The Strokes bei Coachella: Politische Botschaft gegen US-Imperialismus sorgt für Schlagzeilen
21.04.2026 - 11:10:00 | ad-hoc-news.deThe Strokes haben am Wochenende beim Coachella-Festival in Kalifornien einen ihrer markantesten politischen Auftritte hingelegt. Die New Yorker Rockband schloss ihren Set mit dem Song „Oblivius“ ab, den sie seit 2016 nicht mehr live gespielt hatten. Begleitet wurde das Stück von einem eindringlichen Video, das CIA-Einfluss auf Staatsstreiche in Ländern wie Chile, Bolivien, Kongo und Iran thematisierte. Die Projektionen wandelten sich dann zu aktuellen Bildern aus Gaza und Iran sowie der Zerstörung von Universitäten. Frontmann Julian Casablancas wiederholte dabei die zentrale Frage des Songs: „What side you standing on?“ (Auf welcher Seite stehst du?). Dieser Auftritt, der am 18. oder 19. April 2026 stattfand, hat in den USA und darüber hinaus für Diskussionen gesorgt.
Die Band nutzte eine der größten kommerziellen Bühnen der USA, um auf eine Linie imperialer Gewalt hinzuweisen, die Lateinamerika und andere Regionen prägt. Explizite Referenzen zu Figuren wie Mohammed Mossadegh, Salvador Allende, Juan Torres und Patrice Lumumba unterstrichen die Kritik an US-Interventionen. Es war kein isoliertes Statement: Schon in der Vorwoche hatte Casablancas Jeff Bezos verspottet. Die Strokes, Pioniere des Garage-Rock-Revivals der 2000er, zeigen damit, dass sie trotz Pausen in ihrer Karriere weiterhin politisch engagiert bleiben.
Im Kontext ihrer Rückkehr mit dem kommenden Album Reality Awaits, das am 26. Juni erscheint, wirkt dieser Auftritt wie ein Signal. Die Band kündigte zudem eine Welt-Tournee an, die Nordamerika, Europa und Japan umfasst. Für deutsche Fans ist das besonders relevant, da Europa-Daten inkludiert sind – auch wenn konkrete Städte noch nicht final bestätigt sind.
Was ist passiert?
Beim Coachella Weekend 2 traten The Strokes auf und machten klar: Musik und Politik sind für sie untrennbar. Das Video während „Oblivius“ zeigte historische CIA-Operationen und floss nahtlos in zeitgenössische Konflikte über. Pitchfork und Rolling Stone berichteten detailliert über die historischen Anspielungen, während YouTube-Clips den Moment viral gehen ließen. Casablancas' Performance wurde als kraftvoll und vocaltechnisch beeindruckend gelobt.
Der Setlist mischte Klassiker wie „Reptilia“ mit neueren Tracks wie „The Adults Are Talking“. Das politische Highlight kam am Ende: Statt reiner Unterhaltung ein Aufruf zur Reflexion. Die Band, gegründet 1998 in New York, hat eine Tradition solcher Statements – denken wir an frühere Kritik an Konsumkultur oder Kapitalismus.
Warum sorgt das gerade jetzt für Aufmerksamkeit?
Coachella ist mehr als ein Festival: Es ist ein globales Medienspektakel mit Millionen Zuschauern. Ein Statement dort von einer Band wie The Strokes, die den Post-Punk-Revival prägten, erzielt Welleneffekte. Gerade im Vorfeld des Albums Reality Awaits positioniert sich die Gruppe als relevant und mutig. Die Themen – Imperialismus, Nahost-Konflikte – sind hochaktuell und polarisieren.
In einer Zeit, in der Rockmusik mit Pop und EDM konkurriert, erinnern The Strokes daran, warum Gitarrenbands ikonisch bleiben. Ihr Timing passt zu einer Welle von Künstler*innen, die Plattformen für Advocacy nutzen. Die Reaktionen reichen von Begeisterung („Finally real talk!“) bis Kritik an vermeintlicher Einseitigkeit.
