Teleperformance Aktie: 500 Millionen Anleihen-Rückkauf
18.05.2026 - 19:29:37 | boerse-global.deTeleperformance gelingt ein Befreiungsschlag an den Kapitalmärkten. Die Aktie des Callcenter-Betreibers sprang am Montag um 7,09 Prozent auf 75,48 Euro. Auslöser ist die Ankündigung einer strategischen Schuldenrefinanzierung.
Mit einem Plus von 31,5 Prozent in 30 Tagen zeigt der Titel deutliche Erholungstendenz. Der Abstand zum 52-Wochen-Tief von 46,14 Euro beträgt nun 63,6 Prozent. Zum Hoch von 95,80 Euro fehlen allerdings noch 21,2 Prozent.
Refinanzierung mit zwei Tranchen
Das Unternehmen begibt neue Anleihen mit fünf- und achtjähriger Laufzeit. Parallel dazu kauft Teleperformance bestehende Schuldtitel zurück: bis zu 500 Millionen Euro der 0,250-Prozent-Anleihe (Fälligkeit November 2027) und bis zu 700 Millionen Euro der 5,250-Prozent-Anleihe (Fälligkeit November 2028). Die Rückkäufe finanziert der Konzern aus dem Emissionserlös.
Die Angebotsfrist läuft bis Ende Mai 2026. Standard & Poor’s bewertet die neuen Papiere voraussichtlich mit "BBB" – dem aktuellen Investment-Grade-Rating des Konzerns. Analysten sehen in der Transaktion eine kluge Reaktion auf die Schuldenstruktur. Zum Jahresende 2025 standen Nettoverbindlichkeiten von rund vier Milliarden Euro in den Büchern.
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Goldman Sachs hebt Kursziel an
Die Investmentbank erhöhte ihr Kursziel von 60 auf 67 Euro, bleibt aber bei "Neutral". Begründung: eine mögliche Geschäftserholung in der zweiten Jahreshälfte 2026.
Zwar fiel der organische Umsatz im ersten Quartal 2026 mit minus 2,2 Prozent etwas schwächer aus als erwartet. Dennoch sieht Goldman Sachs den Konzern auf Kurs zur Jahresprognose. Die aktuelle Bewertung – etwa das Fünffache des erwarteten Gewinns 2026 – liegt deutlich unter historischen Durchschnitten. Das spiegelt die Marktskepsis wegen KI-gestützter Disruption im Kundendienstsektor.
Ausblick und Kennzahlen
Das Management bestätigt die Jahresziele 2026: organisches Umsatzwachstum zwischen null und zwei Prozent, eine operative Marge (EBITA) von rund 14,6 Prozent und Einsparungen von über 100 Millionen Euro pro Jahr durch Effizienzprogramme. Der freie Cashflow – bereinigt um Restrukturierungskosten – soll 800 bis 850 Millionen Euro erreichen.
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