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Supreme Court stÀrkt Trumps Migrationspolitik

Veröffentlicht: 25.06.2026 um 20:08 Uhr, dpa.de

Der Oberste Gerichtshof der USA hat mit zwei Entscheidungen die harte Linie der US-Regierung unter PrÀsident Donald Trump in der Migrationspolitik bestÀtigt.

Die konservative Mehrheit der Richterinnen und Richter des Supreme Courts billigte Maßnahmen der Trump-Regierung zur EinschrĂ€nkung von Schutzstatus und Asylzugang.

Im ersten Fall ging es um das Bestreben des Heimatschutzministeriums, einen temporĂ€ren Schutzstatus fĂŒr Menschen unter anderem aus Haiti aufzukĂŒndigen. Betroffene zogen dagegen mit der BegrĂŒndung vor Gericht, die Entscheidung beruhe nicht auf der erforderlichen PrĂŒfung, sondern auf rassistischen Motiven. Das wies die Mehrheit am Gerichtshof als unbegrĂŒndet zurĂŒck. Die untere Instanz muss den Fall nun im Lichte des Urteils wieder aufrollen.

Wie die "New York Times" berichtete, ebnet das Gericht damit theoretisch den Weg fĂŒr die Abschiebung von 350.000 Haitianern und ĂŒber 6.000 Syrern. Hinzu kommen demnach Gruppen aus rund einem Dutzend anderer LĂ€nder, die nun ihren Schutz verlieren könnten.

Gericht entscheidet zu GrenzĂŒbertritten

In einem weiteren Urteil stellte der Oberste Gerichtshof klar, dass ein AuslĂ€nder, der in den Vereinigten Staaten Asyl sucht, erst dann laut Vorschriften Zugang zum Asylverfahren hat, wenn er auch geografisch die Grenze ĂŒberschritten hat. Das Ankommen im unmittelbaren Grenzbereich auf der mexikanischen Seite zĂ€hlt nicht dazu. In dem Streit vor Gericht ging es darum, dass Asylersuchen von AuslĂ€ndern, die sich im Grenzbereich noch auf mexikanischer Seite befanden, nicht zur Bearbeitung zugelassen worden waren.

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