KONJUNKTUR, Uhr

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 06.05.2026 - 17.00 Uhr

06.05.2026 - 17:06:52 | dpa.de

Trump nimmt im Iran-Konflikt Druck raus - oder doch nicht?WASHINGTON/TEHERAN - US-PrÀsident Donald Trump dringt im Konflikt mit dem Iran auf einen diplomatischen Durchbruch - und fÀhrt dabei einen Schlingerkurs.

ROUNDUP 2: Trump nimmt im Iran-Konflikt Druck raus - oder doch nicht?

WASHINGTON/TEHERAN - US-PrĂ€sident Donald Trump dringt im Konflikt mit dem Iran auf einen diplomatischen Durchbruch - und fĂ€hrt dabei einen Schlingerkurs. Erst kĂŒndigte er am Dienstagabend (Ortszeit Washington) in einem Schritt zur Deeskalation ĂŒberraschend an, den am Montag begonnenen US-Einsatz fĂŒr eine sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus "fĂŒr kurze Zeit" auszusetzen. WĂ€hrend des Stopps von "Projekt Freiheit" solle geprĂŒft werden, ob ein Abkommen mit dem Iran abgeschlossen und unterzeichnet werden könne. Es habe "große Fortschritte" fĂŒr ein "umfassendes und abschließendes" Abkommen gegeben.

ROUNDUP: Autozölle: EU hofft auf Einigung mit den USA

PARIS - Im Ringen um eine Abwehr erhöhter US-Autozölle haben die EuropĂ€er ein G7-Handelsministertreffen in Paris fĂŒr direkte GesprĂ€che mit den Amerikanern genutzt und sich im Anschluss vorsichtig optimistisch geĂ€ußert. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sagte in Paris, sie hoffe auf eine VerstĂ€ndigung mit den USA zu den angedrohten Autozöllen. Sie habe sich dazu selbst mit dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer und US-Handelsminister Howard Lutnick beraten. "Und ich bin guter Hoffnung, dass wir auch diese Herausforderung gut miteinander gelöst bekommen", so Reiche.

Merz ĂŒber die Koalition: Haben genug Schnittmengen

BERLIN - Bundeskanzler Friedrich Merz zieht eine gemischte Bilanz seines ersten Amtsjahres und setzt angesichts schwacher Umfragewerte auf wieder wachsende Zustimmung fĂŒr die schwarz-rote Koalition. Es gehe um die Frage, ob die Menschen in Deutschland den Parteien der demokratischen Mitte noch etwas zutrauten, sagte der CDU-Vorsitzende in der ZDF-Sendung "Was nun, Herr Merz?". Und da sage er ganz offen: "Ja, wir bleiben hinter diesem Anspruch, auch dem selbst gestellten Anspruch, zurĂŒck."

ROUNDUP: Einseitig ausgerufene Feuerpause - Kiew kritisiert Moskau

KIEW/MOSKAU - Nach Beginn der einseitig von Kiew ausgerufenen Waffenruhe erhebt die Ukraine VorwĂŒrfe gegen Moskau. PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj warf Russland vor, die von ihm verkĂŒndete Waffenruhe zu ignorieren. Der Kreml hat sich zu dem Vorhaben bisher nicht geĂ€ußert, aber zuvor selbst eine Feuerpause festgelegt, die aber erst spĂ€ter beginnen soll.

Bas: Reform des Arbeitszeitgesetzes im Juni

BERLIN - Ein Gesetzentwurf fĂŒr flexiblere Arbeitszeiten soll nach den Worten von Arbeitsministerin BĂ€rbel Bas im kommenden Monat vorliegen. "Der Entwurf wird im Juni kommen", versicherte die SPD-Politikerin bei der Regierungsbefragung im Bundestag. Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag vereinbart, die Möglichkeit einer wöchentlichen anstelle einer tĂ€glichen Höchstarbeitszeit zu schaffen.

USA: BeschÀftigung in der Privatwirtschaft steigt weniger als erwartet - ADP

WASHINGTON - Die Zahl der BeschÀftigten in der Privatwirtschaft der USA ist im April weniger als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat legte sie um 109.000 zu, wie der Arbeitsmarktdienstleister ADP am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg um 120.000 Stellen erwartet.

Eurozone: Deutlich gestiegene Engergiepreise treiben Erzeugerpreise

LUXEMBURG - Deutlich gestiegene Energiepreise haben sie die Erzeugerpreise in der Eurozone im MĂ€rz nach oben getrieben. Sie legten im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 2,1 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt lediglich mit einem Anstieg von 1,8 Prozent gerechnet. In den vergangenen sieben Monaten waren die Erzeugerpreise im Jahresvergleich gesunken. Im Februar waren die Erzeugerpreise noch um 3,0 Prozent gefallen.

Großbritannien: Dienstleistungsstimmung hellt sich stĂ€rker als erwartet auf

LONDON - Die Stimmung der Dienstleister in Großbritannien hat sich im April stĂ€rker als erwartet aufgehellt. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex (PMI) von S&P Global stieg im Vergleich zum Vormonat um 2,2 Punkte auf 52,7 Punkte, wie S&P am Mittwoch in London nach einer zweiten SchĂ€tzung mitteilte. In einer ersten SchĂ€tzung war nur ein Anstieg auf 52 Punkte ermittelt worden.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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