Streaming, Wachstum

Streaming sorgt weiter fĂŒr Wachstum im Bezahlmarkt

Veröffentlicht am: 14.09.2026 um 13:05 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Der Markt fĂŒr kostenpflichtige Streamingdienste und Pay-TV-Sender in Deutschland bleibt auf hohem Niveau.

Die UmsĂ€tze lagen 2025 wie im Vorjahr bei insgesamt 5,5 Milliarden Euro, wie der Verband Privater Medien (Vaunet) mitteilte. FĂŒr das laufende Jahr rechnet der Verband mit einem leichten Plus von 1,3 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro.

Streamingdienste sorgen fĂŒr Wachstum

FĂŒr weiteres Wachstum sorgen vor allem kostenpflichtige Streamingdienste. Mit sogenannten Subscription-Video-on-Demand-Angeboten wurden 2025 rund 3,0 Milliarden Euro umgesetzt. In diesem Jahr könnten es nach der Prognose des Verbands 3,2 Milliarden Euro und damit 5 Prozent mehr werden.

Beim Pay-TV lagen die UmsĂ€tze im vergangenen Jahr bei rund 2,0 Milliarden Euro. FĂŒr 2026 erwartet Vaunet einen leichten RĂŒckgang auf 1,9 Milliarden Euro.

Mehr Abos trotz stabiler UmsÀtze

Die Zahl der Abonnenten von Video-Streamingdiensten stieg im vergangenen Jahr von 25,4 Millionen auf 25,9 Millionen. FĂŒr 2026 erwartet Vaunet einen weiteren Anstieg auf 26,7 Millionen.

Auch die Zahl der Pay-TV-Abonnements nahm zu. Sie stieg von 15,2 Millionen im Jahr 2024 auf 15,8 Millionen im vergangenen Jahr. FĂŒr 2026 rechnet der Verband mit 16,4 Millionen Abonnements.

Dass die Zahl der Abos zunimmt, wĂ€hrend die GesamtumsĂ€tze zuletzt stabil blieben, fĂŒhrt Vaunet-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Frank Giersberg vor allem auf einen stĂ€rker ausdifferenzierten Pay-TV-Markt zurĂŒck. Inzwischen gebe es auch Pay-TV-Plattformen mit weniger Programmen und anderen Preisen. Dadurch verĂ€ndere sich das VerhĂ€ltnis zwischen Umsatz und Abonnent.

Einen Trend zu hÀufigeren Wechseln zwischen Anbietern kann Vaunet nach Angaben Giersbergs in seinen Daten nicht erkennen. Zugleich gebe es weiterhin viele Mehrfachabos pro Haushalt.

Prognose fĂŒr 2025 nicht erreicht

Im vergangenen Jahr hatte Vaunet fĂŒr 2025 noch mit einem Anstieg der GesamtumsĂ€tze auf 5,8 Milliarden Euro gerechnet. TatsĂ€chlich blieben sie bei 5,5 Milliarden Euro. Giersberg rĂ€umte ein, dass der Verband mit seiner Prognose danebenlag. Nicht alle politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seien konkret vorhersehbar gewesen, zudem habe es ein anderes Marktumfeld gegeben.

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