Thyssenkrupp Aktie: Kone greift zu
29.04.2026 - 10:37:33 | boerse-global.deTK Elevator, die Aufzugssparte, die Thyssenkrupp 2020 an die Finanzinvestoren Advent und Cinven verkauft hat, steht vor einem neuen Eigentümer. Der finnische Aufzughersteller Kone soll kurz vor der Übernahme des Unternehmens stehen — zu einem Preis, der die Branche aufhorchen lässt.
29 Milliarden Euro auf dem Tisch
Bloomberg berichtete am Dienstag, dass TK Elevator dabei mit 29 Milliarden Euro inklusive Schulden bewertet werden soll. Eine Einigung zwischen Kone und den Verkäufern Advent und Cinven könnte noch diese Woche bekanntgegeben werden. Das wäre ein deutlicher Aufschlag gegenüber früheren Schätzungen: Noch im März war lediglich von einer angestrebten Bewertung von bis zu 25 Milliarden Euro die Rede.
Zum Vergleich: Als der saudische Staatsfonds über seine Tochter Alat 2025 einen 15-Prozent-Anteil an TK Elevator erwarb, lag die Unternehmensbewertung bereits bei mehr als 23 Milliarden Euro. Die Bewertung ist also in kurzer Zeit spürbar gestiegen — ein Zeichen dafür, dass der Markt dem Aufzugsbauer mit seinen rund 50.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 9,2 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2024/25 einiges zutraut.
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Börsengang vom Tisch
Ursprünglich hatten Advent und Cinven auch einen Börsengang als Exit-Option geprüft. Diese Option scheint mit dem Kone-Deal vom Tisch. Für Thyssenkrupp selbst ist das Kapitel TK Elevator damit endgültig Geschichte — der Konzern hatte die Sparte seinerzeit verkauft, um die eigene Bilanz zu sanieren und sich auf das Stahlgeschäft sowie andere Kernbereiche zu konzentrieren.
Einen direkten Einfluss auf den aktuellen Thyssenkrupp-Kurs hat die Transaktion zwar nicht mehr, da das Unternehmen an TK Elevator nicht mehr beteiligt ist. Dennoch verdeutlicht die Bewertungsdimension von 29 Milliarden Euro eindrücklich, welchen Wert die einstige Konzerntochter inzwischen repräsentiert — und welche strategische Entscheidung der damalige Verkauf war. Am 12. Mai veröffentlicht Thyssenkrupp seinen Halbjahresbericht für das Geschäftsjahr 2025/2026, der dann den Blick auf die eigene operative Entwicklung lenken wird.
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