Tesla: Sourcewell-Vertrag bis 2029
22.04.2026 - 11:05:52 | boerse-global.deVolle Lager auf der einen Seite, ein neuer Großauftrag auf der anderen. Tesla legt heute nach US-Börsenschluss die Zahlen für das erste Quartal 2026 vor. Die Erwartungen sind gedämpft. Ein massiver Bestandsaufbau drückt auf die Stimmung der Investoren.
Bereits Anfang April meldete der Konzern enttäuschende Auslieferungen. Rund 358.000 Fahrzeuge erreichten die Kunden. Analysten hatten mit etwa 365.000 Einheiten gerechnet. Parallel dazu produzierte Tesla deutlich mehr Autos.
Die Folge: Der Bestand wuchs um mehr als 50.000 Fahrzeuge. Auch das Energiespeicher-Geschäft schwächelte zuletzt spürbar. Für das abgelaufene Quartal erwarten Marktbeobachter nun einen Gewinn je Aktie von rund 35 US-Cent. Der Umsatz soll bei gut 22 Milliarden US-Dollar liegen.
Großauftrag und Robotaxi-Ausbau
Abseits der Finanzdaten schafft das Management neue Absatzkanäle. Tesla schloss einen vierjährigen Rahmenvertrag mit Sourcewell ab. Diese Einkaufsgemeinschaft bündelt die Beschaffung für zehntausende US-Behörden und Universitäten. Der Deal erleichtert dem öffentlichen Sektor den Kauf von Teslas Kernmodellen.
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Indes weitet der Autobauer sein Robotaxi-Netzwerk aus. Seit Mitte April fahren die autonomen Fahrzeuge auch in Dallas und Houston. Einige Autos sind dort in bestimmten Vierteln komplett ohne Sicherheitsfahrer unterwegs. Tesla verlangt einen Grundpreis von gut drei US-Dollar plus einen Dollar pro Meile.
Damit greift das Unternehmen den Konkurrenten Waymo direkt an. Die Google-Schwester bietet in beiden texanischen Metropolen bereits seit Februar kommerzielle Fahrten an. Der Wettbewerb um Marktanteile im autonomen Fahren verschärft sich spürbar.
Ärger in der Raffinerie und Software-Updates
In Südtexas droht derweil regulatorischer Gegenwind. Die neue Lithium-Raffinerie nahe Corpus Christi erhielt am Dienstag eine behördliche Warnung. Unabhängige Tests wiesen laut Berichten Spuren von giftigem Chrom und Arsen im Abwasser nach. Tesla darf vorerst kein Wasser mehr in die lokale Kanalisation leiten.
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Abseits der Umweltprobleme treibt Tesla die eigene Software voran. Ein neues Update integriert die Sprach-KI "Grok" in die Fahrzeuge. Im gleichen Schritt überarbeitete das Entwicklerteam die Autopilot-App für die neueste Hardware-Generation.
Die vollständige Bilanz für das erste Quartal veröffentlicht Tesla heute um 22 Uhr deutscher Zeit. Im direkten Anschluss stellt sich Elon Musk den Fragen der Analysten. Ein zentrales Thema dürfte dabei der Umgang mit den wachsenden Fahrzeugbeständen sein.
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