten der Union fĂŒr diesen NĂ€hrstoff, der fĂŒr die europĂ€ische Lebensmittelproduktion von entscheidender Bedeutung ist. ?Ohne Phosphor gibt es weniger Lebensmittel und eine höhere Inflation. Solange Europa von Importen aus einigen wenigen LĂ€ndern wie Russland und Marokko abhĂ€ngig bleibt, ist die Nahrungsmittelversorgung unsicher. Wenn es der EU mit der ErnĂ€hrungssicherheit ernst ist, sollte sie zunĂ€chst den Phosphor zurĂŒckgewinnen, der bereits in unseren AbwĂ€ssern zirkuliert", erklĂ€rt PĂ€r Larshans, Chief Sustainability Officer bei Ragn-Sells. Phosphor ist fĂŒr die Herstellung von MineraldĂŒngern und Tierfutter unerlĂ€sslich. Dennoch wird fast der gesamte in der EU verwendete Phosphor importiert, hauptsĂ€chlich aus Russland und Marokko. Die einzige aktive Phosphatmine der EU in Finnland deckt weniger als 10 Prozent des europĂ€ischen Bedarfs in der Landwirtschaft. Im Jahr 2025 importierten europĂ€ische Unternehmen PhosphordĂŒnger und Phosphate aus Russland im Wert von rund 890 Millionen Euro. Dies geht aus vorlĂ€ufigen Daten der EuropĂ€ischen Kommission hervor, die von Ragn-Sells analysiert wurden. Dies stellt zwar einen leichten RĂŒckgang gegenĂŒber 2024 (https://newsroom.ragnsells.com/posts/pressreleases/one-quarter-of-eu- phosphorus-imports-in-2024) dar, dennoch entfiel auf russischen Phosphor etwa ein FĂŒnftel (21 %) der gesamten Phosphorimporte der EU. ?Europa taumelt schlafwandlerisch in eine Phosphorkrise. Phosphor als strategisch wichtig anzuerkennen und die verbleibenden Hindernisse fĂŒr recycelten Phosphor zu beseitigen, ist fĂŒr die europĂ€ische WettbewerbsfĂ€higkeit, die ErnĂ€hrungssicherheit und die langfristige WiderstandsfĂ€higkeit von entscheidender Bedeutung", sagt Jan SvĂ€rd, CEO von EasyMining. EasyMining, ein innovatives Tochterunternehmen von Ragn-Sells, hat die Ash2Phos- Technologie (https://www.easymining.com/technologies/ash2phos2/ash2phos/) entwickelt. Mit diesem Verfahren werden mehr als 90 Prozent des Phosphors aus KlĂ€rschlammasche zurĂŒckgewonnen und RevoCaP hergestellt, ein hochreines recyceltes Kalziumphosphat, das importierten, abgebauten Phosphor ersetzen kann. Obwohl die EuropĂ€ische Kommission recycelten Phosphor fĂŒr den ökologischen Landbau zugelassen hat (https://newsroom.ragnsells.com/posts/pressreleases/eu- approves-recycled-phosphorus-for-use-in-or), verbietet ein jahrzehntealtes Gesetz immer noch dessen Verwendung in Tierfutter. Schweden fordert die Kommission auf, eine neue Risikobewertung (https://www.regeringen.se/contentassets/04cfa7f8cfe844d0bd855f232cbf9ebb/forenk lingsatgarder/) von der EuropĂ€ischen Behörde fĂŒr Lebensmittelsicherheit zu verlangen, die als Grundlage fĂŒr eine Ăberarbeitung der Rechtsvorschriften dienen soll. Schweden und Finnland haben die EU zudem aufgefordert, DĂŒngemittelimporte aus Russland einzustellen (https://www.regeringen.se/tal/2026/01/utrikesministerns-tal-vid-folk-och- forsvar-2026/). ?Europa ist technisch in der Lage, Phosphor selbst zu produzieren, aber veraltete Vorschriften zwingen uns zur ImportabhĂ€ngigkeit. Die Aktualisierung eines Anhangs in den EU-Futtermittelvorschriften könnte erhebliche Investitionen freisetzen, die WettbewerbsfĂ€higkeit stĂ€rken und die AbhĂ€ngigkeit von Russland verringern", so PĂ€r Larshans. FĂŒr weitere Informationen: PĂ€r Larshans, Chief Sustainability Officer, Ragn-Sells Group, +46-70-927 29 63, par.larshans@ragnsells.com (mailto:par.larshans@ragnsells.com) Ein Foto zu dieser Mitteilung finden Sie unter http://www.globenewswire.com/NewsRoom/AttachmentNg/904d4a10-a7d9- 4e34-8f91-068b67be760e/de Ă
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