Straße, Hormus

Straße von Hormus: Nato-Chef erwartet Einigung von Alliierten

Veröffentlicht: 19.03.2026 um 12:37 Uhr, dpa.de

Nato-Generalsekretär Mark Rutte rechnet im Streit um eine mögliche militärische Absicherung von Öl- und Gastransporten durch die Straße von Hormus mit einer Einigung zwischen den USA und anderen Alliierten."Was die Straße von Hormus betrifft, so sind sich alle einig, dass diese Meerenge nicht geschlossen bleiben darf", sagte Rutte am Rande eines Treffens mit dem rumänischen Präsidenten Nicusor Dan in Brüssel.

Nato-Generalsekretär Mark Rutte rechnet im Streit um eine mögliche militärische Absicherung von Öl- und Gastransporten durch die Straße von Hormus mit einer Einigung zwischen den USA und anderen Alliierten.

"Was die Straße von Hormus betrifft, so sind sich alle einig, dass diese Meerenge nicht geschlossen bleiben darf", sagte Rutte am Rande eines Treffens mit dem rumänischen Präsidenten Nicusor Dan in Brüssel. Dies sei entscheidend für die Weltwirtschaft. In seinen Kontakten mit den Verbündeten sehe er, dass intensiv über den besten Weg nach vorn beraten werde.

Rutte fügte hinzu, er sei zuversichtlich, dass wie immer alles zur Unterstützung der gemeinsamen Interessen getan werde. "Wir werden einen Weg nach vorn finden", sagte er.

Mehrere Länder wie Deutschland hatten zuvor deutlich gemacht, dass sie den Iran-Krieg der USA und Israels kritisch sehen und sich trotz steigender Energiepreise vorerst nicht an einem möglichen Militäreinsatz zur Absicherung der Handelsschifffahrt durch die Straße von Hormus beteiligen wollen. US-Präsident Donald Trump fordert allerdings europäische Unterstützung. Die Nato werde vor einer düsteren Zukunft stehen, sollten die Partner der USA dabei nicht bei der Absicherung der Straße von Hormus helfen, sagte er in einem kurzen Interview der "Financial Times".

Rutte sagte am Donnerstag zum Iran-Krieg, er halte es für sehr wichtig, dass die USA mit ihren Angriffen die militärischen Fähigkeiten des Irans schwächten. "Ein Iran mit Atomwaffen wäre potenziell eine direkte Bedrohung für die Zukunft Israels gewesen, aber wiederum auch für den gesamten Nahen Osten und für Europa", sagte er.

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