Was bedeutet das für Leser in Deutschland?
In Deutschland, wo The Strokes seit Is This It (2001) Kultstatus genießen, weckt das Erinnerungen an Festivals wie Rock am Ring oder Hurricane. Viele Fans hier schätzen die Band für ihre rohe Energie und Lyrics, die Stadtleben und Desillusionierung einfangen. Das Statement resoniert, da Deutschland selbst mit US-Außenpolitik und Nahost-Themen ringt.
Die angekündigte Europa-Tour könnte Stops in Berlin, Hamburg oder München bedeuten – ein Traum für Localen. Streaming-Zahlen von Hits wie „Last Nite“ oder „Someday“ boomen oft nach solchen Events in Deutschland. Es unterstreicht, warum The Strokes hier nicht nur Nostalgie sind, sondern eine Stimme gegen Globalisierungsfolgen.
Was als Nächstes wichtig wird
Das Album Reality Awaits am 26. Juni wird der nächste Meilenstein. Erwarte Tracks, die den Coachella-Vibe fortsetzen: introspektiv, kritisch, rockig. Die Tour startet bald – Europa-Fans sollten offizielle Kanäle checken. Casablancas' Solo-Projekte und Banddynamiken bleiben spannend.
Langfristig: The Strokes könnten den Indie-Rock neu beleben. Hört The New Abnormal (2020), das sie nach Jahren zurückbrachte. Für Deutschland: Bleibt dran bei Festivals – nach Coachella folgt oft europäische Welle.
Warum The Strokes ewig relevant bleiben
Obwohl der Coachella-Moment aktuell ist, gründet sich ihr Status auf Dauerhaftes. Is This It definierte eine Ära: Lo-Fi-Gitarren, urbane Texte. Hits wie „Hard to Explain“ fühlen sich 2026 frisch an.
Ihre Evolution – von Room on Fire (2003) zu experimentelleren Werken wie Angles (2011) – zeigt Tiefe. Casablancas' Stimme, Nick Valensi's Riffs: Unverwechselbar.
Die prägendsten Songs und Alben
Is This It: Der Gamechanger
2001er Debut: „Last Nite“, „Someday“, „Barely Legal“. Garage Rock meets New York Cool. Grammy-Nominierungen, Millionenverkäufe.
Room on Fire: Perfektion
2003: „Reptilia“, „12:51“. Tight, energiegeladen. Kult in Deutschland via MTV.
The New Abnormal: Comeback
2020: Mercury Prize. „Bad Decisions“, „Eternal Summer“. Pandemie-Relevanz.
Weitere Highlights
„You Only Live Once“ (First Impressions of Earth, 2006), „Under Cover of Darkness“ (2011). Live: Explosiv.
Für deutsche Fans: Besondere Verbindung
The Strokes spielten in Berlin (Lollapalooza 2019), begeisterten. Deutsche Charts: Stetig stark via Spotify. Szene-Einfluss auf Tocotronic-Nachfolger.
Kulturcrossover: New York vs. Berlin – beide Nächte durchtanzt. Reality Awaits könnte hier Charts stürmen.
Empfehlungen: Was jetzt hören und sehen
Essentielle Playlist
Start mit Is This It, dann „The Adults Are Talking“. Neu: Reality Awaits-Vorsongs.
Live-Erinnerungen
YouTube: Coachella 2026, ältere Sets (Reading 2002). Dokumentationen zu ihrer Entstehung.
Nächste Steps
Album pre-ordern, Tour-Dates tracken. Ähnlich: The Killers, Franz Ferdinand.
Stimmung und Reaktionen
Zusammenfassung und Ausblick
The Strokes mischen Rock mit Politik – Coachella war Beweis. Für Deutschland: Album und Tour im Fokus. Bleibt tuned.
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